Expedition Cholatse

In 21 Tagen Besteigung eines versteckten Juwels im Khumbu.

Der Südwestgrat des Cholatse stellt für den versierten Bergsteiger eine attraktive Herausforderung dar.

Facts

6440 m
Nepal
mittel
schwer
13

Das Abenteuer

Ein attraktiver 6000er, eingebettet zwischen dem Gokyo und dem Khumbu Tal.

Technisch herausfordernde Route in kombiniertem Gelände.

Gute Akklimatisation dank dem Trekking zu Beginn, spektakulärer Helikopterflug zurück nach Kathmandu.

Einsames Basislager mit kurzem Anmarsch.

Grandiose Sicht auf die Ama Dablam.

Der Gebirgszug mit den beiden 6000ern Cholatse und Taboche trennt die beiden Täler Gokyo und Khumbu von einander. Der Passübergang zwischen diesen beiden Tälern ist der bei Trekkern beliebte Cho La. Cho bedeutet im Tibetischen See, Tse wird mit Gipfel übersetzt und La ist der Pass. Cholatse heisst im Tibetischen also soviel wie „Seejochspitze“. Wer vom Cho La ins Khumbu Tal absteigt, dessen Blick wird von der gewaltigen 1500 m hohen Nordwand des Cholatse gefangen genommen. Hier gelang dem unvergessenen Ueli Steck 2005 eine spektakuläre Solobesteigung. Es gibt am Cholatse keine einfache Route auf den Gipfel. Auch unser Weg, der Südwestgrat, verlangt von uns Einiges an Erfahrung, Ausdauer und an technischem Können ab. Es ist die Route einer amerikanischen Expedition mit der Himalaya-Legende John Roskelly, dem am 22. April 1982 die Erstbegehung gelang.

1.Tag: Flug nach Kathmandu

2. Tag: Ankunft Kathmandu

Nach unserer Ankunft in Kathmandu beziehen wir unser Hotel in unmittelbarer Nähe vom Thamel.

Nach einer ersten Besprechung, besteht die Möglichkeit, dem Zentrum Kathmandus (Thamel) einen Besuch abzustatten. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Kathmandu–Lukla (2800 m)–Phakding (2650 m)

Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Flughafen, besteigen eine Propeller-Maschine und ein knapp einstündiger Flug bringt uns nach Lukla (2800 m), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. zwei Stunden zum Kusum-Fluss (2550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2650 m). Der Rest des Tages dient zum Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.

4. Tag: Phakding (2650 m)–Namche Bazar (3450 m)

Weiter nordwärts überqueren wir mehrmals auf langen Hängebrücken den Kusum-Fluss. In Jorsale, am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, befindet sich der „Police Checkpost“. Der Schutzpark ist nach dem Sherpa-Wort für den Everest benannt. Nach insgesamt drei bis vier Stunden kommen wir am Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2850 m) an. Weiter geht es über die Imja-Schlucht und dann steil aufwärts in etwa zwei Stunden zum Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3450 m). Gehzeit: 5-6 Stunden; Aufstieg: 1150 m, Abstieg: 300 m.

5. Tag: Namche Bazar

Zur optimalen Akklimatisation gönnen wir uns einen Tag im Sherpa-Zenturm. Namche Bazar bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und nur wer Namche kennt, versteht die eigenständige Sherpa Kultur.

So gehört zum Beispiel ein Besuch von Kumjung, einem Weiler auf der Hochterasse oberhalb Namche unbedingt zum Programm. Ein kurzer Spaziergang bringt uns zum Mendaphu Hill, einem erstklassigen Aussichtspunkt auf viele Khumbu-Gipfel einschliesslich Everest, Lhotse, Taboche und unserem Ziel, dem Cholatse. Selbstverständlich bleibt auch Zeit zum Einkauf in den unzähligen, von Familien geführten, Läden oder für einen Kaffee in einer der gemütlichen Bäckereien.

6. Tag: Namche Bazar (3450 m)–Dole (4040 m)

Morgens brechen wir auf in Richtung Gokyo-Hochtal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg gelangen wir nach Sanasa. Kurz darauf verlassen wir das eigentliche Khumbu und gelangen ins Gokyo-Tal. Dieses Hochtal ist deutlich ruhiger und einsamer als das Haupttal. Dole, das erste grössere Dorf, ist unser Tagesziel.

7. Tag: Dole (4040 m)–Machhermo (4410 m)

Wunderschön zieht sich unser Weg, auf der orografisch rechten Talseite, entlang. Zunächst wandern wir steil hinauf zum Weiler Luza und weiter nach Machhermo (4410 m). Gehzeit 4 Stunden, Aufstieg: 1050 m, Abstieg: 150 m.

8. Tag: Machermo (4410 m) - Cholatse Basislager (4800 m)

Am Vormittag wandern wir ins Basislager hinauf, welches schon von der Begleitmannschaft vorbereitet wurde. Dort richten wir uns gemütlich ein und erholen uns von den Strapazen der vergangenen Trekkingtage.

9. Tag: Rasttag im Basislager

Diesen Tag benötigen wir einerseits, um die Akklimatisation zu verbessern und andererseits, um die Ausrüstung für die kommende Besteigung zu sortieren.

10.-18. Tag: Besteigung des Cholatse

Neun Tage stehen uns für die Besteigung des Cholatse zur Verfügung. Zuerst richten wir ein Hochlager auf 5700 m ein. Zusammen mit den Sherpas versichern wir den Weg an den schwierigen Passagen in Fels, Schnee und Eis mit Fixseilen. Nach einer Übernachtung im Hochlager und anschliessendem Abstieg verbringen wir einen Rasttag im Basislager. Nun sollten wir genügend akklimatisiert sein für den Gipfelgang. Vom Hochlager halten wir uns am Südwestgrat und klettern über 50 Grad steile Eispassagen und später über den ungemein ausgesetzten Grat auf den Gipfel. Die Aussicht von hier auf die umliegenden Gipfel ist gewaltig: Ama Dablam, Cho Oyu, Taboche, Nuptse und Everest.

19. Tag: Cholatse Basislager-Kathmandu

Heute verabschieden wir uns von unserem Sherpa Team und fliegen vormittags per Helikopter hinunter nach Kathmandu, wo wir die Annehmlichkeiten unseres Hotels geniessen, durch Thamel spazieren und am Abend hoffentlich unseren Gipfelerfolg feiern.

20. Tag: Flug Kathmandu - Europa

21. Tag: Ankunft Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können

Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.

Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die TeilnehmerInnen müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Sie werden unter sich selbständige Seilschaften bilden. Auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, auf Kameradschaft und Toleranz, wird sehr grossen Wert gelegt.

Jede/r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des/der Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede/r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Inlandsflug Kathmandu–Lukla

Gemeinsamer Helikopterflug Basislager-Kathmandu nach der Expedition

Fluggepäck (mind. 30 kg, detaillierte Informationen mit den finalen Unterlagen)

Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten

Informationstreffen bei Bächli Bergsport in Bern inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf

Gipfelgebühren

Vollpension ab Lukla und im Basislager

Halbpension in Kathmandu

Getränke ab Lukla und im Basislager bei gemeinsamen Mahlzeiten (ausgenommen alkoholische Getränke)

Anzahl Hotelnächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)

Lodge-Übernachtungen während dem Trekking

1 Zelt pro Teilnehmer im Basislager

1 Zelt pro 2 Teilnehmer/innen in den Hochlagern am Berg

Gepäcktransport während dem Trekking

Schaumstoff-Isomatte im Basislager

Leichte Matten für die Hochlager

Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben

Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro Teilnehmer/in

Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren

Wetterbericht aus der Schweiz während der Zeit am Berg

Medizinischer Sauerstoff für den Notfall

Grosse Apotheke im Basislager mit Pulsoxymeter

Apotheke in den Hochlagern

Apotheke für den Gipfelgang

1 Climbing Sherpa pro 4 Teilnehmer:innen

Obligatorischer Begleitoffizier

Expeditionserfahrene:r staatlich geprüfte:r Bergführer:in

Nicht inbegriffen

Internationale Flüge nach/von Kathmandu. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot.

Versicherungen

Individuelle Getränke

Visagebühren für Nepal (ca. 50 USD für einen max. 30-tägigen Aufenthalt, Stand 10/20)

Persönliche Medikamente

Individuelle Trinkgelder

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein:e Zimmerpartner:in gefunden wird, übernehmen Kobler & Partner die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen.

Persönlicher Climbing Sherpa

Bei diesem Angebot besteht die Möglichkeit, einen persönlichen Climbing Sherpa zu engagieren.

Dieser individuelle Support erleichtert das Expeditionsleben um ein Vielfaches. Ein persönlicher Climbing Sherpa trägt die Ausrüstung des Teilnehmers (ca. 10 kg) in die Hochlager und begleitet den Teilnehmer zum Gipfel. Dadurch werden die Gipfelchancen des Teilnehmers und seine Sicherheit enorm erhöht.

Lokale Agentur:

Unsere lokale Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas. Kobler & Partner haben sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut. Einige unserer Sherpas standen schon 15 Mal am Gipfel des Mt. Everest und auf vielen anderen 8000ern. K&P sorgen für ihren Englisch-Unterricht in Kathmandu. Jährlich organisieren K&P für über hundert Sherpas ihre Weiterbildung als lokale Bergführer.

Klima

Im Himalaya treffen zwei spezielle Klimatypen aufeinander:

Die Südabdachung ist geprägt von einem subtropischen Monsunklima mit einem Niederschlagsmaximum im Sommer, die Nordabdachung gegen das tibetische Hochland von einem ariden Kontinantalklima mit warmen Sommern und bitterkalten Wintern. Für Expeditionen im Himalaya stehen grundsätzlich zwei Zeitfenster zur Verfügung, eines im Frühling (Vor-Monsun), das zweite im Herbst (Nach-Monsun). Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach konkretem Ziel überwiegen können.

Grundsätzlich bringt der Vor-Monsun (Frühling) angenehmere (wärmere) Temperaturen, aber auch mehr Feuchtigkeit. Regelmässige Niederschläge sind sehr wahrscheinlich. Die Monate im Herbst sind die beste Zeit für Besteigungen um die 7000er-Grenze wie den Cholatse, da in dieser Höhe die Jetstreams keinen Einfluss haben.

In Kathmandu übernachten wir im Shangri-La Hotel (Basis Doppelzimmer). Während dem Trekking ins Basislager sind wir in komfortablen, beheizten Lodgen untergebracht, wo möglich Doppelzimmer, sonst Mehrbettzimmer.

Reise-Vorbereitung

Die internationalen Flüge nach/von Kathmandu sind NICHT im Pauschalpreis inbegriffen. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot.

Die Visa werden bei der Einreise eingeholt und sind im Reisepreis nicht inbegriffen.

Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Ausrüstungsliste Expedition Cholatse

Kleidung

Jacken

Daunenjacke für Expeditionen

Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Primalofthose oder dünne Daunenhose

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune (Komfortbereich -25°C)

Isomatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 60 L

Regenhülle für den Rucksack

Klettergurt

Pickel

Steileisgerät

2 Eisschrauben, 19cm

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

2 Karabiner (Schnapper)

3 HMS Karabiner (Schrauber)

Jümar (Steigklemme)

Abseilgerät (Achter empfohlen)

Helm

5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)

5 Meter Reepschnur Ø 5mm

Bandschlinge 120cm, Dyneema

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Essutensilien leicht für Hochlager( Essnapf inkl. Besteck)

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

2 Reisetaschen 110 L (wasserfest, bei K&P mit Gäste-Sonderrabatt)

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein Bergführer von K&P dabei.

Termine

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