Skitouren in der Dauphiné

Mit Skis quer durch das “Karakorum der Alpen“

Eine anspruchsvolle Durchquerung durch das “Filetstück“ der Alpen.

Facts

4015 m
Frankreich
schwer
schwer

Das Abenteuer

Barre des Ecrins, südlichster 4000er der Alpen.

Anspruchsvolle Durchquerung mit Skis.

Das Dauphiné-Gebiet ist landschaftlich eines der eindrücklichsten Gebiete der Alpen.

Grandiose Landschaft und prächtige Abfahrten.

Die An- und Abreise ab/bis Bern ist bereits im Preis enthalten.

Vor Ort geniessen wir eine grosse Flexibilität dank einem eigenen Fahrzeug.

Das Dauphiné-Gebiet hat nicht umsonst den Übernamen “Karakorum der Alpen“, denn im gesamten Alpenbogen findet man kaum eine wildere und schroffere Gegend.

Hier finden sich so bekannte Gipfel wie der markante Mont Pelvoux (3946 m), die berühmte Meije (3983 m) und allen voran der südlichste 4000er, der Barre des Ecrins (4102 m). Zwischen zerklüfteten Gletschern, steilen Couloirs und engen Brèchen (tiefe Einschnitte in einem Kamm) finden sich hier die geniale Skitouren-Möglichkeiten.

1. Tag: Schweiz - Villar d’Arêne - Refuge Villar d’Arêne (2077 m)

Fahrt mit dem eigenen Kleinbus in rund fünf Stunden von Bern über Genf und Grenoble nach Villar d’Arêne. Kurz hinter dem Dorf parkieren wir den Bus beim Pont d’Arsine und mit Sack und Pack geht es in rund 2,5 Stunden zum gut eingerichteten Refuge Villar d’Arene (2077m).

2. Tag: Pic de Neige Cordier (3614 m) - Refuge des Ecrins (3175 m)

Bereits unser erster Gipfelaufstieg ist richtig “dauphiné würdig“. Wir starten gemächlich in Richtung Col d’Arsine, biegen aber kurz davor in Richtung SW ab, um in die 3217 m hohe Brèche de la Plate d’Agneaux zu kommen. Dafür schnallen wir die Skis für die letzten 150 Hm auf unseren Rucksack und steigen das immer steiler werdende Couloir zu Fuss hinauf zur Brèche. Zum Ende der Rinne sichern wir uns dabei am Fixseil. Ab der Brèche geht es dann wieder auf den Fellen weiter über einen relativ breiten Rücken hinauf auf den 3614 m hohen Pic de Neige Cordier. Vom Gipfel geniessen wir dann erstmals einen fantastischen Blick ins Gebiet und können dabei auch ideal die Route vom morgigen Tag studieren. Die anschliessende, mit nur 450 Hm relativ kurze Abfahrt hinunter zum Refuge des Ecrins hat es auch in sich. Je nach Verhältnissen seilen wir uns ein kurzes Stück ab.

3. Tag: Dôme de Neige des Ecrins (4015 m)

Nur mit einem Tagesrucksack am Rücken steigen wir über den Glacier Blanc, anfangs flach später eindrücklichen Séracs passierend hinauf zum Dôme de Neige des Ecrins. Der 87 m höhere Barre des Ecrins ist den Sommeraspiranten vorbehalten. Wir werden für unseren Aufstieg über den spektaktulären Gletscher gleichwohl ein weiteres Mal mit einer tollen Rundsicht verwöhnt, bevor wir, der Aufstiegsspur folgend, zum Refuge abfahren. Beim Refuge angekommen, packen wir unsere Sachen und fahren noch weitere 650 Hm hinab. Im gemütlichen Refuge du Glacier Blanc (2542 m) beziehen wir unsere Lager für die kommende Nacht.

4. Tag: Col du Monêtier (3339 m) - Le Monêtier-les-Bains (1470 m)

Wir beginnen den Tag mit einem relativ kurzer Aufstieg zum 3339 m hohen Col du Monêtier.

Auch um diesen Col zu erreichen, tragen wir zum Schluss die Skis auf den Rucksack.

Von hier werfen wir einen letzten Blick zurück zum Barre des Ecrins und dann steht eine nicht weniger als 1875 Hm führende Abfahrt hinunter nach Le Monêtier-les-Bains an. Ideales Skiterrain erwartet uns. Zu Beginn geht es über den gutmütigen Glacier du Monêtier und weiter unten geht es durch das landschaftlich reizvolle Vallon du Grand Tabuc. Zum Schluss fahren wir über die Skipisten des örtlichen Skigebiets bis hinunter ins schöne Bergdorf Le Monêtier-les-Bains. In einer Gîte beziehen wir unsere Unterkunft. Während die Gruppe bei einem kühlen Getränk die vergangenen, spannenden drei Tage Revue passieren lässt, holt der Bergführer das Auto.

Wir alle geniessen die Möglichkeit des Duschens und die frischen Kleider.

5. Tag: La Grave - Dôme de Lauze (3559 m) - Col du Replat (3335 m) - Refuge du Châtélleret (2232 m)

Nach einer erholsamen Nacht und frisch gestärkt, starten wir in die zweite Wochenhälfte. Mit dem Bus fahren wir über den Col du Lautaret nach La Grave. Von hier bringt uns zunächst die Gondelbahn und zum Schluss ein Skilift hinauf bis auf den 3559 m hohen Dôme de Lauze. Hier beginnt ein weiterer abwechslungsreicher Akt “Skifahren à la Dauphiné“. Wir starten mit einer, anfangs relativ steilen, 700 Hm Abfahrt über ideale Südhänge. Knapp oberhalb dem Refuge de la Selle drehen wir ostwärts ab, um über den Glacier de la Selle ins 3335 m hohe Col du Replat zu gelangen. Um zu den tollen Hängen auf der anderen Seite zu gelangen, seilen wir in der Regel 1 x mal ab. Anschliessend fahren wir über grosszügige Hänge hinunter zum Refuge du Châtélleret (2232 m).

6. Tag: La Grande Ruine (3765m) - Col de la Casse Déserte (3483m) - Refuge Villar d’Arêne (2077m)

Heute geht es nochmals so richtig zur Sache!

Ein anfangs steiler Aufstieg über den Glacier de la Grande Ruine bringt uns zum Col de la Casse Déserte.

Anschliessend traversieren wir hinüber zum Col des Neiges. Über den Glacier Supérieur des Agneaux geht es hinauf auf die 3765 m hohe La Grande Ruine. Die La Grande Ruine ist einer der wenigen Gipfel, die im Winter mit Skis bestiegen werden können. Der Ausblick von hier sowie die zum Greifen nahe La Meije ist schlicht überwältigend. Das selbe gilt auch für die nun folgende, über knapp 1700 Hm führende Abfahrt hinunter zum uns bereits bekannten Refuge Villar d’Arêne.

7. Tag: Brèche de Chamoissière (ca. 2850 m) - Pont d’Arsine (1667 m) - Heimfahrt

Unser letzter Aufstieg führt uns auf den Glacier de Chamoissière. Der Rucksack ist leicht, die Tour ist knackig! Über den Glacier de Chamoissière steigen wir bis ca. 2850 m auf. Ob wir dann noch zu Fuss in die 150 Hm höher gelegene Brèche stapfen oder nicht, das entscheiden wir vor Ort, ganz nach Lust und Laune. Mit einer letzten berauschenden Abfahrt zurück zur Hütte und weiter zum Pont d’Arsine beschliessen wir unsere Dauphiné-Runde und treten, im Wissen sieben ereignisvolle Tage verbracht zu haben, die Heimfahrt an.

Wichtige Infos

Voraussetzungen sind eine sehr gute Kondition (Aufstiege bis 1500 Hm), eine sehr gute Skitourentechnik (sicheres Skifahren, Spitzkehre, ...) sowie Kenntnisse in verschneitem, alpinem Gelände (sicheres Gehen mit Steigeisen). In den steilen, engen Brèchen tragen wir unsere Skis mehrfach am Rucksack. Wir werden auch das ein oder andere Mal kurz abseilen.

Die Touren sind konditionell anspruchsvoll und ein leichter Rucksack ist somit sehr empfehlenswert.

Inbegriffen

Organisation der Skitourentage

Kleine Gruppe

Mitfahrgelegenheit in gutem, angenehmen Bus ab/bis Bern

Übernachtungen im Mehrbettzimmer in Hütten

Übernachtungen im Mehrbettzimmer in einer Gîte

Halbpension

Tourentee

Gepäcktransport (siehe Wissenswertes)

Allgemeines Sicherungsmaterial für die Gruppe (Seil, Eisschrauben, ...)

Staatlich geprüfte:r Bergführer:in

Nicht inbegriffen

Versicherungen

Bahnen

Lunch

Getränke

Hüttenzuschlag für Nichtmitglieder eines Alpenvereins (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Ablaufes entstehen

Allgemein

Skitouren im Dauphiné-Gebiet setzen gute Verhältnisse voraus. So ist das Programm auch nur als Leitfaden zu verstehen.

Dank einer ausgeklügelten Route übernachten wir mitten in der Woche im Tal und haben Zugriff auf unser Gepäck. Im Mietbus können wir die Kleider für die An- und Abreise sowie frische Wäsche für die Gîte deponieren.

Landkarten und Literaturempfehlungen

Toponeige Skitourenführer „Ecrins Est“

Landeskarten des Institut Géogrphique National 1:25 000 Blatt ET TOP 25 „Meije-Pelvoux“.

Durchführung

Ist eine programmgemässe Durchführung nicht möglich, organisieren Kobler & Partner ein adäquates Ersatzprogramm. Kann ein Angebot gar nicht durchgeführt werden (Wetter, Verhältnisse), erstatten Kobler & Partner 95% des Pauschalpreises in Form eines Gutscheines oder 80% in bar.

Wir übernachten je 1 Mal in der Refuge des Ecrins, dem Refuge du Glacier Blanc sowie dem Refuge du Châtélleret. Im Refuge Villar d’Arene verbringen wir zwei Nächte. Die Nacht in Le Monêtier-les-Bains verbringen wir in einer einfachen aber gemütlichen Unterkunft.

Reise-Vorbereitung

Soweit wie möglich planen wir die An- und Abreise sowie die Fahrten in den Skitourengebieten mit dem ÖV. In dieser Region ist aber ein privates Fahrzeug von Vorteil. Wir geniessen eine hohe Flexibilität und wählen so die besten Skitouren aus. Alle Kosten (inkl. Benzinkosten) sind bereits im Reisepreis enthalten. Wer die An- und Abreise ab/bis Bern nicht nutzen sollte, dem steht das Fahrzeug auch vor Ort zur Verfügung. Bei der Hin- und Rückreise ist auch ein Zustieg / Ausstieg in Lausanne möglich.

Ausrüstung Skitouren im Dauphiné

Ski mit Tourenbindung

Skitourenschuhe

Skistöcke (Tiefschneeteller)

Skifelle

Harscheisen

LVS-Lawinenverschüttetensuchgerät (neue Batterien!)

Lawinenschaufel

Lawinensonde

Skihelm (empfohlen)

Steigeisen mit Antistoll-Platte, angepasst an die Skitourenschuhe

Eispickel, leicht

Klettergurt

2 HMS-Karabiner

1 Bandschlinge 120 cm

Rucksack 30-40 L (Lawinenairbag empfohlen)

Thermosflasche

Sonnenbrille

Skibrille

Sonnencreme, Lippenschutz (mind. Faktor 30)

Höhenmesser

Taschenmesser

Compeed/Pflaster/Persönliche Medikamente

Lunch (Müsliriegel, Schokolade)

Goretex Jacke

Primaloftjacke

Skitourenhose

Softshelljacke

Funktionsunterwäsche

Socken (2 Paar)

Handschuhe für Aufstieg: dünne Fingerhandschuhe

Handschuhe für Abfahrt: warme Finger- oder Fausthandschuhe

Stirnband

Mütze

Übernachtung in der Hütte

Seidenschlafsack

Bequeme Kleidung für die Hütte

Toillettenartikel, Minimalvariante

Ohropax

Hüttenfinken stehen auf der Hütte zur Verfügung

Übernachtung in der Gîtel

Kleidung für Hotelübernachtung

Haus- oder Turnschuhe

Toilettenartikel

Badesachen

Diverses

Ausweis (Pass/ID)

GA/Halbtax-Abo

Kreditkarte bzw. Bargeld

Mobiltelefon

Fotoapparat

Erste Hilfe-Apotheke, Reparaturset, GPS und Kartenmaterial hat dein K&P Bergführer:in dabei.

Sicherungsmaterial für Ski-Hochtouren wie Seil und Eisschrauben hat ebenfalls dein:e K&P Bergführer:in dabei.

Termine

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Ulla Mengel

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