Khumbu Lodge Trekking, optional mit Lobuche East

Wer möchte ihn nicht zumindest einmal sehen, den höchsten Berg auf Erden? Bei diesem Trekking durchwandern wir die schönsten Orte des Khumbu-Tals. Und dies mit leichtem Gepäck und untergebracht in Lodges.

Facts

6119 m
Nepal
mittel
mittel
3C

Das Abenteuer

Ein Trekking voller Höhepunkte: Wir sind in einem UNESCO-Weltkulturerbe-Gebiet unterwegs.

Die Schönheit des Everest-Gebietes muss wohl kaum beschrieben werden, wir durchwandern es kreuz und quer.

Gut akklimatisiert besteigen wir den 5350 m hohen Gokyo Ri.

Die optionale Lobuche East Besteigung bietet die Möglichkeit einen 6000er zu besteigen.

Die Aussicht vom Lobuche East ist grandios: Pumori, Everest und Nuptse in allernächster Nähe ...

Faszinierende Bergwelt gepaart mit kulturellen Höhepunkten und Zeit für Begegnungen.

Lodge- anstelle von Zelt-Übernachtungen garantieren eine bessere Erholung und erhöhen den Komfort ungemein.

Zu Fuss zu den Himalaya-Riesen Ama Dablam und Everest zu trekken, ist die schönste Art um das Land Nepal kennenzulernen und seiner vielfältigen Bevölkerung zu begegnen. Wir geniessen einmalige Berglandschaften, ziehen durch Dörfer und verweilen an buddhistischen Tempeln. Es bleibt genügend Zeit um mit den Einheimischen Tee zu trinken und um mit ihnen zu lachen. Zugleich erleben wir faszinierende Einblicke in die buddhistisch geprägte Kultur des Sherpavolkes. Diese Kombination von Kultur und Wandern in einer riesigen, fast unendlich wirkenden Bergwelt macht das Khumbu Trekking zu einem unvergesslichen Erlebnis.

1. Tag: Individueller Flug nach Kathmandu

2. Tag: Kathmandu

Nach der Ankunft in Kathmandu beziehen wir unser Hotel in unmittelbarer Nähe vom Thamel.

Nach einer ersten Besprechung, statten wir dem Zentrum Kathmandus (Thamel) einen Besuch ab. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Kathmandu–Lukla (2800 m)–Phakding (2650 m)

Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Flughafen, besteigen eine Propeller-Maschine und ein knapp 1-stündiger Flug bringt uns nach Lukla (2800 m), wo uns unsere Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Köper muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. zwei Stunden zum Kusum-Fluss (2550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (Gorak Gorak2650 m). Der Rest des Tages dient zum Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.

Gehzeit: 2,5-3 Stunden; Aufstieg ca. 90 m, Abstieg: ca. 250 hm.

4. Tag: Phakding (2650 m)–Namche Bazar (3450 m)

Weiter nordwärts überqueren wir mehrmals auf langen Hängebrücken den Kusum-Fluss. In Jorsale, am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, befindet sich der „Police Checkpost“. Der Schutzpark ist nach dem Sherpa-Wort für den Everest benannt. Nach insgesamt drei bis vier Stunden kommen wir am Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2850 m) an. Weiter geht es über die Imja-Schlucht und dann steil aufwärts in etwa zwei Stunden zum Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3450 m).

Gehzeit: 5-6 Stunden; Aufstieg: 1050 m, Abstieg: 300 m.

5. Tag: Namche Bazar

Zur optimalen Akklimatisation gönnen wir uns einen Tag im Sherpa-Zenturm. Namche Bazar bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und nur wer Namche kennt, versteht die eigenständige Sherpa Kultur.

So gehört zum Beispiel ein Besuch von Kumjung, einem Weiler auf der Hochterasse oberhalb Namche unbedingt zum Programm. Ein kurzer Spaziergang bringt uns zum Mendaphu Hill, einem erstklassigen Aussichtspunkt auf viele Khumbu-Gipfel einschliesslich Everest, Lhotse, Taboche und der Ama Dablam. Selbstverständlich bleibt auch Zeit zum Einkauf in den unzähligen, von Familien geführten, Läden oder auf einen Kaffee in einer der gemütlichen Bäckereien.

6. Tag: Namche Bazar (3450 m)–Dole (4040 m)

Morgens brechen wir auf in Richtung Gokyo-Hochtal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg gelangen wir nach Sanasa. Kurz später verlassen wir das eigentliche Khumbu und gelangen ins Gokyo-Tal. Dieses Hochtal ist deutlich ruhiger und einsamer als das Haupttal. Dole, das erste grössere Dorf, ist unser Tagesziel.

Gehzeit: 5-6 Stunden; Aufstieg: 950 m, Abstieg: 400 m.

7. Tag: Dole (4040 m)–Machhermo (4450 m)

Eine etwas kürzere Etappe steht uns bevor. Wunderschön zieht sich unser Weg, auf der orografisch rechten Talseite, entlang. Zunächst wandern wir steil hinauf zum Weiler Luza und weiter nach Machhermo (4450 m).

Gehzeit: 3 Stunden, Aufstieg: 450 m, Abstieg: 300 m.

8. Tag: Machhermo (4410 m)–Alp Gokyo (4750 m)

Bei unserem Weitermarsch in Richtung Norden wird die Landschaft grossartiger und wilder. Hinter Machhermo befinden wir uns bereits zwischen dem Machhermo Ri und der Seitenmoräne des Nguzumba-Gletschers. Der Weg führt vorbei an zwei tiefblauen Seen bis zur Alp Gokyo auf 4750 m Höhe. Es bleibt Zeit sich umzuschauen und auf den aussichtsreichen Moränenkamm zu steigen.

Gehzeit: 3-4 Stunden, Aufstieg: 650 m, Abstieg: 350 m.

9. Tag: Alp Gokyo (4750 m)–Gokyo Ri (5357 m)–Alp Dragnag (4690 m)

Für unseren ersten Gipfel, den Gokyo Ri, benötigen wir morgens im Aufstieg etwa zwei Stunden Zeit. Ein grossartiges Panorama erwartet uns mit Ausblicken auf die Riesen Everest, Nuptse, Lhotse, Cho Oyu und unzähligen Sechs- und Siebentausender. So sehen wir vom Gokyo Ri aus die faszinierende Gletscherwelt unter uns. Nach der Rückkehr zur Alp Gokyo führt unser Weiterweg über das Moränengelände des Nguzumba-Gletschers bis zur Alp Dragnag (4690 m).

Gehzeit: 8 Stunden, Aufstieg: 900 m, Abstieg: 1050 m.

10. Tag: Alp Dragnag (4690 m)-Cho La Pass (5420 m)–Dzonglha (4850 m)

Wir folgen dem Hochtal von Nyimagawa zum Cho La Pass. Der anschliessende Abstieg zur Alp von Dzonglha führt ein Stück über einen Gletscher. Unsere Lodge liegt idyllisch auf einer grünen Matte und offenbart nach Süden einen gewaltigen Blick auf das 6500 m hohe Massiv des Jobo Lhaptshan und Taboche.

Gehzeit: 8 Stunden, Aufstieg: 1000 m, Abstieg: 950 m.

11. Tag: Dzonglha (4850 m)–Lobuche (4930 m)

Eine eindrückliche Etappe steht uns bevor. Vorbei am grossen See Tshola Tsho und der kleinen Ortschaft Duglha erreichen wir die grosse Moräne des Khumbu Gletschers. Von hier geniessen wir die spektakuläre Aussicht auf die Gipfel Pumori, Everest und Nuptse. Nach der wohlverdienten Mittagspause geht es weiter nach Lobuche.

Option Lobuche East Besteigung

11. Tag: Dzonglha (4850 m)–Lobuche Hochlager (4930 m)

Vorbei am Awi Peak und dem grossen Tshola Tsho See gelangen wir wieder zurück ins eigentliche Khumbu Tal. Weiter geht es entlang der mächtigen Zunge des Khumbu-Gletschers zum Lobuche Basislager. An sich ist eine Besteigung des Lobuche East ab Basislager in einem Tag möglich. Nichtsdestotrotz favorisieren wir die Variante mit einer Zeltübernachtung im Hochlager. Nach einem stärkenden Mittagessen steigen wir über Steilwiesen und Geröll ins 5250 m hohe Hochlager auf.

Vom Hochlager aus ist die Besteigung weniger lang und die Chance den Gipfel zu erreichen ist damit wesentlich höher.

12. Tag: Lobuche (4930 m)–Gorak Shep (5140 m)–Lobuche (4930 m)

Dieser wunderschöne Trekkingtag führt uns nach Gorak Shep. Gorak Shep ist die letzte dauerhaft bewohnte Ortschaft vor dem Südaufstieg auf den Mount Everest. Die Ortschaft hat ihren Namen von den so genannten Gorak-Hühnern. Diese rebhuhnähnlichen Tiere sind Gegenstand einer kleinen Legende. Nach dem Verzehr giftiger Pflanzen fliegen sie bis auf die Höhe des Gipfels des Mount Everest, um sich anschliessend im freien Fall des Giftes wieder zu entledigen. Wir aber geniessen das gewaltige Himalaya-Panorama und kehren am Abend zurück nach Lobuche. Wer möchte kann auch einen Ruhetag einlegen.

Option Lobuche East Besteigung

12. Tag: Besteigung des Ost-Gipfel des Lobuche Peak (6119 m)–Lobuche (4930 m)

Der Aufstieg auf den Ost-Gipfel verläuft zunächst über Schotter durch ein rinnenähnliches, kleines Tal. Eine breite Schnee- bzw. Eisflanke führt uns zum Fuss des steilen Süd-Ost-Grates. Über diesen gelangen wir, unter Zuhilfenahme von Fixseilen, auf den Gratgipfel des Lobuche Peak East. Unser zweiter Gipfel offenbart eine absolut faszinierende Rundsicht auf die zum Greifen nahe Riesen Pumori, Everest, Nuptse und die Ama Dablam.

Der anschliessende Abstieg führt über die selbe Route zurück und wir steigen gleich noch weiter ab zur Ortschaft Lobuche. Hier treffen wir wieder mit der Gruppe zusammen.

13. Tag: Lobuche (4930 m)–Tengpoche (3860 m)

Wir verlassen unser Kleinod und begeben uns auf den Rückweg. Über Dingpoche, dem mit 4350 m höchsten, dauerhaft bewohnten Ort in Nepal, laufen wir nach Pangpoche, das umgeben von uralten Wacholderbäumen ist. Ab hier geht es wieder aufwärts nach Tengpoche, unserem Übernachtungsort. Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst grösste und schönste Kloster in dieser Sherpa-Region. Nach dem Brand im Januar 1989 ist es inzwischen, dank vieler Spenden und Stiftungen, wieder in altem Glanz auferstanden. Wir haben ausreichend Zeit zur Besichtigung der Gompa und zur Erkundung der grandiosen Aussichtskämme.

14. Tag: Tengpoche (3860 m)–Namche Bazar (3450 m)

Wir verlassen das Heiligtum in Richtung Imja-Schlucht und gelangen über Phunki (3250 m) wieder auf den Hangweg nach Namche Bazar, wo wir in der uns schon bekannten Lodge übernachten.

Den Nachmittag verbringen wir in den verwinkelten Gassen der Sherpa-Hauptstadt oder wir lassen einfach unsere Seele baumeln und die vergangenen Tage Revue passieren.

15. Tag: Namche Bazar–Lukla

Wir nehmen Abschied vom Handelszentrum der Sherpa und wandern über den „Highway", die einzige Wegverbindung von Namche Bazar nach Lukla, bis zu unserer Lodge in der Nähe der Flugpiste. Abends können wir mit unserer Mannschaft den Abschied aus dem Khumbu Himal feiern.

Gehzeit: 6-7 Stunden; Aufstieg ca. 250 m, Abstieg: ca. 1050 hm.

16. Tag: Lukla–Kathmandu

Wir verlassen das Khumbu Gebiet und fliegen zurück nach Kathmandu. Ein Start von Lukla ist immer etwas Spektakuläres. Sichtbedingt starten die Flüge immer vormittags und so erreichen wir Kathmandu in der Regel um die Mittagszeit. Eventuell ist heute auch noch etwas Geduld gefragt, denn wir sind schon früh am Flughafen, aber der Flug kann auch evtl. erst mittags starten. Es bleibt genügend Zeit um bei einem Apero die Reise Revue passieren zu lassen.

17. Tag: Kathmandu (Reservetag)

Ein letzter Tag steht uns zu Verfügung, um bei einem Besuch der verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Kathmandu-Tals in die „andere Welt Nepals“ einzutauchen. Wer möchte, der besucht Pasupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Am späten Nachmittag bietet sich ein Besuch von Bodnath an. Hier erhebt sich die grösste Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn“ pilgern. Der Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Gebetsmühlen und Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Von einer der unzähligen Dachterrassen-Restaurants kann man auch noch einmal die Reise Revue passieren lassen.

Dieser Tag ist aber auch als Reservetag vorgesehen falls der Flug von Lukla nach Kathmandu wegen schlechtem Wetter nicht stattfindet. Sicherlich geniessen wir den Abend bei einem feinen Abendessen und beschliessen so eine tolle, abwechslungsreiche Zeit im Land der Sherpas.

18. Tag: Individueller Rückflug von Kathmandu

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

19. Tag: Ankunft in Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Reise erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Reisetauglichkeit.

Zum Reiseablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Reise ist anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

TeilnehmerInnen, die den Lobuche East besteigen möchten, müssen keine „Superalpinisten“ sein, sollten aber über etwas Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbstständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können.

Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, Kameradschaft und Toleranz.

Jede/r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Reise erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter steht während der Reise für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede/r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Reieseleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den Verhältnissen vor Ort können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Trekkingreise

Inlandflüge: Kathmandu–Lukla–Kathmandu (15 kg persönliches Freigepäck)

Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten

10%-Gutschein für einen einmaligen Materialeinkauf bei Bächli-Bergsport

Trekking- und Nationalparkgebühren

Vollpension ab/bis Lukla

Halbpension in Kathmandu

Tee und Kaffee ab/bis Lukla bei gemeinsamen Mahlzeiten.

Anzahl Hotelnächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)

Lodge-Übernachtungen während dem Trekking (meist Doppelzimmer)

Tragtiere oder Träger während des ganzen Trekkings (max. 15 kg Last pro Teilnehmer/in)

Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren

Apotheke mit Pulsoxymeter

Erfahrene/r Trekkingleiter/in oder erfahrene/r Bergführer/in

Inbegriffene Leistungen bei der Option Lobuche East

Gipfelgebühren für den Lobuche East

10 kg zusätzliches, persönliches Gepäck auf den Inlandflügen Kathmandu–Lukla–Kathmandu (siehe Wissenswertes)

1 Zelt-Übernachtung im Lobuche Hochlager

Leichte Matten für die Zelt-Übernachtung

Fixseile und Bergseile

Funkgeräte (9 Volt)

Sherpa Unterstützung: 1 Climbing Sherpa pro 6 Teilnehmer/innen

Nicht inbegriffen

Internationale Flüge nach/von Kathmandu (Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot. Kosten ab ca. 1100 CHF)

Versicherungen

Individuelle Getränke

Individuelles Trinkgeld

Visagebühren für Nepal (ca. 50 USD für einen max. 30-tägigen Aufenthalt, Stand 10/20)

Persönliche Medikamente

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein/e Zimmerpartner/in gefunden wird, übernehmen Kobler & Partner die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen

Klima

Im Himalaya treffen zwei spezielle Klimatypen aufeinander:

Die Südabdachung ist geprägt von einem subtropischen Monsunklima mit einem Niederschlagsmaximum im Sommer, die Nordabdachung gegen das tibetische Hochland von einem ariden Kontinantalklima mit warmen Sommern und bitterkalten Wintern. Für Trekkings im Himalaya stehen grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können. Grundsätzlich bringt der Vor-Monsun (Frühling) angenehmere (wärmere) Temperaturen, aber auch mehr Feuchtigkeit. Regelmässige Niederschläge sind sehr wahrscheinlich. Die Monate im Herbst sind ideal, da die klare Luft unglaubliche Fernblicke bietet.

Das Trekking findet in der besten Trekkingperiode statt. Einer Durchführung steht aus klimatischer und wettertechnischer Sicht nichts im Weg. Jedoch ist das Wetter in Nepal - wie auch bei uns in den Alpen - teils unberechenbar und kann durchaus einmal einen Gipfelanstieg zum Lobuche East verhindern.

Lokale Agentur:

Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. Kobler & Partner haben sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon 15 Mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern. K&P sorgen für ihren Englisch-Unterricht in Kathmandu. Jährlich organisieren K&P für über hundert Sherpas ihre Weiterbildung als lokale Bergführer.

Lobuche East Besteigung

Bei diesem Trekking Angebot besteht die Option, den 6119 m hohen Lobuche Peak East zu besteigen (Tag 11 und 12 des Reiseprogramm). Ziel ist der Ostgipfel, der knapp über 6000 m hoch ist. Technisch ist die Besteigung vergleichbar mit jener eines einfacheren 4000ers in den Alpen. Etwas Erfahrung mit Steigeisen und Pickel ist notwendig. Der Aufstieg wird belohnt mit einer einmaligen Szenerie - mitten in der grandiosen Welt der Achttausender.

Die Lobuche East Besteigung muss vorgängig gebucht werden, da wir für diesen Gipfel ein spezielles Besteigungs-Permit beantragen müssen. Das Permit ist nicht erstattbar. Sollte die geplante Gipfelbesteigung (z.B. aufgrund des Wetters) nicht machbar sein, dann wird die Gebühr für die Organisation trotzdem vom nepalesischen Ministerum einbehalten.

Das persönliche Material für die Besteigung (z.B. Pickel, Klettergurt etc.) wird direkt zum Berg transportiert. Das erhöht den Komfort denn das persönliche Gepäck ist übersichtlicher. Auf das zusätzlich benötigte, persönliche Material hat man während den Trekkingtagen keinen Zugriff.

In Kathmandu übernachten wir im Hotel Manaslu (Basis Doppelzimmer). I Alle anderen Nächte - ausser eine optionale Übernachtung im Lobuche East Highcamp - verbringen wir in guten, geheizten Lodgen (meist Doppelzimmer).

Reise-Vorbereitung

Die internationalen Flüge nach/von Kathmandu sind NICHT im Pauschalpreis inbegriffen. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot.

Das Visum für Nepal wird bei der Einreise eingeholt und ist im Reisepreis nicht inbegriffen.

Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Ausrüstungsliste Khumbu Lodge Trekking, optional mit Lobuche East

1 Reisetasche 110 L (wasserfest, bei K&P zum Vorzugspreis für Gäste)

Kleidung

Jacken

Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Primalofthose (nice to have)

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe)

Trekkingschuhe

Trekkingsocken

Bergsocken, dick/warm

Schlafen

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have)

Schlafsack Daune für Lodges (Komfortbereich -18°C)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille

Halstuch/Buff

Schildmütze

Stirnband

Warme Mütze

Sonnencrème, Schutzfaktor 40

Lippenschutz, Schutzfaktor 40

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Rucksack ca. 30 L

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Regenhülle für den Rucksack

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Teleskopstöcke

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Eine Trekkingapotheke mit allen wichtigen höhenmedizinischen Medikamenten, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat der Bergführer von K&P dabei.

Zusätzlich benötigtes Material für die Lobuche East Besteigung:

Schlafsack Daune (Komfortbereich -25°C)

Daunenjacke

Primalofthose oder dünne Daunenhose

Expeditions-Daunenhandschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 6000er

Isomatte, hoher Isolationswert

Skibrille, grosser UV- Schutz (schützt gegen Wind)

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Pinkelflasche (nice to have)

Thermopads für Hände und Füsse (nice to have)

Technisches Material

Anseil-/Sitzgurt, leicht

Pickel, leicht

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

2 Karabiner (Schnapper)

2 HMS Karabiner (Schrauber)

Jümar (Steigklemme)

Abseilgerät (Achter empfohlen)

Helm

Bandschlinge 120 cm/Dyneema/vernäht

Termine

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Ulla Mengel

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