Expedition Cho Oyu

Einer der beliebtesten 8000er und aufgrund der mässigen Schwierigkeit für viele Bergsteiger/innen machbar.

Facts

8201 m
Tibet
schwer
mittel
11B

Das Abenteuer

Der Reiseverlauf mit Anreise über Lhasa und Rückreise über Kathmandu ist optimal auf eine gute Akklimatisation abgestimmt und beinhaltet viele kulturelle Höhepunkte.

Das Basislager liegt am Nangpa La, einem der grossen, alten Handelspässe im Himalaya.

1 Climbing Sherpa pro 2 Teilnehmer:innen garantiert eine sehr gute Betreuung am Berg.

Gut zu wissen, dass wir an diesem Berg schon über ein Dutzend Mal erfolgreich waren.

Cho Oyu oder Qowowuyag bedeutet auf tibetisch „Göttin des Türkis“. Der Cho Oyu liegt im Zentral-Himalaya, nur 20 km westlich vom Mt. Everest und stellt den westlichen Eckpfeiler des Mahalangur Himal im Himalaya-Hauptkamm dar.

Der Cho Oyu bricht nach Süden, Osten und Norden mit hohen Steilflanken ab; die West- bzw. Nordwestflanke ist jedoch weniger steil.

Herbert Tichy, 1912 in Wien geboren, war von Beruf Journalist und Schriftsteller und kannte Asien wie kaum ein anderer Europäer. Die Aussage seines Begleiters Pasang Dawa Lama, er wüsste einen hohen „machbaren“ Berg, hat Tichy damals ungeheuer fasziniert.

Herbert Tichys Besteigung von 1954 ist bis zum heutigen Tag eine bewundernswerte Leistung. Unter anderem hat sich die gesamte Expedition, bestehend aus Tichy, Jöchler, Heuberger und sechs Sherpas, von Produkten des Landes ernährt.

1.–2. Tag: Flug nach Chongqing

Linienflug nach Chongqing (je nach Flugverfügbarkeit auch nach Chendu).

Wir erreichen Chongqing in den frühen Morgenstunden. Chongqing, wie auch Chengdu, gehören zu den grössten Städten Chinas (über 10 Mio. Einwohner) und sind wichtige Zentren in West- und Südwestchina. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Chongqing–Lhasa (3600 m)

Kurzer Inlandflug nach Lhasa und Ankunft am Flughafen Gonggar. Nach einem rund 1-stündigen Transfer nach Lhasa beziehen wir ein schmuckes Hotel und nehmen uns bewusst Zeit die Seele baumeln zu lassen.

Gerade zu Beginn einer Expedition ist es wichtig nicht zu hastig unterwegs zu sein, gilt es doch seinem Körper Zeit für seine Akklimatisation zu lassen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Lhasa (3600 m)

Wir nehmen uns Zeit, um die berühmte Stadt im Tal des Kyi Chu, einem Nebenfluss des Tsangpo (Brahmaputra) zu besichtigen. Die Stadt liegt an dessen nördlichem Ufer und erstreckt sich in west-östlicher Richtung über etwa 10 Kilometer. Die Geschichte Lhasas, auf tibetisch „Götterort“, geht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Damals wurden der Jokhang-Tempel, noch heute das religiöse Zentrum der Altstadt von Lhasa, sowie der erste Potala-Palast gegründet. Im 15. Jahrhundert baute die buddhistische Gelug-Schule drei Klöster in der Umgebung von Lhasa. Im 17. Jahrhundert wurde der Potala-Palast unter Ngawang Lobsang Gyatso, dem fünften Dalai Lama, auf dem „Roten Hügel“ neu erbaut, und auch der Jokhang-Tempel wurde vergrössert. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Lhasa–Gyantse (3900 m)

Heute beginnt unsere Fahrt ins Cho Oyu Basecamp. Diese hat den schönen „Nebeneffekt“, dass wir uns sanft akklimatisieren können und dabei viele kleine kulturelle Überraschungen erleben dürfen. Über den Kampala La Pass (4990 m), von dem man eine wunderschöne Aussicht auf den türkisfarbenen See Yamdrok Tso und den Ninchin Kangsa hat, und den Karo La (5010 m) Pass gelangen wir nach Gyantse. Hier beziehen wir unser Hotel.

6. Tag: Gyantse–Xigatse (3977 m)

Fahrt in die zweitwichtigste Stadt des Tibets, Xigatse, wo wir den Thashilumpo-Tempel besichtigen und die Möglichkeit haben, den Sitz des Panschen Lama, einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus, zu besuchen. Ursprünglich residierte er in der Festung Samzhuzê, die 1363 erbaut wurde und das älteste Gebäude in Xigatse ist. 1950 wurde die Festung zerstört. Nachderen Wiederaufbau wurde die Festung zu einem Museum über die antike Kultur der Stadt umgestaltet. Bereits seit 1446 residiert der Panschen Lama im Kloster Zhaxilhünbo, dem bedeutendsten Kloster der Gelug-Tradition in Westtibet.

Der Regierungsbezirk Xigatse im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China hat eine Fläche von 3859 km2 und rund 60000 Einwohner (Stand: 2003). Sein Verwaltungssitz, die Grossgemeinde Gyantse, ist der drittgrösste Ort Tibets nach Lhasa. Xigatse liegt 3977 m über dem Meeresspiegel an der „Freundschaftsautobahn“, die Kathmandu in Nepal mit Lhasa, der Hauptstadt Tibets, verbindet. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Xigatse (3977 m)–Xegar (4300m)

Fahrt durch die typisch tibetische Landschaft, abwechselnd wüstenähnlich und dann wieder bewirtschaftet. Wir überqueren den 5520 m hohen Lhakpa La (La = Pass). Hier geniessen wir das erste Mal die Aussicht auf die Himalaya-Riesen Makalu und Everest. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir Xegar. Übernachtung in einfachem Hotel.

8. Tag: Xegar (4300 m)–Cho Oyu-Basislager (5200 m)

Wir folgen der seit 2007 neu erstellten Verbindungstrasse von Lhasa nach Kathmandu und zweigen kurz nach Tingri nach Süden ab und gelangen bis eine Tagesetappe vor dem ABC ins chinesische Basislager. Übernachtung im Zelt.

9. Tag: Akklimatisationstag im Cho Oyu Basislager (5200 m)

Diesen Tag benötigen wir zur weiteren Akklimatisation. Dazu unternehmen wir einen kleinen Ausflug in der näheren Umgebung. Wir organisieren die Yaks und geniessen einen Tee in den Zelten der einheimischen Bevölkerung. Übernachtung im Zelt.

10. Tag: Cho Oyu Basislager– Zwischenlager (ca. 5400 m)

Wir nehmen uns bewusst Zeit für die Akklimatisation. Daher legen wir auf dem Weg ins ABC, dem eigentlichen Ausgangspunkt für die Besteigung, nochmals einen Stopp ein. Der Anblick, der sich bereits hier vom Berg zeigt, ist gewaltig!

11. Tag: Zwischenlager–vorgeschobenes Basislager (ABC 5650 m)

Dank unserer bereits guten Akklimatisation stellt die letzte Etappe ins ABC kein Problem dar.

11.–39. Tag: Besteigung des Cho Oyu (8201 m)

Es steht uns nun genügend Zeit für die Besteigung des Cho Oyu zur Verfügung. Drei Hochlager müssen aufgebaut und von uns, unter Mithilfe von Sherpas, selbst versorgt werden.

Route:

Unsere Route folgt im wesentlichen der Tichy-Route: Zunächst überqueren wir den Gyabrag-Gletscher, anschliessend den unangenehmen «Killerhang», wie die Geröllhalde - zu Recht - unter Bergsteigern genannt wird. So erreichen wir Lager I. Der nun folgende Firngrat beinhaltet einige kleine Aufschwünge und endet schlussendlich in einem 80 m hohen Steilaufschwung. Das anschliessende Plateau auf ca. 6600 m führt uns an eine 30–40 Grad steile Flanke. Nach deren Überwindung gelangen wir auf eine kleine Gletscherplattform, wo wir Lager II (6950 m) aufbauen. Unter den Nordabstürzen queren wir aufsteigend eine grosse Firnflanke.

Auf dem nun folgenden Plateau errichten wir Lager III (7350 m). Von hier aus geniessen wir hoffentlich bereits den Ausblick auf unser Ziel, den 850 Höhenmeter entfernten Gipfel. Der Gipfeltag beinhaltet noch eine kleine «Knacknuss»: wir müssen über das Gelbe Band klettern, um anschliessend über den Firnhang und kurze Felsstufen auf den höchsten Punkt zu gelangen.

Wo nötig, werden die Etappen mit Fixseilen gesichert. Lager I wird auf ca. 6300 m errichtet, Lager II auf ca. 6950 m und Lager III auf ca. 7350 m (Lage und Anzahl der Lager werden an die vorhandenen Gegebenheiten angepasst).

NB: Zur Besteigung eines Achttausenders gehört das mehrmalige Auf- und Absteigen zwischen dem Basislager und den verschiedenen Höhenlagern, was die Höhenadaption fördert. Wenn der erste Gipfelversuch misslingt, ist genügend Zeit vorhanden, um einen zweiten Versuch zu starten. Übernachtung im Zelt.

40.-41. Tag: vorgeschobenes Basislager– Basislager–Kathmandu

Die Rückfahrt nach Kathmandu erfolgt in zwei Tagen über den Kirong La. Seit dem Erdbeben im Jahr 2015 befindet sich der tibetisch-nepalesische Grenzübergang neu etwas westlicher. Nach der Überquerung der Grenze fahren wir über Dunche und Trisuli nach Kathmandu.

42. Tag: Kathmandu

Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen:

Am frühen Morgen Besuch von Swayambunath, dort beginnen die Einheimischen ihren Tag mit Gebeten. Wir geniessen den beginnenden Tag mit der schönen Aussicht auf das Kathmandutal. Die dortige Stupa gilt als grösstes Heiligtum der newarischen Buddhisten und thront auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuss des «Affentempels» immer steiler werdend zur vergoldeten Stupa. Mittags Fahrt zur Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

43. Tag: Flug Kathmandu–Europa

Je nach Flugzeiten geniessen wir morgens noch einen letzten Besuch im Zentrum Kathmandus und haben Zeit, uns auf den Märkten und in den Tempeln umzusehen. Oder wir lassen die Bärte unserer männlichen Teilnehmer bei einem Barbier wieder auf zivilisationstaugliche Dimensionen stutzen. Anschliessend Abflug in die Heimat.

44. Tag: Ankunft in Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können

Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.

Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die TeilnehmerInnen müssen sich selbständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Sie werden unter sich selbständige Seilschaften bilden. Auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, auf Kameradschaft und Toleranz, wird sehr grossen Wert gelegt.

Jede:r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiter:in zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Internationale Flüge

Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren (Stand: 30.09.2020)

Fluggepäck (mind. 30 kg, detaillierte Informationen mit den finalen Unterlagen)

Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten

Informationstreffen bei Bächli Bergsport in Bern inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf

Gipfelgebühren

Sondervisum für Tibet (erhalten Sie in China; das Visum für China muss vorab im Heimatland organisiert werden und die Gebühren sind nicht im Preis inklusive)

Visa-Support für China

Eintritte zu den drei bedeutensten Sehenswürdigkeiten Lhasas (Potala Palast, Jokhang Tempel und Sera Kloster)

Vollpension während der ganzen Reise

Getränke ab/bis Basislager, ausgenommen alkoholische Getränke

Anzahl Hotelnächte im Doppelzimmer (siehe Reiseprogramm)

Gepäcktransport ins Basislager und zurück (Tragtiere/Träger)

Gesamte Basislager-Ausstattung (gutes Gruppenzelt, WC-Zelt, Dusch-Zelt ...)

1 Zelt pro Teilnehmer:in im Basislager

1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen auf dem Anmarsch und in den Hochlagern

Schaumstoff-Isomatte im Basislager

Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben, usw.

Hochgebirgskocher (Gas) und Kochgeschirr

Kommunikation (Funk) im Basislager (12 Volt)

Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro 2 Teilnehmer:innen

Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren

Internet und E-Mail im Basislager (exklusiv Gebühren)

Wetterbericht aus der Schweiz

Solaranlage mit Beleuchtung im Messzelt

Strom im Basislager für das Laden der elektronischen Geräte (nur beschränkt möglich!)

Rettungsschlitten für den Notfall

Medizinischer Sauerstoff für den Notfall

Grosse Apotheke im Basislager mit Pulsoxymeter

Apotheke in den Hochlagern

Apotheke für den Gipfelgang

Küche: Koch und Küchenhilfen

1 Climbing Sherpa pro 2 Teilnehmer:innen inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung von Kobler & Partner

Obligatorischer Begleitoffizier

Staatlich geprüfte:r, expeditionserfahrene:r Bergführer:in

Nicht inbegriffen

Versicherungen

Visagebühren für China (ca. 230 CHF)

Visagebühren für Nepal (ca. 30 US$, vor Ort zu zahlen)

Individuelle Getränke

Persönliche Medikamente

Individuelle Trinkgelder

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein/e Zimmerpartner/in gefunden wird, übernehmen Kobler & Partner die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen

Flaschensauerstoff:

Kobler & Partner haben mit über 100 Besteigungen des Mt. Everest viel Erfahrung mit Flaschensauerstoff gesammelt und wir möchten dieses Wissen weitergeben. Mit der Verwendung von Flaschensauerstoff sinkt die Gefahr von Erfrierungen, Konzentrationsschwächen und Leistungseinbrüchen um ein Vielfaches. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit den Gipfel in einem adäquaten Zeitrahmen zu besteigen.

Wir empfehlen daher, die 8000er mit Flaschensauerstoff zu besteigen. Die Verwendung von Flaschensauerstoff bleibt fakultativ und die benötigte Menge ist sehr individuell. Daher ist der Flaschensauerstoff nicht im Reisepreis inbegriffen.

Kosten:

Geprüfte und gefüllte Sauerstoffflaschen müssen frühzeitig vor der Reise eingekauft werden. Deshalb müssen die Kosten im Voraus bezahlt werden. Die Mietkosten beinhalten 1 Flasche O2 inkl. Maske, Regulator, den Transport in die Hochlager und natürlich auch den Rücktransport.

Bei einer Beschädigung der ausgeliehenen Systeme werden sie auf Kosten des Mieter:in repariert und in Rechnung gestellt. Bei Nichtgebrauch können keine Kosten zurückerstattet werden.

Hochträger für die Gruppe

1 Hochträger pro 2 Teilnehmer/innen

Persönlicher Climbing Sherpa

Bei diesem Angebot besteht die Möglichkeit, einen persönlichen Climbing Sherpa zu engagieren.

Dieser individuelle Support erleichtert das Expeditionsleben um ein Vielfaches. Ein persönlicher Climbing Sherpa trägt die Ausrüstung des Teilnehmer:in (ca. 10 kg) in die Hochlager und begleitet den Teilnehmer:in zum Gipfel. Dadurch werden die Gipfelchancen des Teilnehmers und seine Sicherheit enorm erhöht.

Allgemein

Diese Expedition ist ein grosser Erfolg. Die technischen Schwierigkeiten am Cho Oyu sind für viele Bergsteiger/innen zu bewältigen. Er ist und bleibt jedoch immer noch ein 8000er und darf deshalb nicht unterschätzt werden.

Die Anreise über Chengdu oder Chongqing und Lhasa ist zwar etwas teurer, bietet aber drei, nicht zu unterschätzende, Vorteile:

Die Möglichkeit, einen kleinen Teil der faszinierenden Kultur Tibets kennenzulernen.

Eine langsamere und bessere Akklimatisation.

Hygienischeres Essen in den Hotels während der Anreise zum Berg.

Klima

Die hohen Himalaya-Gipfel sind stark vom Festlandklima des tibetischen Hochplateaus beeinflusst. In der Vor-Monsunzeit kommt mehr feuchte und warme Luft aus dem indischen Subkontinent. Dies hat zur Folge, dass man in grossen Höhen mit Nebel und Niederschlägen rechnen muss. Je nach Intensität der Feuchtigkeit wirkt sich dies bis nach Tibet aus. Nachdem der Monsun abgezogen ist, bringt der Herbst meist beständiges Wetter, dafür aber auch tiefere Temperaturen.

Lokale Agentur:

Unsere Mannschaft besteht aus nepalesischen Sherpas und einem nepalesischen Küchenteam. Kobler & Partner haben sich mit viel Engagement über die Jahre ein hervorragendes Sherpa-Team aufgebaut.

Hotel und Zeltunterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt. Zusätzliche nicht im Reiseprogramm vermerkte Hotelübernachtungen sind nicht im Preis inbegriffen.

Reise-Vorbereitung

Im Pauschalpreis inbegriffen sind internationale Flüge. Der geplante Abflug ist ab der Schweiz in den frühen Abendstunden vorgesehen (Flugplanänderungen vorbehalten). Abflugorte prüfen wir gerne für Sie.

Falls ein gewünschter Abflugort einen Aufpreis zur Folge hat, werden Sie rechtzeitig informiert.

Anreise zum Flughafen mit der SBB. SBB Fahrplan

Das Visum für China wird für in der Schweiz lebende Teilnehmer:innen von Kobler & Partner eingeholt und separat in Rechnung gestellt. Alle nicht in der Schweiz wohnhaften Gäste beantragen ihre Visa für China vorab selbst. Die dazu notwendigen Unterlagen erhalten Sie von uns rechtzeitig.

Das Sondervisum für Tibet wird von Kobler & Partner für alle Teilnehmenden vorab organisiert und ist im Reisepreis inbegriffen. Alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie rechtzeitig vor Abreise. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein und wir benötigen von allen Teilnehmer:innen spätestens 60 Tage vor Expeditionsbeginn wichtige Unterlagen (medizinisches Zertifikat, Nachweis über eine Unfall- bzw. Bergungskostenversicherung, farbige Reisepasskopie).

Das Visum für Nepal kann bei der Einreise eingeholt werden und ist nicht im Preis inbegriffen.

Ausrüstungsliste Expedition Cho Oyu

2 Reisetaschen 110 L (wasserfest, bei K&P zum Vorzugspreis für Gäste)

Kleidung

Jacken

Daunenjacke bzw. Daunenanzug für Expeditionen

Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Daunenhose bzw. Daunenanzug

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe für das Basislager)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 8000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune für Basislager (-30°C, kann von K&P gemietet werden)

Schlafsack Daune für Hochlager (-40°C)

Isomatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 60 L

Regenhülle für den Rucksack

Klettergurt, leicht

Pickel, leicht

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

2 Karabiner (Schnapper)

3 HMS Karabiner (Schrauber)

Jümar (Steigklemme)

Abseilgerät (Achter empfohlen)

Helm

5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)

5 Meter Reepschnur Ø 5 mm

Bandschlinge 120 cm/Dyneema

1 Eisschraube (19 cm)

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Essutensilien leicht für Hochlager( Essnapf inkl. Besteck)

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS, Reiseliteratur und Kartenmaterial hat dein:e Bergführer:in von K&P dabei.

Termine

Es wurden leider keine Treffer gefunden.

Reiseberichte

Kari auf dem Cho Oyu mit Chilenen

Nach der Ankunft am Berg ging es schnell ins ABC. Zügig wurde eine Akklimatisationstour in Lager I auf 6400 m angehängt. Darauf stiegen meine chilenischen Freunde Ignacio Cueto, Patricio Rojas und Kiko Guzman nach Tingri ab und erholten sich während dreier Tage. Ich schaute mir in der Zwischenzeit das Wetter im ABC

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Cho Oyu 2018: Gipfelerfolg!

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Ulla_Mengel

Ulla Mengel

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