Expedition Ama Dablam mit Lobuche Peak
Ein technischer 6000er und Traumziel vieler Alpinisten
Nächster Termin
Facts
inkl. 3% Frühbucherrabatt
Alpamayo, der schönste Berg der Welt.
Artesonraju, der Berg von Paramount Pictures.
Ausgangspunkt ist Huaraz, ein Städtchen mit schönem Markt inmitten der Cordillera Blanca.
Attraktive Linien in der Cordillera Blanca.
Die Anden sind nicht nur das längste Gebirge der Welt, sondern wahrscheinlich auch das vielfältigste was die Landschaftsformen betrifft. Das Herz dieses Gebirges ist die Cordillera Blanca. Mit insgesamt 13 Gipfeln von über 6000 m Höhe bietet sich dem Betrachter von Huaraz, dem Bergsteigerzentrum der Cordillera Blanca, aus eine umwerfende Szenerie. Mit Alpamayo und Artesonraju besteigen wir zwei der wohl schönsten Berge der Anden.
Peru ist die Heimat grosser Kulturen wie beispielsweise der Chan Chan oder der Inkas. Noch heute zeugen Ruinen von der Baukunst vergangener Zeiten. Der Stolz, den die Nachfahren der Inkas auch gegenwärtig noch in sich tragen, ist beeindruckend.
Mit 1,285 Mio km2 ist Peru das drittgrösste Land Südamerikas. Es vereint wie kaum ein anderes Land verschiedene Klimazonen in sich: die Küste, die Wüste, das Altiplano, den Dschungel im Amazonasbecken und die Anden.
Huaraz – am Oberlauf des Rio Santa gelegen – ist umgeben von vielen Schneegipfeln und liegt mitten im Parque National Huascaran. Huaraz ist das Zentrum für alle andinen Aktivitäten in der Cordillera Blanca.
1. Tag: Flug nach Lima
Linienflug nach Lima.
2. Tag: Lima–Huaraz (3040 m)
Ankunft in Lima am Morgen. Mit einem komfortablen Bus fahren wir zuerst der Küste entlang und anschliessend weiter über den 4050 m hohen Concocha-Pass ins wunderbare Tal des Rio Santa nach Huaraz. Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Huaraz (3040 m)
Der heutige Tag dient der Akklimatisation, ist dies doch einer der Schlüssel, die zum Gipfelerfolg führen soll. Wir werden zu den Wilcahuin-Ruinen aus der Vor-Inkazeit auf 3450m Höhe wandern und uns nachmittags in den Hotsprings von Monterrey ein Thermalbad gönnen.
4.–7. Tag: Alpamayo-Trekking
Die grandiose Gebirgsszenerie des Rio Santa-Tals begleitet uns auf der Fahrt zu den Ruinen von Hualcayan (3050 m). Von dort geht es, begleitet von Packtieren, in vier Stunden steil hinauf zum ersten Lagerplatz auf 3900 m Höhe. Nach einem stärkenden Frühstück brechen wir auf in Richtung Cullicochasee. An den Ufern dieses wunderschönen Gebirgssees machen wir einen Mittagsrast (die Mutigen unter uns können auch ein Bad nehmen…). Weiter geht es über den gleichnamigen Pass (4850 m) und anschliessend hinunter zum wunderbar gelegenen Camp (4520 m). Am Folgetag steht zunächst wiederum eine Passüberquerung an, bevor der Weg steil abwärts ins Quebrado de los Cedros führt.
In diesem sehr abgelegenen Tal stellen wir in rund 4200 m Höhe und in Sichtweite der Alpamayo-Nordwest-Wand unser Lager auf. Durchs Alpamayotal wandern wir in rund drei Stunden zum eigentlichen Basislager. Hier müssen wir alles umpacken, denn die Tragtiere begleiten uns nicht mehr weiter.
8.–11. Tag: Alpamayo-Besteigung
Nach vier Stunden Aufstieg durch eine steile Fels- und Schotterrinne stehen wir am Fusse eines stark zerklüfteten Gletschers und geniessen die prächtige Aussicht auf den Alpamayo. Heute gilt es, einen Weg durch das eisige Labyrinth zu finden. Am Abend werden wir die Zelte am Fusse der westlichen Wand des Alpamayo auf 5650 m Höhe aufstellen.
Am Gipfeltag brechen wir noch in der Nacht auf, um den 5947 m hohen Gipfel zu besteigen. Welche Route wir nehmen, die klassische Ferrari-Rinne oder die Franzosenroute, entscheiden wir auf Grund der Verhältnisse vor Ort. Beiden Rinnen gemeinsam ist, dass sie, kurz bevor der Gipfel erreicht wird, eine Neigung von 70–80 Grad erreichen.
Um wieder zurück ins Lager zu gelangen, seilen wir rund acht Mal ab. Ob wir noch gleichentags ins Arhuaycocha Lager absteigen oder noch eine weitere Nacht im Hochlager verbringen entscheiden wir erst, wenn wir zurück im Hochlager sind.
12.Tag: Artesonraju Basislager (4250 m)
Heute wandern wir vom Lago Arhueycocha hinunter ins Santa Cruz Tal und gleich gegenüber hinauf ins Basislager am Fusse des Artesonraju.
13.Tag: Artesonraju Basislager: Rasttag
Wir erholen uns von den Strapazen der vergangenen Tage und bereiten alles vor für die kommenden zwei Tage am Berg.
14. Tag: Aufstieg zum Moränencamp (5150 m)
15.Tag: Besteigung des Artesonraju (6025 m) über den Nordostgrat und Abstieg ins Basislager. Bald einmal oberhalb des Moränencamps betreten wir das Eis des Nordostgrats. Im letzten Drittel steilt der Grat auf 250m ordentlich auf, teilweise bis 65°. Die steileren Passagen werden mit Fixseilen entschärft.
16.Tag: Reservetag
17.Tag: Trekking/Fahrt zurück nach Huaraz.
Nach der Besteigung des Artesonraju steht heute die lange Wanderung durch das Santa Cruz Tal bevor. In Cashapampa warten die Jeeps auf uns und bringen uns nach Huaraz.
Übernachtung im Hotel in Huaraz.
18.Tag: Bustransfer nach Lima zum Flughafen und Rückflug nach Europa.
19.Tag: Ankunft in Europa
Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit. Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:
Die Expedition ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.
Die Teilnehmer:innen müssen sich selbstständig und sicher in kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Sie werden unter sich selbstständige Seilschaften bilden. Auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, auf Kameradschaft und Toleranz, wird sehr grosser Wert gelegt.
Jede:r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein, allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des/der Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
Je nach den Verhältnissen vor Ort können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.
Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.
Organisation der gesamten Expedition
K&P Reisetaschen 110 L (wasserabweisend, mit Rollen)
10%-Rabatt-Gutschein bei Bächli Bergsport
Gipfelgebühren bzw. Nationalparkgebühren
Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten vor Ort gemäss Programm
Vollpension während des Trekkings und den Besteigungen
Halbpension in Huaraz
3 Übernachtungen im Hotel in Huaraz, auf Basis Doppelzimmer
1 Zelt pro 2 Teilnehmer:innen beim Trekking, in den Basislagern und in den Hochlagern
Gutes Gruppenzelt
WC-Zelt
Hochgebirgskocher und Kochgeschirr
Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
Tragtiere während des Trekkings
1 Hochträger pro 4 Teilnehmer:innen inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und guter Ausrüstung von Kobler & Partner
Grosse Apotheke mit Pulsoxymeter
Satellitentelefon, exklusiv Taxen
Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro Seilschaft
1 Koch und 1 Küchenhilfe am Berg
Peruanische:r Bergführer:in oder Aspirant:in
Staatlich geprüfte:r, expeditionserfahrene:r Bergführer:in
Internationale Flüge nach/von Lima. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot.
Versicherungen
Persönliche Hochträger in die Hochlager (vorgängige Reservation empfohlen)
Individuelle Getränke
Persönliche Medikamente
Individuelle Trinkgelder
Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein:e Zimmerpartner:in gefunden wird, übernehmen Kobler & Partner die Hälfte des anfallenden Einzelzimmerzuschlags (siehe Zusatzkosten)
Mehrkosten, die im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen
Lokale Agentur:
Seit Jahren arbeiten wir mit einer der führendsten Agenturen Perus zusammen. Wir sind sehr bestrebt mit lokalen Leuten zusammen zu arbeiten. So engagieren wir immer einen peruanischen UIAGM-Bergführer:in oder einen Bergführeraspirant:in, um die Gruppe beim Aufstieg besser betreuen zu können und damit die Sicherheit zu erhöhen. Wir helfen so aktiv mit, den Bergführerberuf in Peru zu stärken.
Klima
Die beste Zeit für eine Besteigung des Alpamayo und des Artesonraju ist unmittelbar nach der Regenzeit. Im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli, dem sogenannten peruanischen Winter, sind Niederschläge selten und das Wetter ist stabil. Die Temperaturen liegen allerdings je nach Höhenlage entsprechend tief. Temperaturunterschiede von 50 Grad während eines Tages sind durchaus möglich.
Landkarten und Literatur
Hermann Kiendler: Die Anden - Vom Chimborazo zum Marmolejo - alle 6000er auf einen Blick. Panico Alpinverlag.
Das sehr informative Buch „Traumberge Amerikas“ liefert viele, gute Detailinformationen zu unseren Zielen. Es ist bei der Buchhandlung Pit Buch & Berg zu beziehen.
Eine detaillierte Karte der Cordillera Blanca ist im DAV Shop erhältlich.
Während der Zeit in Huaraz übernachten wir in einem kleinen aber sehr sympathischen Hotel.
Die Zeit im Gelände verbringen wir in guten 2-Personen Zelten. Zum Essen und dem Zusammensein steht uns ein grosszügiges Gemeinschaftszelt zur Verfügung.
Im Pauschalpreis NICHT inbegriffen sind internationale Flüge nach/von Lima. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
Staatsbürger aus der Schweiz/Österreich/Deutschland benötigen für Peru kein Visum.
Der Pass muss jedoch mindestens sechs Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.
Ausrüstungsliste Expedition Alpamayo & Artesonraju
2 Reisetaschen 110 L (wasserfest, bei K&P zum Vorzugspreis für Gäste)
Kleidung
Jacken
Daunenjacke für Expeditionen
Primaloftjacke oder dünne Daunenjacke
Gore-Tex Jacke
Softshell Jacke
Fleecepullover oder Fleecejacke
Hosen
Trekkinghose, leicht und lang
Berghose für Hochtouren
Gore-Tex Hose
Primalofthose oder dünne Daunenhose
Kurze Hose
Unterwäsche/T-Shirts
T-Shirts
Unterwäsche
Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm
Thermo- bzw. Funktionshose, lang
Handschuhe
Fingerhandschuhe, warm
Expeditions-Daunenhandschuhe
Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece
Schuhe/Socken
Bequeme Schuhe (Laufschuhe)
Trekkingschuhe
Expeditionsbergschuhe, Modell 6000er
Trekkingsocken
Bergsocken, dick und warm
Schlafen
Schlafsack Daune (Komfortbereich -25°C)
Isomatte, hoher Isolationswert
Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)
Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)
Kopf-, Gesicht- und Augenschutz
Sonnenbrille
Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)
Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)
Buff
Schildkappe
Stirnband
Warme Mütze
Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)
Sonnencrème, Schutzfaktor 50
Lippenschutz, Schutzfaktor 50
Technisches Material
Rucksack ca. 60 L
Regenhülle für den Rucksack
Klettergurt
Pickel
Teleskopstöcke
Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)
2 Karabiner (Schnapper)
3 HMS Karabiner (Schrauber)
Jümar (Steigklemme)
Abseilgerät (Achter empfohlen)
Helm
5 Meter Reepschnur Ø 7 mm (für das Jümar-System)
5 Meter Reepschnur Ø 5mm
Bandschlinge 120cm, Dyneema
Kompressionssäcke für Daunenartikel
Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)
Thermosflasche
Pinkelflasche/Plastiksäcke
Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien, Batterien ins Handgepäck), plus eine kleine Reservestirnlampe
Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug
Feuerzeug mit Feuerstein
Höhenmesser
Thermopads für Hände und Füsse (nice to have!)
Diverses
Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)
Bargeld für den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder
Kreditkarte (Mastercard oder Visa)
Reisepass
Kopie des Reisepasses
2 Passfotos
Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)
Schreibzeug
Mobiltelefon
Nécessaire, Kulturbeutel
Handtuch (Mikrofaserhandtuch)
Handdesinfektionsgel (50 ml)
Oropax
Taschentücher, Feuchttücher
Badesachen
Fotoausrüstung
persönliche Apotheke (Hustenbonbons, Imodium, Schmerzen,...)
Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager und Funkgeräte werden von K&P zur Verfügung gestellt.
Es wurden leider keine Treffer gefunden.
Bericht von Isabelle Frésard, 10.07.2023