Expedition Alpamayo & Huascaran

Eleganz in der Cordillera Blanca

Wegen der nahezu makellosen Form hat der Alpamayo eine fast unglaubliche Anziehungskraft auf uns Bergsteiger. „Alpamayo, la montaña mas bella del mundo“.

Facts

5947, 6768 m
Peru
mittel
schwer
10A

Das Abenteuer

Alpamayo, der schönste Gipfel der Welt, und Huascaran, der höchste Berg der Tropen.

Umrundungstrekking des Alpamayo zur Akklimatisation – nur so sieht man den Berg in seiner perfekten Form.

Ausgangspunkt ist Huaraz, ein Städtchen mit schönem Markt inmitten der Cordillera Blanca.

Langjährige Partnerschaften vor Ort ergänzen unsere grosse Peru-Erfahrung.

Gut zu wissen, dass wir diese Expedition bereits über ein Dutzend Mal erfolgreich durchgeführt haben.

Die Anden sind nicht nur das längste Gebirge der Welt, sondern wahrscheinlich auch das vielfältigste was die Landschaftsformen betrifft. Das Herz dieses Gebirges ist die Cordillera Blanca. Mit insgesamt 13 Gipfeln von über 6000 m Höhe bietet sich dem Betrachter von Huaraz aus eine umwerfende Szenerie.

Mit seinen 6768 m ist der Huascaran nicht nur der höchste Berg der Cordillera Blanca, sondern auch der dritthöchste von Amerika. Bergsteigen in der Cordillera Blanca ist immer etwas ganz Besonderes!

Peru ist die Heimat grosser Kulturen wie beispielsweise der Chan Chan oder der Inkas. Noch heute zeugen Ruinen von der Baukunst vergangener Zeiten. Der Stolz, den die Nachfahren der Inkas auch gegenwärtig noch in sich tragen, ist beeindruckend.

Mit 1,285 Mio km2 ist Peru das drittgrösste Land Südamerikas. Es vereint wie kaum ein anderes Land verschiedene Klimazonen in sich: die Küste, die Wüste, das Altiplano, den Dschungel im Amazonasbecken und die Anden.

Huaraz – am Oberlauf des Rio Santa gelegen – ist umgeben von vielen Schneegipfeln und liegt mitten im Parque National Huascaran. Huaraz ist das Zentrum für alle andinen Aktivitäten in der Cordillera Blanca.

1. Tag: Flug nach Lima

Linienflug nach Lima.

2. Tag: Lima–Huaraz (3040 m)

Mit einem komfortablen Bus fahren wir zuerst der Küste entlang und anschliessend weiter über den 4050 m hohen Concocha-Pass ins wunderbare Tal des Rio Santa nach Huaraz.

3. Tag: Huaraz

Der heutige Tag dient der Akklimatisation, ist dies doch einer der Schlüssel, die zum Gipfelerfolg führen soll. Wir werden zu den Ruinen aus der Vor-Inkazeit auf 3450m Höhe wandern und uns nachmittags ein Thermalbad gönnen.

4.–7. Tag: Maparaju (5326 m)

Während den folgenden vier Tagen besteigen wir mit dem Maparaju einen technisch leichten Gipfel in unmittelbarer Nähe von Huaraz. Eine kurze, aber sehr holprige Busfahrt bringt uns zum Ausgangspunkt der sehr schönen Wanderung, hinauf zur Laguna Churup. Während wir unsere Akklimatisation fördern, baut unser lokales Team das Lager auf und verwöhnt uns nach unserer Rückkehr ein erstes Mal kulinarisch. Nach einer ersten Zeltnacht wandern wir durch das schöne Quebrada Quilcayhuanca zum romantisch gelegenen Lagerplatz am Fusse des 5326 m hohen Maparaju, welchen wir am Folgetag besteigen. Am 7. Tag kehren wir früh nach Huaraz zurück, um uns optimal auf den Alpamayo vorbereiten zu können.

8.–11. Tag: Alpamayo-Trekking

Die grandiose Gebirgsszenerie des Rio Santa-Tals begleitet uns auf der Fahrt zu den Ruinen von Hualcayan (3050 m). Von dort geht es, begleitet von Packtieren, in vier Stunden steil hinauf zum ersten Lagerplatz auf 3900 m Höhe. Nach einem stärkenden Frühstück brechen wir auf in Richtung Cullicochasee. An den Ufern dieses wunderschönen Gebirgssees machen wir einen Mittagsrast (die Mutigen unter uns können auch ein Bad nehmen…). Weiter geht es über den gleichnamigen Pass (4850 m) und anschliessend hinunter zum wunderbar gelegenen Camp (4520 m). Am Folgetag steht zunächst wiederum eine Passüberquerung an, bevor der Weg steil abwärts ins Quebrado de los Cedros führt.

In diesem sehr abgelegenen Tal stellen wir in rund 4200 m Höhe und in Sichtweite der Alpamayo-Nordwest-Wand unser Lager auf. Durchs Alpamayotal wandern wir in rund drei Stunden zum eigentlichen Basislager. Hier müssen wir alles umpacken, denn die Tragtiere begleiten uns nicht mehr weiter.

12.–16. Tag: Alpamayo-Besteigung

Nach vier Stunden Aufstieg durch eine steile Fels- und Schotter­rinne stehen wir am Fusse eines stark zerklüfteten Gletschers und geniessen die prächtige Aussicht auf den Alpamayo. Heute gilt es, einen Weg durch das eisige Labyrinth zu finden. Am Abend werden wir die Zelte am Fusse der westlichen Wand des Alpamayo auf 5650 m Höhe aufstellen.

Am Gipfeltag brechen wir noch in der Nacht auf, um den 5947 m hohen Gipfel zu besteigen. Welche Route wir nehmen, die klassische Ferrari-Rinne oder die Franzosenroute, entscheiden wir auf Grund der Verhältnisse vor Ort. Beiden Rinnen gemeinsam ist, dass sie, kurz bevor der Gipfel erreicht wird, eine Neigung von 70–80 Grad erreichen.

Um wieder zurück ins Lager zu gelangen, seilen wir rund acht Mal ab. Ob wir noch gleichentags ins Arhuaycocha Lager absteigen oder noch eine weitere Nacht im Hochlager verbringen entscheiden wir erst, wenn wir zurück im Hochlager sind. Wie auch immer, auch der Abstieg hinunter zum Arhuaycocha-Lager, ist gespickt mit technischen Hindernissen. Der Weiterabstieg führt dann durch das schöne Santa Cruz-Tal nach Casha­pamba (2950 m). Hier wartet unser Bus, der uns nach Huaraz zurückbringt, wo wir eine wohlverdiente Hotelnacht geniessen!

17. Tag: Huaraz

Dieser Tag in Huaraz dient der Erholung, sind doch für die kommende Huascaranbesteigung nochmals volle Batterien nötig. Zudem dient dieser Tag auch als Reservetag.

18.–22. Tag: Huascaran-Besteigung

Ausgeschlafen gehts zunächst mit dem Auto und später zu Fuss in einem 4-stündigen Aufstieg ins Basislager des Huascaran (4250 m). Bestens akklimatisiert stehen uns nun vier Tage zur Verfügung, um den 6768 m hohen Huascaran zu besteigen. Wir wählen die Route durch die Garganta. Es müssen zwei Hochlager eingerichtet werden, einmal auf ca. 5100 m sowie auf 5850 m Höhe. Der Gipfelaufstieg auf den dritthöchsten Berg der westlichen Hemisphäre fordert dann noch einmal alles. Die Aussicht entschädigt uns jedoch mit Sicherheit!

23. Tag: Reservetag

Wird der Reservetag nicht benötigt, besteht die Möglichkeit, noch einmal Huaraz sowie die wunderbare Umgebung in der andinen Kultur zu geniessen.

Am Abend beginnen wir mit der Rückreise. Wir fahren mit einem komfortablen Nachtbus nach Lima (Liegesitze) und erreichen am nächsten Tag gut ausgeruht Perus Hauptstadt.

24. Tag: Rückreise

Wir nutzen den Vormittag, um das Zentrum dieser doch sehr geschichtsträchtigen Stadt zu besichtigen. Am späten Nachmittag geht es zum Flughafen, wo wir unsere Heimreise nach Europa antreten.

25. Tag: Ankunft in Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit. Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die Teilnehmer:innen müssen sich selbstständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Sie werden unter sich selbstständige Seilschaften bilden. Auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, auf Kameradschaft und Toleranz, wird sehr grosser Wert gelegt.

Jede:r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des/der Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den Verhältnissen vor Ort können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Internationale Flüge

Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren (Stand: 30.06.2020)

Fluggepäck (mind. 30 kg, detaillierte Informationen mit den finalen Unterlagen)

Informationstreffen bei Bächli Bergsport in Bern inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf

Gipfelgebühren bzw. Nationalparkgebühren

Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten vor Ort gemäss Programm

Vollpension während des Trekkings und den Besteigungen

Halbpension während der Reise und in den Orten

Nichtalkoholische Getränke bei gemeinsamen Mahlzeiten

Übernachtungen in Hotels, auf Basis Doppelzimmer (Anzahl siehe Reiseprogramm)

1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen beim Trekking und in den Hochlagern

Gutes Gruppenzelt

WC-Zelt

Hochgebirgskocher und Kochgeschirr

Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben

Tragtiere während des Trekkings

1 Hochträger pro 4 Teilnehmer:innen inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung von Kobler & Partner

Grosse Apotheke mit Pulsoxymeter

Satellitentelefon, exklusiv Taxen

Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro Seilschaft

1 Koch und 1 Küchenhilfe am Berg

Peruanische:r Bergführer:in oder Aspirant:in

Staatlich geprüfte:r, expeditionserfahrene:r Bergführer:in

Nicht inbegriffen

Versicherungen

Persönliche Hochträger in die Hochlager (vorgängige Reservation empfohlen)

Individuelle Getränke

Alkoholische Getränke

Persönliche Medikamente

Individuelle Trinkgelder

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein:e Zimmerpartner:in gefunden wird, übernehmen Kobler & Partner die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen

Allgemein

Das Besteigen dreier Berge in drei verschiedenen Tälern garantiert einen umfassenden Einblick in dieses faszinierende Gebirge.

Lokale Agentur:

Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führendsten Agentur Perus zusammen. Wir sind sehr bestrebt mit lokalen Leuten zusammen zu arbeiten. So engagieren wir immer einen lokalen UIAA-Bergführer:in oder einen Bergführeraspirant:in, um die Gruppe beim Aufstieg besser betreut zu können und damit die Sicherheit zu erhöhen. Wir helfen so aktiv mit den Bergführerberuf in Peru zu stärken.

Klima

Die beste Zeit für eine Besteigung des Alpamayo und des Huascaran ist unmittelbar nach der Regenzeit. Im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli, dem sogenannten peruanischen Winter, sind Niederschläge selten und das Wetter ist stabil. Die Temperaturen liegen allerdings je nach Höhenlage entsprechend tief. Temperaturunterschiede von 50 Grad während eines Tages sind durchaus möglich.

Landkarten und Literatur

Das sehr informative Buch Traumberge Amerikas liefert viele, gute Detailinformationen zu unseren Zielen. Es ist bei der Buchhandlung Pit Buch & Berg zu beziehen.

Eine detaillierte Karte der Cordillera Blanca ist im DAV Shop erhältlich.

Während der Zeit in Huaraz übernachten wir in einem kleinen aber sehr sympathischen Hotel.

Die Zeit im Gelände verbringen wir in guten 2-Personen Zelten. Zum Essen und dem Zusammensein steht uns ein grosszügiges Gemeinschaftszelt zur Verfügung.

Reise-Vorbereitung

Im Pauschalpreis inbegriffen sind internationale Flüge. Der geplante Abflug ist ab der Schweiz in den frühen Abendstunden vorgesehen (Flugplanänderungen vorbehalten). Abflugorte prüfen wir gerne für Sie.

Falls ein gewünschter Abflugort einen Aufpreis zur Folge hat, werden Sie rechtzeitig informiert.

Anreise zum Flughafen mit der SBB.SBB Fahrplan

Schweizer Bürger benötigen für Peru kein Visum.

Der Pass muss jedoch mindestens sechs Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Ausrüstungsliste Expedition Alpamayo & Huascaran

2 Reisetaschen 110 L (wasserfest, bei K&P zum Vorzugspreis für Gäste)

Kleidung

Jacken

Daunenjacke für Expeditionen

Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Primalofthose oder dünne Daunenhose

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 6000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune (Komfortbereich -25°C)

somatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 60 L

Regenhülle für den Rucksack

Klettergurt

Pickel

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

2 Karabiner (Schnapper)

3 HMS Karabiner (Schrauber)

Jümar (Steigklemme)

Abseilgerät (Achter empfohlen)

Helm

5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)

5 Meter Reepschnur Ø 5mm

Bandschlinge 120cm, Dyneema

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse (nice to have!)

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

persönliche Apotheke (Hustenbonbons, Imodium, Schmerzen,...)

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager und Funkgeräte werden von K&P zur Verfügung gestellt.

Termine

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Reiseberichte

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