Expedition Mount Everest

Über die objektiv sicherste Route von Norden auf den höchsten Berg der Welt.

Facts

8848 m
Tibet
schwer
mittel
13A

Das Abenteuer

Mit Bergführer-Legende Kari Kobler.

Everest Expeditionen seit dem Jahr 2000.

Kulturelle Höhepunkte Tibets bei der Anreise über Lhasa.

Basislager mit höchstem Komfort.

Everest von Norden: Objektiv sicherste Route.

Maximaler Sauerstoff-Support.

Qualitätsbonus 1:1 - Ein Sherpa pro Teilnehmer:in.

Viele Wege führen auf den Gipfel des Mt. Everest. Bis heute sind zwölf Routen beschrieben, auf denen Bergsteiger:innen aus vielen Nationen den Gipfel erreicht haben. Zunehmend sind sie jedoch von der einzigen Motivation getrieben, die vorherigen Besteiger:innen in irgendeiner Form zu überbieten und den Aufstieg beispielsweise ohne Sauerstoff, im Alleingang oder in kürzester Zeit zu schaffen. Uns geht es jedoch ganz einfach darum, dieses Abenteuer ohne solche Ambitionen auf unsere individuelle Art und Weise sicher unter die Füsse zu nehmen.

Unsere Anreise zum Mythos Everest via Lhasa stimmt uns mit den kulturellen Highlights auf unser Erlebnis ein und bietet die bestmögliche Akklimatisation.

Es hat sich gezeigt, dass die objektiven Gefahren an diesem Berg auf der Nordroute von Tibet her am besten einzuschätzen sind. Zu unserer Sicherheit trägt auch die bewährte Zusammenarbeit mit unserem eingespielten, einheimischen Team bei.

Von einem weiten, kargen und von zerklüfteten Bergketten durchzogenen Hochplateau in viertausend Metern Höhe aus blicken die Tibeter – dem Himmel näher als alle andern Erdenbürger – hinab auf die Welt zu ihren Füssen. Der Legende nach war Tibet einst von Wasser bedeckt. Eines Tages erschienen über dem Meer fünf opal-farbene Wolken, die sich in Feen verwandelten und den Fluten befahlen, sich zurückzuziehen. Auf seinem Rückzug hinterliess das Meer eine Vielzahl von Seen, die als Türkisspiegel das Land durchsetzen. Die Feen verwandelten sich in die fünf höchsten Berge des Himalaya.

Die im Laufe der bewegten Geschichte Tibets geschmiedete Dualität von Festung und Wallfahrtsort zugleich überrascht bis heute. Tempel und Klöster, in denen Lamamönche als Mystiker, Magiere und Naturärzte leben, befinden sich überall im „Land der weissen Wolke“, als hätten die Götter und Heiligen des Buddhismus hier ihren ewigen Wohnsitz aufgeschlagen. Gleichzeitig war dieses verheissungsvolle Land über Jahrhunderte hinweg Trutzburg kriegerischer Stämme, die sich der Eroberung durch die mächtigen Nachbarn widersetzten, ja selbst weite Teile Chinas unterwarfen.

1.–2. Tag: Flug nach Chongqing

Linienflug nach Chongqing (je nach Flugverfügbarkeit auch nach Chengdu).

Wir erreichen Chongqing in den frühen Morgenstunden. Chongqing, wie auch Chengdu, gehören zu den grössten Städten Chinas (über 10 Mio. Einwohner) und sind wichtige Zentren in West- und Südwestchina. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Chongqing - Lhasa (3600 m)

Kurzer Inlandflug nach Lhasa und Ankunft am Flughafen Gonggar, rund eine Fahrstunde von Lhasa entfernt. In Lhasa beziehen wir ein schmuckes Hotel und nehmen uns bewusst Zeit die Seele baumeln zu lassen. Gerade zu Beginn einer Expedition ist es wichtig nicht zu hastig unterwegs zu sein, gilt es doch seinem Körper Zeit für seine Akklimatisation zu lassen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Lhasa (3600 m)

Wir nehmen uns Zeit um die berühmte Stadt im Tal des Kyi Chu, einem Nebenfluss des Tsangpo (Brahmaputra) zu besichtigen. Die Stadt liegt an dessen nördlichem Ufer und erstreckt sich in west-östlicher Richtung über etwa zehn Kilometer. Die Geschichte Lhasas, auf tibetisch „Götterort“, geht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Damals wurden der Jokhang-Tempel, noch heute das religiöse Zentrum der Altstadt von Lhasa, sowie der erste Potala-Palast gegründet. Im 15. Jahrhundert baute die buddhistische Gelug-Schule drei Klöster in der Umgebung von Lhasa. Im 17. Jahrhundert wurde der Potala-Palast unter Ngawang Lobsang Gyatso, dem fünften Dalai Lama, auf dem „Roten Hügel“ neu erbaut, und auch der Jokhang-Tempel wurde vergrössert. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Lhasa - Gyantse (3950 m)

Wir beginnen unsere Fahrt über die Pässe Kampala La (4990 m) und Karo La (5010 m). Vom Kampala La hat man eine wunderschöne Aussicht auf den türkisfarbenen See Yamdrok Tso und den Ninchin Kangsa. Nach dem Karo La Pass geht es hinunter nach Gyantse (3950 m).

Wir nehmen uns immer wieder Zeit für kleine Fahrt-Unterbrechungen, wie z. B. Foto-Stopps der teilweise unwirklich erscheinenden Landschaft. Auch die Stadt Gyantse hat einiges zu bieten, so zum Beispiel die absolut einmalige Stupa sowie die Festung rund um das Kloster. Gyantse liegt an einem der wichtigsten Handelswege zwischen Sikkim (Indien) und Tibet. Bereits George Mallory benützte diesen Handelsweg, um im Jahr 1921 die erste Erkundung des Mt. Everest zu machen. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Gyantse - Shigatse (3977 m)

Fahrt in die zweitwichtigste Stadt des Tibets, Shigatse, wo wir den Thashilumpo-Tempel besichtigen und die Möglichkeit haben, den Sitz des Panschen Lama, einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus, zu besuchen. Ursprünglich residierte er in der Festung Samzhuzê, die 1363 erbaut wurde und das älteste Gebäude in Shigatse ist. 1950 wurde die Festung zerstört. Nachderen Wiederaufbau wurde die Festung zu einem Museum über die antike Kultur der Stadt umgestaltet. Bereits seit 1446 residiert der Panschen Lama im Kloster Zhaxilhünbo, dem bedeutendsten Kloster der Gelug-Tradition in Westtibet.

Der Regierungsbezirk Shigatse im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China hat eine Fläche von 3859 km2 und rund 60 000 Einwohner (Stand: 2003). Sein Verwaltungssitz, die Grossgemeinde Gyantse, ist der drittgrösste Ort Tibets nach Lhasa. Shigatse liegt 3977 m über dem Meeresspiegel an der „Freundschaftsautobahn“, die Kathmandu in Nepal mit Lhasa, der Hauptstadt Tibets, verbindet. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Shigatse (3977 m) - Xegar (4300m)

Fahrt durch die typisch tibetische Landschaft, abwechselnd wüstenähnlich und dann wieder bewirtschaftet. Wir überqueren den 5520 m hohen Lhakpa La (La = Pass); hier geniessen wir das erste Mal die Aussicht auf die Himalaya-Riesen Makalu und Everest. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir Xegar. Übernachtung in einfachem Hotel.

8. Tag: Xegar - Everest Basislager (5000 m)

Heute verlassen wir die Hauptverbindung Lhasa-Kathmandu. Für kurze Zeit folgen wir dem Arun-Fluss bis ins berühmte Dorf Rongbuk. Von hier hat man einen überwältigenden Ausblick und somit steigert sich die Vorfreude auf den Everest noch zusätzlich. Nach der 1-stündigen Weiterfahrt erreichen wir das chinesische Basislager des Everest.

9.–45. Tag: Basislager - Advanced Basecamp (ABC; 6400 m)-Besteigung des Mt. Everest (8850 m)

Zu Beginn folgt der wichtigste Teil der Besteigung des Mt. Everest: die Akklimatisation! Ein individueller Aufstieg zu den höheren Lagern kann erfahrungsgemäss entscheidend für den Gipfelerfolg sein. Da es den Rahmen dieses Detailprogrammes sprengen würde, auf alle wichtigen Punkte bei einer Everest-Expedition einzugehen, bieten Kobler & Partner die Gelegenheit, den genauen Ablauf und die Schwierigkeiten der Expedition bei vorgängig organisierten Treffen zu besprechen. Diese Besprechungen im Vorfeld der Expedition erlauben zudem eine erste persönliche Kontaktaufnahme und das Erörtern von individuellen Wünschen.

Basislager (5050 m) - Advanced Basecamp (6400 m)

Das Advanced Basecamp (ABC) erreichen wir, von Yaks begleitet, in zwei Tagen zuerst dem Rongbuk-, dann dem East Rongbuk-Gletscher folgend. Dieser Fussmarsch in das vorgeschobene Basislager (ABC) am Fuss des Chang La ist mit Sicherheit eines der spektakulärsten Trekkings in der eindrücklichen Bergwelt Tibets. Dabei ist die Distanz von 25 km in der Anfangsphase der Expedition nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund werden wir unterwegs ein Intermediate Camp mit fester Küche einrichten.

Besteigung des Mount Everest:

Nach der Akklimatisation wollen wir in den folgenden Wochen den Everest besteigen. Wir benötigen dazu drei Hochlager auf folgenden Höhen: Lager I: 7000 m, Lager II: 7800 m, Lager III: 8300 m.

Vorgängig haben unsere Sherpas bereits die Zwischenlager eingerichtet. Sie sind mit Zelten, Kochern, Gas, Matten und Nahrungsmitteln ausgerüstet. Sauerstoff steht ab Lager I (7000 m) zur Verfügung, auf Wunsch bereits ab ABC (6400 m). Das Essen und Getränke werden in den Lagern I–III von den Climbing Sherpas zubereitet.

Die Route:

Der Aufstieg erfolgt über eine wenig steile Flanke auf den North Col. Von dort geht es über den sehr langen, dem Wind ausgesetzten, aber ungefährlichen Nordostgrat bis ins Lager II auf 7800 m. Dies ist die erste „Knacknuss“ am Berg. Anschliessend durchqueren wir die Nordwestwand. Auf diesem Teilstück sind die technischen Schwierigkeiten moderat, nur bei grösserem Schneefall ist im mittleren Teil mit erhöhter Lawinengefahr zu rechnen. Auf 8300 m errichten wir das Lager III. Das Erreichen des Nordostgrats wird die nächste Hürde auf dem Weg zum Gipfel sein. Auf dem Gipfelgrat kommt ziemlich schnell der erste Felsaufschwung, der First Step. Er ist kurz, nicht schwierig und kann mit einem kurzen Seil gut abgesichert werden. Der Second Step ist mit Fixseilen und einer Leiter gesichert und mit einem kurzen Kraftakt (30 Meter hoher Aufschwung auf ca. 8600 m) gut zu überklettern. Wer bis hierher kommt, wird bei gutem Wetter auch noch den Third Step sowie den folgenden Gipfelhang überwinden können.

Bitte beachten: Zur Besteigung des Mount Everest gehört das mehrmalige Auf- und Absteigen zwischen dem Basislager und den verschiedenen Hochlagern, was die Höhenadaption fördert.

46. Tag: Advanced Basecamp - Basislager

Der Rückmarsch zum Basislager erfolgt an einem langen Tag, wobei wir im Intermediate Camp zu Mittag essen.

47.-48. Tag: Basislager - Kathmandu

Die Rückfahrt erfolgt über den Kirong La (Kirong-Pass). Seit dem Erdbeben im Jahr 2015 befindet sich der neue tibetisch-nepalesische Grenzübergang nicht mehr in Zhangmu sondern etwas westlicher. Nach der Überquerung der Grenze fährt man über Dunche und Trisuli nach Kathmandu.

49. Tag: Kathmandu - Rückflug

Wir geniessen einen freien Tag in Kathmandu, haben Zeit, uns auf den Märkten und in den Tempeln umzusehen oder die Bärte der Männer bei einem Barbier wieder auf zivilisatonstaugliche Dimensionen stutzen zu lassen. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa

50. Tag: Rückflug und Ankunft in Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.

Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die Teilnehmer:innen müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können.

Auf Kameradschaft und Toleranz, wird sehr grossen Wert gelegt.

Jede:r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Die Hochträger unterstützen die Teilnehmer:innen während der gesamten Besteigungszeit, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da sie für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.

Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten

Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Rabattgutschein zum Materialeinkauf

Gipfelgebühren

Sondervisum für Tibet (erhalten Sie in China; das Visum für China muss vorab im Heimatland organisiert werden und die Gebühren sind nicht im Preis inklusive)

Visa-Support China

Eintritte zu den drei bedeutensten Sehenswürdigkeiten Lhasas (Potala Palast, Jokhang Tempel und Sera Kloster)

Vollpension während der ganzen Reise

Getränke bei gemeinsamen Mahlzeiten

Anzahl Hotelnächte im Doppelzimmer, siehe Reiseprogramm

1 Zelt pro Teilnehmer:in im Basislager und ABC (6400 m)

1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen im Intermediate-Camp (5700 m)

Zelte für die Hochlager

Sehr gutes, beheiztes Gruppenzelt im Basislager und ABC (6400 m), WC- und Dusch-Zelte

eichte Matten für die Hochlager

1 guter Schlafsack pro Teilnehmer:in im Basislager

1 guter Schlafsack pro Teilnehmer:in im ABC und im Intermediate-Camp

Schlafmatten im Basislager, im Intermediate-Camp und im ABC

Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben

Hochgebirgskocher (Gas) und Kochgeschirr

Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro Teilnehmer:in

Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren

Internet und E-Mail im ABC

Wetterbericht aus der Schweiz

Kommunikation (Funk) zwischen dem Basislager, ABC und den Hochlagern

Solaranlage mit Beleuchtung in den Messzelten

Im Basislager uneingeschränkt Elektrizität (220V)

Im ABC Solarstrom

Yaks bis ins ABC

1 Rettungsschlitten

Medizinischer Sauerstoff für den Notfall am Berg

Sauerstoff am Berg: 8 Flaschen (4 Liter), 1 Maske, 1 Regulator pro Teilnehmer:in

Grosse Apotheke im Basislager und im ABC

Apotheke in den Hochlagern

Apotheke für den Gipfelgang

Küche: Köche und Küchenhilfen im Basislager, Intermediate-Camp und im ABC

1 Climbing Sherpa pro Teilnehmer:in inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung von Kobler & Partner

Kosten für den obligatorischen Begleitoffizier

Kosten für den lokalen Touristenführer und Übersetzer

Kosten für die obligatorische Abfallgebühr

Staatlich geprüfte Bergführer (Kari Kobler und Andreas Neuschmid)

Nicht inbegriffen

Flug Europa-Chendgu/Chongqing-Lhasa-Kathmandu-Europa (siehe Anreise)

Versicherungen

Visagebühren für China (ca. 230 CHF)

Visagebühren für Nepal (ca. 30 US$, vor Ort zu zahlen)

Individuelle Getränke

Persönliche Medikamente

Individuelle Trinkgelder

Gipfelbonus für Sherpas (ca. 800 US$)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen.

Flaschensauerstoff:

Kobler & Partner haben mit über hundert Besteigungen des Mt. Everest viel Erfahrung mit Flaschensauerstoff gesammelt und wir möchten dieses Wissen weitergeben. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen. Aus diesem Grund beinhaltet unser Angebot bereits den Sauerstoff am Berg. Pro Teilnehmer:in stellen wir 8 Flaschen (4 Liter) inklusive 1 Maske und 1 Regulator zur Verfügung. Diese Menge an Sauerstoff ist ausreichend. Dennoch kann man auf Wunsch auch noch zusätzlichen Sauerstoff beziehen.

Persönlicher Climbing Sherpa

Ein Climbing Sherpa pro Teilnehmer:in ist im Pauschalpreis inbegriffen.

Auf Wunsch kann ein zusätzlicher persönlicher Climbing Sherpa organisiert werden. Dieser begleitet Sie vom Basislager bis zum Gipfel.

Persönlicher Bergführer

Möchten Sie während des Aufstiegs von Ihrem persönlicher Bergführer begleitet werden, organisieren wir dies gerne für Sie. Preis auf Anfrage.

Allgemein

Als einer der ersten westlichen Veranstalter organisieren und veranstalten Kobler & Partner seit dem Jahr 2000 Expeditionen auf der Everest Nord-Seite. Kobler & Partner verfügen europaweit über die grösste Erfahrung am Mount Everest.

Das Kobler & Partner Basislager hat sich in den vergangenen Jahren als der Treffpunkt auf der Nordseite des Everests etabliert.

Weitere wichtige Antworten und Hintergrundinformation finden Sie unter 16 Fragen und Antworten zur Everest-Expedition untenstehend.

Kommunikation

Internet, WLAN, Satellitentelefone, E-Mail im Everest Basislager und im ABC

Im Basislager haben wir uneingeschränkt Elektrizität (220V).

Im ABC produzieren wir den Strom für alle elektronischen Geräte wie Funkgeräte, Fotoapparate, Stirnlampen, Smartphones, E-Reader und Heizsocken mit unserer Solaranlage. Strom im ABC steht daher nicht unbegrenzt zur Verfügung. Bitte lassen sie daher ihren Laptop zu Hause, er braucht einfach zu viel Strom!

Im Basislager gibt es Netzabdeckung durch China Mobile. Wir empfehlen Ihnen - vor Abreise - ein Datenpaket für China bei Ihrem jeweiligen Mobilfunk-Anbieter zu kaufen.

Für WIFI steht im ABC ein BGAN-Satellitenterminal, ein Laptop von K&P und eine eigene Mailadresse der Expedition zur Verfügung.

Lokale Agentur

Unsere Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas und einem nepalesischen Küchenteam. Kobler & Partner haben sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Um die Kommunikation zwischen den Einheimischen und unseren Gästen zu optimieren, werden die Sherpas verpflichtet, während der Wintermonate von Kobler & Partner organisierten Englischunterricht zu besuchen.

Die Vorbereitungen und Rekrutierungen der einheimischen Mannschaften für die jeweiligen Expeditionen beginnen bereits im Herbst des vorgängigen Jahres.

Flexibilität

Sollte das Wetter eine Besteigung des Mount Everest vor dem Ablauf des Reisedatums nicht zulassen, kann bei einem guten Wetterbericht die Expediton verlängert werden. Diese Entscheidung liegt jedoch vollumfänglich in der Macht des Expeditionsleiters.

16 Fragen und Antworten zur Everest-Expedition

Für welche Organisation soll ich mich entscheiden? Ein Fragenkatalog:

1. Wer sind Kobler & Partner?

K&P ist der Schweizer Veranstalter für Expeditionen, 1990 gegründet vom UIAGM Bergführer Kari Kobler. K&P sind spezialisiert auf das Organisieren und Durchführen von Expeditionen an den Seven Summits und weiteren Bergen in allen grossen Gebirgen der Welt.

2. Wieviele Expeditionen zum Mount Everest organisierten Kobler & Partner?

Seit dem Jahr 2000 organisieren Kobler & Partner jährlich eine Expedition zum Mount Everest.

3. Ist eine Besteigung von Norden oder über die Südseite zu empfehlen?

Kobler & Partner bevorzugen den Normalanstieg von Norden, da dieser Anstieg die objektiv sicherste Route am höchsten Berg der Welt ist.

Zudem sind die Permits auf der Nordseite limitiert, und daher sind deutlich weniger Bergsteiger unterwegs.

4. Mit welcher lokalen Organisation arbeiten K&P am Mount Everest bzw. in Tibet zusammen?

K&P arbeiten am Mount Everest mit der nepalesischen Agentur Himalaya Vision zusammen. Kari Kobler ist Miteigentümer von Himalaya Vision. In Tibet arbeiten K&P mit der Tibet Mountaineering Association zusammen.

5. Wer ist der Expeditionsleiter bzw. Bergführer der K&P Expedition?

Die K&P Mount Everest Expedition wird von UIAGM Bergführer Kari Kobler geleitet. Kari Kobler organisiert seit dem Jahr 2000 Expeditionen zum Mt. Everest.

6. Anreise zum Basislager: Via Kathmandu oder via Lhasa? Wieviel Tage dauert die Anreise zum Basislager?

Die Anreise ins Basislager bei der klassischen Mount Everest Expedition erfolgt über Lhasa. Nach zwei Tagen in der Hauptstadt Tibets auf 3600 m und nach Übernachtungen in Gyantse (4000 m), Shigatse (4000 m) und Shegar (4200 m) erreichen wir gut akklimatisiert das Chinese Basecamp auf der Nordseite des Mount Everest.

7. Wieviel Teilnehmer:innen sind im Team?

Die Expedition wird ab zwei Teilnehmer:innen garantiert durchgeführt, die maximale Gruppengrösse beträgt zwölf Teilnehmer:innen.

8. Wie schaut das geplante Akklimatisationsprogramm aus?

Nach Erreichen des Basislagers (5200 m) erfolgt ein 1-wöchiges Akklimatisationsprogramm mit Wanderungen bis in eine Höhe von 6000 m. Danach verlegen wir unsere Aktivitäten ins ABC (6400 m), wo wir unsere Akklimatisation mit einer Übernachtung am Northcol/Camp 1 (7000 m) abschliessen.

9. Kochen in den Hochlagern

Die Mahlzeiten in den drei Hochlagern werden zusammen mit unseren persönlichen Sherpas zubereitet. Im Lager I auf 7000 m steht ein Koch zur Verfügung.

10. Welche Infrastruktur bietet das ABC?

Im ABC auf 6400 m steht ein vollausgestattetes Basislager zur Verfügung: Einzelzelte für die Teilnehmer, ein beheiztes Domzelt als Gemeinschaftsunterkunft, eine Küche mit Koch und Kochteam, Dusch-und WC-Zelte, Wifi und Satellitentelefon.

11. Anzahl Climbing Sherpas?

1 Climbing Sherpa pro Teilnehmer:in. Alle Climbing Sherpas von K&P sprechen Englisch.

12. Haben die Sherpas Everest-Erfahrung?

Unsere Sherpas am Everest bringen die Erfahrung von bis zu 20 Besteigungen des Mount Everest mit.

13. Sauerstoff: Wieviele Flaschen Sauerstoff stehen den Teilnehmern zur Verfügung?

Den Teilnehmer:innen stehen acht Flaschen Sauerstoff ab Northcol zur Verfügung. Bei Bedarf sind Reserveflaschen vor Ort. K&P verfügen über eigens entwickelte Regulatoren, die technisch auf dem neuesten Stand sind und die vor jeder Expedition genauestens überprüft werden. Am Gipfeltag werden für alle Fälle Reserve-Masken und Reserve-Regulatoren mitgeführt.

14. Wie funktioniert die medizinische Versorgung oberhalb des ABC?

In jedem Hochlager sowie im Rucksack der Bergführer befinden sich je eine Apotheke mit allen höhenmedizinisch relevanten Medikamenten. Jeder Teilnehmer erhält sein eigenes kleines Notfall Medical Kit.

Dazu befinden sich in jedem Hochlager Reserve-Sauerstoff für den Notfall.

15. Gibt es einen Basislager-Manager, der während der Gipfelbesteigung rund um die Uhr am Funk erreichbar ist?

Ja. Der Basecamp Manager steht während der Gipfelbesteigung 24 Stunden in Funkkontakt mit den Bergführern und Sherpas am Berg, um sie mit den neuesten Wetterdaten zu versorgen und einen eventuellen Notfall zu koordinieren.

16. Welchen Wetterbericht verwenden K&P? Wie oft erfolgt ein Update?

K&P arbeiten mit den Meteorolgen von Meteotest Bern zusammen. Meteotest liefert täglich einen detaillierten Wetterbericht und dies bereits seit 21 Jahren. Meteotest ist somit das Unternehmen, das am längsten Wetterberichte für den Mount Everest zur Verfügung stellt. Dies ist ein unglaublich wichtiger Faktor am höchsten Berg der Welt. Während der Gipfelbesteigung steht der Basecamp Manager rund um die Uhr in Kontakt mit Meteotest.

Hotel und Zeltunterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt. Zusätzliche nicht im Detailprogramm vermerkte Hotelübernachtungen sind nicht im Preis inbegriffen.

Reise-Vorbereitung

Die internationalen Flüge sind nicht im Pauschalpreis inbegriffen. Unsere Gruppe setzt sich inzwischen aus einem internationalen Publikum zusammen und alle Gäste reisen aus verschiedenen Ecken der Welt an. Bitte buchen Sie keine internationalen Flüge selbst ohne vorab mit dem Kobler & Partner Büro in Bern Rücksprache gehalten zu haben. Auf Wunsch organisieren wir Ihnen gerne die An- und Abreise.

Da man das Sondervisum für Tibet nur in Tibet selbst ausgehändigt bekommt, ist es organisatorisch sehr wichtig, dass die Gruppe sich spätestens in Chengdu oder Chongqing trifft und gemeinsam nach Lhasa weiterreist.

Das Visum für China wird für in der Schweiz lebende Teilnehmer:innen von Kobler & Partner eingeholt und separat in Rechnung gestellt. Alle nicht in der Schweiz wohnhaften Gäste beantragen ihre Visa für China vorab selbst. Die dazu notwendigen Unterlagen erhalten Sie von uns rechtzeitig.

Das Sondervisum für Tibet wird von Kobler & Partner für alle Teilnehmer:innen vorab organisiert und ist im Reisepreis inbegriffen. Alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie rechtzeitig vor Abreise. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein und wir benötigen von allen Teilnehmer:innen spätestens 60 Tage vor Expeditionsbeginn wichtige Unterlagen (medizinisches Zertifikat, Nachweis über eine Unfall- bzw. Bergungskostenversicherung, farbige Reisepasskopie).

Das Visum für Nepal kann bei der Einreise eingeholt werden und ist nicht im Preis inbegriffen.

Ausrüstungsliste Expedition Mount Everest

2 Reisetaschen 110 L (wasserfest, bei K&P zum Vorzugspreis für Gäste)

Kleidung

Jacken

Daunenjacke bzw. Daunenanzug für Expeditionen

Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Daunenhose bzw. Daunenanzug

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 8000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune für Hochlager (-40°C)

Isomatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 40 L

Klettergurt, leicht

Pickel, leicht

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

2 Karabiner (Schnapper)

3 HMS Karabiner (Schrauber)

Jümar (Steigklemme)

Abseilgerät (Achter empfohlen)

Helm

5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)

5 Meter Reepschnur Ø 5 mm

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Essutensilien leicht für Hochlager( Essnapf inkl. Besteck)

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS, Reiseliteratur und Kartenmaterial hat dein:e Bergführer:in von K&P dabei.

Termine

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Reiseberichte

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Die chinesische Regierung verkündeten Anfang 2021, dass die Grenzen zu Tibet für die Everest Saison 21 geschlossen bleiben würden, wir von K&P waren gezwungen, die Everest Expedition 2021 abzusagen. Ein Teilnehmer, Phillipp aus Luxenburg hatte aber nur dieses Jahr Zeit, wir einigten uns auf eine Everest Private Expe

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Ulla_Mengel

Ulla Mengel

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