Expedition Grönland, West - Ost

Skidurchquerung der grössten Insel der Welt, von Meer zu Meer, von West nach Ost, 600 km „by fair means“.

Facts

2500 m
Grönland
schwer
mittel
11B

Das Abenteuer

Überquerung der grössten Eisfläche der Welt ausserhalb der Antarktis.

Anspruchsvolle und lange Ski-Expedition.

Unterwegs mit Ski, Zelt und Pulka.

Gesamte Spezial-Polarausrüstung im Preis inbegriffen!

25 Tage Eis, 600 km Strecke, 2500 hm im Auf- wie Abstieg, beeindruckende Zahlen einer beeindruckenden Expedition.

Grönland, mit rund 2,3 Mio. km2 die grösste Insel der Welt, besitzt ein immer rarer werdendes Gut: eine wilde, ja geradezu spektakuläre Natur von arktischer Schönheit.

Wir queren auf den Spuren des legendären norwegischen Entdeckers Fridtjof Nansen

den gesamten rund 600 km breiten Eisschild.

Es erwartet uns eine anspruchsvolle Skidurchquerung, die mit keiner klassischen Expedition zu vergleichen ist, aber die den Teilnehmern viel abverlangt.

„Wer Grönland durchquert hat, kehrt als ein Anderer zurück“.

Eine Grönland Durchquerung ist abhängig von vielen Faktoren, welche eine Tagesbeschreibung fast unmöglich machen. Die Expedition dauert 30 Tage, davon verbringen wir rund 25 Tage auf dem Eis. Die effektive Zeit hängt aber sehr stark vom Wetter ab.

Nachfolgend ein aufgeteilter Beschrieb:

Anreise bis „Point 660“

Die Anreise nach Kangerlussuaq erfolgt über Kopenhagen, wo meist auch eine Übernachtung fällig ist.

Nach dem Frühstück besteigen wir die Linienmaschine der Air Greenland, die uns nach Kangerlussuaq bringt. In Kangerlussuaq, dem Hauptflughafen der Insel, sortieren wir unser Material, erledigen letzte Besorgungen und packen unsere Schlitten.

Ein Bus bringt uns dann zum eigentlichen Startpunkt der Expedition, dem „Point 660“. Die Fahrt führt über eine Schotterpiste durch karge Täler entlang von Flugzeugwracks (teils noch aus dem Zweiten Weltkrieg). Mit etwas Glück sehen wir auch Moschusochsen oder Rentiere. Bereits während der Fahrt erspähen wir das immense Inlandeis. Am „Point 660“ trennen sich die Wege. Die mitfahrenden Tagesausflügler unternehmen einige Schritte auf dem Eis während wir den ersten Schritt der folgenden 600 km machen ...

Hinauf auf den Eisschild

Vor uns baut sich nun eine gigantische, leicht ansteigende Eisfläche auf. Die Fläche erscheint wie gefrorene, riesige Wellen – ein einzigartiger Anblick. Bei wenig Schnee werden wir hier unsere Steigeisen benützen, um die Schlitten, die jetzt noch am schwersten sind, bergauf über das Blankeis ziehen zu können. Liegt mehr Schnee, starten wir gleich mit Skiern.

Der Untergrund sieht aus wie ein innerhalb einer Sekunde gefrorenes Meer – türkisfarbene, starre Wellen. Hier heisst es, einen guten Weg durch das Wellengewirr zu finden, per GPS, aber auch viel mit Augenschein. Teamgeist ist gefragt: Wir müssen gut zusammenarbeiten, um unsere Schlitten gemeinsam über steilere Stücke nach oben oder unten zu ziehen. In diesem ersten Abschnitt brauchen wir viel Kraft: Die Umgebung stellt hohe körperliche Anforderungen, während wir uns noch an den Expeditionsrhythmus gewöhnen müssen. Auch mental stellen wir uns grossen Herausforderungen: Wir dürfen uns nicht davon verunsichern lassen, dass wir wegen des hohen Schlittengewichts und der Steigung während der ersten Tagesetappen nur relativ kleine Wegstrecken zurücklegen werden. Hier und beim Übergang zur Ebene müssen wir auch wachsam sein: Gletscherspalten und gewaltige, eingewechtete Schmelzwassercanyons erfordern unsere ganze Aufmerksamkeit.

Auf dem Eisschild

Die eisblauen Wellen werden langsam immer flacher, die Schneeflächen grösser. Wir sind auf der Eiskappe angekommen: der 1,8 Millionen Quadratkilometer grossen Eisfläche, die Grönland bedeckt. Noch immer geht es aber merklich bergauf, der Schlitten hängt schwer an unseren Hüften. Spätestens hier ziehen wir unsere Skier an, und wir folgen nun dem Tagesrhythmus, der unser Leben in den nächsten Wochen bestimmen wird: Sobald der Wecker am Morgen klingelt, machen wir uns an das Frühstück. Wir erledigen die Morgenhygiene, ziehen uns an, und zu einem verabredeten Zeitpunkt, üblicherweise zwei Stunden nach dem Weckerklingeln, stehen alle fertig angeschirrt bereit. Pünktlichkeit und koordiniertes Arbeiten ist sehr wichtig, damit niemand lange in der Kälte warten muss.

Dann gehen wir bei niedrigen Morgentemperaturen los. Im Stundenrhythmus pausieren wir für zehn Minuten – Gelegenheit zum Essen, Trinken, einen Toilettengang oder, um die Kleidung anzupassen. Danach wechselt die Führung. Wer während der Gehzeiten einen Ruf der Natur verspürt, schert aus der Reihe aus und schliesst im Anschluss wieder langsam zu uns auf, bei schlechtem Wetter entfernen wir uns allerdings nicht weit voneinander.

Bei schlechtem Wetter bauen wir mittags ein Zelt für eine längere, windgeschützte Pause auf. Etwa 45 Minuten verbleiben wir hier, bevor wir unsere Nachmittagsetappen in Angriff nehmen. Am Abend errichten wir gewissenhaft unser Camp und schmelzen viel Schnee: Wir füllen alle unsere Thermosflaschen, damit wir am Morgen nur auffüllen müssen, was wir für unser Frühstück verbrauchen. Dann kommt der schönste Teil des Tages: Das Abendessen. Gefriergetrocknete Pasta, Kartoffel- und Fleischgerichte, Mousse au chocolat ... Nach dem Nachtessen gehen wir nochmals raus und geniessen das wundervolle nordische Nachtlicht, und kriechen dann müde und satt nach einem erfüllten Tag in unsere Schlafsäcke.

DYE2 und Weiteraufstieg zum Sattel, dem höchsten Punkt der Expedition

Die DYE2, eine verlassene amerikanische Frühwarnstation, ist ein bizarres Relikt aus dem Kalten Krieg.

Abgesehen von den wesentlich mehr bereichernden Naturschauspielen die einzige „Sehenswürdigkeit“, die wir auf unserem Weg passieren. 180 Kilometer weit im Inneren des Inlandeises steht dieses Ungetüm. Bei gutem Wetter sehen wir es bereits am Tag bevor wir dort ankommen, bei schlechtem erst, wenn wir direkt davor stehen.

Wir können das Innere dieses unheimlichen Baus erkunden, eine willkommene Abwechslung zu den gleichförmigen Tagen die hinter uns liegen.

Neben der verlassenen Station befindet sich die wesentlich kleinere, heute noch aktive, amerikanische Station Camp Raven. Wir stellen unser Zelt neben der DYE2 auf und verbringen hier eine Nacht.

Nach der DYE2 ist das nächste Ziel der sogenannte „Sattel“, der höchste Punkt auf unserem Weg. Unser Dasein wird bestimmt von Wind, Wetter und Sonne – die Bedingungen, mit denen wir es zu tun haben, können sehr unterschiedlich sein: In gleissendem Sonnenschein brauchen wir viel Sonnencreme und können kaum unsere Brillen abnehmen. Im totalem Whiteout kämpfen wir mit der Navigation und den teilweise bis zu einem Meter tiefen Sastrugi, die wir manchmal erst sehen, wenn wir schon hineingefallen sind.

An manchen Tagen müssen wir uns gut gegen Erfrierungen vor dem Wind vermummen, an anderen gehen wir in Skiunterwäsche dahin. Die Tag- und Nachttemperaturen weichen dabei weit voneinander ab. Während es in der Nacht bis zu 35 Grad minus erreichen kann, kann es tagsüber Plusgrade haben. Doch mit entsprechendem Wind können wir auch tagsüber in tiefen Minusgraden unterwegs sein. Dafür brauchen wir ein gutes Konzept für unsere Kleidung, die wir ständig entsprechend anpassen.

Der Abstieg zur Ostküste

Auch nach dem Sattel geht es nicht konstant bergab, es warten auch hier noch einige Steigungen auf uns. Die ersten Anzeichen für das nahende Ende unserer Reise können Luftspiegelungen sein, die uns Berge sehen lassen, die eigentlich noch unterhalb unseres Horizonts liegen – ein in der Arktis verbreitetes Phänomen. Hier ist wieder erhöhte Wachsamkeit wegen Spalten gefordert. Mit viel Glück können wir während der letzten Tage einige wunderbare Abfahrten hinunter zur Ostküste erleben. Gigantische Aussichten erschließen sich uns hier hinunter auf die zerklüftete Küste, gefrorene Fjorde und riesige Eisberge.

Das Gefälle ist dabei so sanft, dass wir es mit unseren Schlitten gut meistern können. Bei viel Neuschnee wird aus der Abfahrt allerdings nichts, dann heisst es weiter: Schlitten ziehen. Bei hohen Temperaturen wird der Schnee pappig. Die Tagesplanung verläuft entsprechend: Unter Umständen gehen wir sehr früh los, um möglichst lange auf hartem Schnee gleiten zu können.

Den Abstieg bringen wir auch wegen der Piteraq-Gefahr möglichst schnell hinter uns. Wir wollen uns so kurze Zeit wie möglich in dem Gebiet aufhalten, das für seine zerstörerischen Fallwinde bekannt ist.

Irgendwann wird es dann so weit sein: Wir sehen die ersten Felsen aus dem Eispanzer ragen, und irgendwann können wir die Ski abschnallen und Land betreten. Dann werden wir den größten inländischen Eisschild der Nordhalbkugel durchquert haben.

Weiter nach Tasiilaq

Nach Verlassen des Eises sehen wir am Fjord von Isortoq eine kleine Holzhütte. In dieser können wir je nach Ankunftszeit einen Abend verbringen und zum ersten Mal wieder im Sitzen essen.

Normalerweise lassen wir uns bei der Hütte per Helikopter abholen und fliegen nach Tasiilaq. Je nach Wetter und Eissituation gibt es aber auch andere Optionen: in einigen steileren Abschnitten hinunter auf den Fjord und zu Fuss über das Meereis nach Isortoq oder, sollte das Eis bereits aufgebrochen sein, können wir uns von einem Grönländer in seinem Fischerboot abholen lassen.

In Tasiilaq feiern wir unseren Erfolg mit einem ausgiebigen Abschlussdinner. Am nächsten Tag geht es per Helikopter weiter nach Kulusuk und schließlich über Island zurück in den Süden.

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit. Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend.

Auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, auf Kameradschaft und Toleranz, wird sehr grosser Wert gelegt.

Jede/r muss die persönlichen Grenzen selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des/der Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede/r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den Verhältnissen vor Ort können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Expeditionserfahrung ist unabdingbar.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Internationale Flüge inkl. Taxen (mind. 30 kg Freigepäck, detaillierte Informationen mit den finalen Unterlagen)

Helikopterflug vom Endpunkt der Ski-Expedition nach Tasiilaq

Helikopterflug Tasiilaq / Kulusuk

Informations- und Vorbereitungwochenende (Ende Januar/Anfangs Februar) in der Schweiz inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf bei Bächli Bergsport

Spezialausrüstung für die Polarexpedition (siehe Ausrüstung)

Grönland-Durchquerungsgenehmigung

Obligatorische Bankgarantie zugunsten der Grönländischen Regierung

Obligatorische Search & Rescue- und Evakuierungs-Versicherung

Transporte und Transfers vor Ort (gemäss Reiseprogramm)

2 Hotelnächte (Basis Doppelzimmer) während der Anreise

3 Hotelnächte (Basis Doppelzimmer) während der Rückreise

Vollpension ab Kangerlussuaq bis Isortoq

Spezielle Expeditionsnahrung: Porridge "Spezial" zum Frühstück, Schokolade, Powerriegel, Trockenfleisch, Nüsse/Früchte durch den Tag, verschiedene, gefriergetrocknete Menüs am Abend, verschiedene Desserts, jederzeit Getränke: Kaffee, Capuccino, Schokogetränk, Trinkpulver, Tee

Abschlussdinner in Kulusuk

Speziell entwickeltes Koch-Set mit Unterlage

Benzin (3 dl pro Person am Tag)

Polarschlitten inkl. Zuggurt

Spezial Skis mit Stahlkanten, Schuppenbelag und Rottafella Bindung (Felle 35 mm breit, wenn der Schuppenbelag nicht ausreichen sollte)

Geräumiges Tunnelzelt mit Schneematten

Unterkunft in 2er- oder 3er-Zelten

Satellitentelefon (exkl. Taxen)

GPRS-Sender (ermöglicht eine genaue Ortung im Notfall)

Gewehr inkl. Spezialmunition (das Mitführen eines Gewehrs ist wegen der vorhandenen Eisbären obligatorisch. Das Zusammentreffen mit einem Eisbären ist aber zu dieser Jahreszeit nahezu auszuschliessen).

Umfangreiches Safety-Equipment

Staatl. geprüfte/r Bergführer/in mit Arktiserfahrung und anerkannter IPGA Guide (International Polar Guides Association)

Die spezielle Polarausrüstung wird vom Veranstalter zur Verfügung gestellt und ist im Preis inbegriffen. Siehe Ausrüstung.

Nicht inbegriffen

Individuelle Versicherungen wie zB eine Stornokosten-Versicherungen

Abendessen während der Anreise

Individuelle Getränke während der An- und Rückreise

Verpflegung während Zusatztagen

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein/e Zimmerpartner/in gefunden wird, berechnen wir den halben Einzelzimmerzuschlag (siehe Zusatzkosten)

Ggf. anfallende Hotelübernachtungen beim Vorbereitungstreffen in der Schweiz

Mehrkosten, die im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen (insbesondere Änderungen aufgrund von Flugverschiebungen, zusätzliche Übernachtungen an Reservetagen, etc. - unabhängig von der Ursache der Verschiebung)

Leitung:

Dieses Kobler & Partner Angebot wird von Thomas Ulrich geleitet. Ohne Zweifel darf gesagt werden dass wir mit Thomas einen der ausgewiesendsten Polarguides in unserem Team wissen. Sein Wissen und seine Erfahrung sind ein nicht zu unterschätzender Support.

Klima:

Dem vor Ort herrschenden Wetter kommt eine zentrale Bedeutung zu. Normalerweise ist es während den Monaten Mai bis Juni stabil und der Zeitraum ist geprägt von längeren Schönwetterperioden. Schlechtwettertage können aber den geplanten Ablauf teilweise behindern.

Im Mai können auf dem Inlandeis Temperaturen bis -35°C herrschen. Tagsüber kann es an der Sonne aber auch warm bis sehr warm werden. Starke Winde können zu einzelnen längeren Zeltaufenthalten führen. Die Expedition findet während der besten Durchquerungszeit statt. Dennoch, das Wetter ist unberechenbar und es kann dadurch zu Verzögerungen kommen.

Allgemein

Teilnehmer über 65 Jahre benötigen ein Arztzeugnis als Bestätigung, dass sie physisch in der Lage sind, an einer Polarexpedition teilzunehmen (Anforderung der grönländischen Bewilligungsbehörde).

Literatur

Fridtjof Nansen: Auf Skiern durch Grönland. Verlag Volk und Welt, Berlin 1991, ISBN 3-353-00837-3.

ein absolute Standardwerk!

In Kopenhagen wie auch in Kangerlussuaq und Tasiilaq bzw. Kulusuk übernachten wir in Hotels (Basis Doppelzimmer). Während der Zeit auf dem Eis übernachten wir in speziellen Expeditionszelten (2er- und 3er-Zelte).

Reise-Vorbereitung

Im Pauschalpreis inbegriffen sind Flüge ab der Schweiz. Andere Abflugorte prüfen wir gerne für Sie. Falls ein gewünschter Abflugort einen Aufpreis zur Folge hat, werden Sie rechtzeitig informiert.

Zürich–Kopenhagen–Kangerlussuaq (Grönland)

Diese Strecken werden mit Linienflugzeugen bewältigt.

Isortoq–Angmagssalik/Tasiilaq–Kulusuk

Diese Strecken werden mit einem Helikopter bedient.

Gerade die Flüge in Grönland sind sehr wetteranfällig. Schlechtes Wetter kann zu Verzögerungen führen.

Sämtliche Mehrkosten, die aufgrund wetterbedingter Flugverzögerungen anfallen, sind im Pauschalpreis nicht inbegriffen.

Gültiger Reisepass. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Die spezielle Polarausrüstung wird vom Veranstalter zur Verfügung gestellt und ist im Preis inbegriffen.

Persönliche Ausrüstung Grönland - Querung (West-Ost)

Die für eine Grönlandquerung benötigte Ausrüstung unterscheidet sich von jener einer klassischen Expedition. Bei 20 oder 30 Minusgraden unterwegs zu sein verlangt etwas “Übung“ und erfahrungsgemäss dauert es meistens 1 bis 2 Tagen bis jeder Teilnehmer seine ideale Kombination gefunden hat.

Am Vorbereitungswochenende wird explizit auf das Material eingegangen.

Kleidung

Gore-Tex Jacke, grosse Kapuze

Gore-Tex Hose (Latzhose mit durchgehendem Reissverschluss empfohlen)

Primaloftjacke, dick

Daunenjacke für Expeditionen mit 800er Daunenfüllung

Daunenhose für Expeditionen mit 800er Daunenfüllung

Primalofthose (auch praktisch für die Zeit im Zelt)

Unterwäsche/T-Shirts

Fleecepullover oder Fleecejacke

Unterhosen kurz dünn (Wolle empfohlen, zum Beispiel Devold)

Unterhosen lang dünn (Wolle empfohlen, zum Beispiel Devold)

Thermo- bzw. Funtionsshirt, langarm, dick (Wolle empfohlen, zum Beispiel Devold)

Thermo- bzw. Funktionshose, lang, dick (Wolle empfohlen, zum Beispiel Devold)

Kopf-, Gesichts- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, grosser UV- Schutz (schützt gegen Wind)

Halstuch/Buff

Gesichtsmaske mit Windstopper über Kopf und Neopren am Kinn

Balaklava, an kalten Tagen zum Laufen unter Mütze oder auch im Zelt beim Kochen oder zum Schlafen brauchbar

2 Mützen warm und winddicht

Mütze leicht

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Handschuhe

Fingerhandschuhe, dünn (Wolle empfohlen)

Handschuhe (Fingerlos, für Arbeiten im Zelt)

Schlafen

Daunenschlafsack mit Komfortbereich -40°

Dünner Schlafsack mit Komfortbereich -5° (wird zusätzlich im normalen Schlafsack verwenden)

Biwakschuhe, brauchbar rund um und im Zelt sowie an kalten Tagen auch im Schlafsack

Schuhe

Bequeme Schuhe für die Anreise

Spezialangefertigte Schuhe von ALFASKO aus Norwegen, Cordura Aussenstoff mit Wollfilz Innenschuhe (können am Vorbereitungswochenende gekauft werden).

Einlagesohlen aus Wolle

Bergsocken, dick/warm

Dampfsperrsocken (VBL Socken)

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Reisetasche 110 L (wasserfest, bei K&P zum Vorzugspreis)

Rucksack ca. 60 L

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

1 Feuerzeug sowie 1 Schachtel Zündhölzer

Essutensilien leicht (Essnapf inkl. Besteck)

Thermoisloierter Trinkbecher, doppelwandig

Mobiltelefon (keine Möglichkeit um Akkus aufzuladen)

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Thermopads für Hände und Füsse

2 Rollen Toilettenpapier

Badeanzug/-hose

Fotoausrüstung (keine Möglichkeit um Akkus aufzuladen, Batterien)

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Packsäcke

Notizbuch, Tagebuch mit Bleistift

Lesestoff

Eine kleine Auswahl der speziellen Polarausrüstung, die vom Veranstalter zur Verfügung gestellt wird

Verschiedene, spezielle Fausthandschuhe sowie winddichte Faustüberzughandschuhe

Gesichtsmaske mit Windstopper über Kopf und Neopren am Kinn

Pro Zelt eine 5 mm Schaumstoffmatte, die den ganzen Zeltboden deckt

Schaumstoff Liegematte

Aufblasbare Liegematte, in Kombination mit der Schaumstoffmatte, erhalten wir eine super Isolation

Tunnelzelt (2-3 Personen) inkl. speziell zubereitete Schneematte

Spezielle Kocherset (Eigenentwicklung) inkl. spezieller Kochtopf

Cross Country Skis (inkl. Rottafella Bindung) mit Stahlkante, Schuppenbelag und dazugehörendem Fell

Polarschlitten (Eigenentwicklung) mit dazugehörendem Zuggurt

Schneebürste um die Kleider nötigenfalls vom anhaftenden Eis zu reinigen.

Urinflasche (um bei nächtlichen kleinen Geschäften das Zelt nicht verlassen zu müssen).

Wärmeflasche (zum Beispiel Sigg Flasche) wird am Abend mit Heisswasser aufgefüllt und als Bettflasche verwendet (und am Morgen hat man zum Kochen schon Wasser).

2 Thermosflaschen (je 1 Liter)

Pelzkante zum Annähen an der Gore-Tex-Jackenkapuze.

Expeditionsapotheken, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat der Bergführer von K&P dabei.

Termine

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04.06.2021

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Ulla Mengel

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