Expedition Aconcagua, Express

In 12 Tagen auf den höchsten Südamerikaner.

Aconcagua - einer der Seven Summits.

Facts

6962 m
Argentinien
mittel
leicht

Das Abenteuer

Der Aconcagua ist der ideale Berg für erste Erfahrungen im Höhenbergsteigen.

Der höchste Berg Südamerikas ist einer der Seven Summits.

Fast 7000 m hoch, aber keine klettertechnischen Schwierigkeiten.

Fly in - Fly out: Mit dem Helikopter ins Basislager und zurück.

Express: Vorakklimatisation im Hypoxie-Zelt zu Hause.

Bei Bedarf ist auch eine Besteigung mit Sauerstoff möglich. K&P ist die einzige Agentur in Argentinien, die über Sauerstoff-Systeme, wie im Himalaya, zur Verfügung stellen kann.

Der Cerro Aconcagua ist mit seinen 6962 m nicht nur der höchste Berg Südamerikas, sondern gleichzeitig des gesamten amerikanischen Kontinents sowie der höchste Berg ausserhalb Asiens. Am 14. Januar 1897 stand der Schweizer Bergführer Matthias Zurbriggen als erster Mensch allein auf dem Gipfel des Aconcagua. Der Bergriese, obwohl selbst kein Vulkan, besteht aus vulkanischem Material und liegt in der argentinischen Provinz Mendoza, nahe der chilenischen Grenze.

Da Corona-19 immer noch sein Unwesen treibt, wird die Saison zu Besteigung des Aconcgua nur verkürzt und nur über Plaza Mulas erlaubt sein. Dies ist eine Verfügung von den Park-Verantwortlichen in Mendoza. Daher fliegen wir mit dem Helikopter vom Parkeingang (Horcones) bis Plaza Mulas und zurück.

Der Aconcagua in Argentinien ist als höchster Berg des südamerikanischen Kontinents einer der Seven Summits. Mit seinen geringen klettertechnischen Schwierigkeiten gilt der Aconcagua wie der Kilimanjaro als einer der leichteren höchsten Berge der sieben Kontinente. Auch alle anderen Seven Summits finden Sie im Programm von Kobler & Partner.

Die Expedition Aconcagua Express erfordert wegen ihrer kurzen Dauer von 12 Tagen (Mendoza - Gipfel - Mendoza) die Vorakklimatisation im Hypoxie-Zelt zu Hause und eine rasche An- und Abreise zum/vom Berg per Helikopter. Bei Bedarf steht den Teilnehmer:innen eine Sauerstoff-Ausrüstung zur Verfügung. Profitieren Sie vom umfangreichen Knowhow über Sauerstoff, welches Kari Kobler in den 20 Jahren am Mt.Everest gesammelt hat.

1.Tag: Mendoza - Penitentes (2579 m)

Ankunft in Mendoza, wo wir von unserem Bergführer:in mit den Permits für den Aconcagua am Flughafen schon erwartet werden. Nach einem Brunch fahren wir über Uspallata hinauf nach Penitentes am Fuss des Aconcagua. Übernachtung im Hotel.

2.Tag: Penitentes - Basislager Plaza Argentina (4198 m)

Kurzer Transfer nach Horcones, von wo wir mit dem Helikopter ins Basislager Plaza Argentina hinauffliegen und dabei wunderschöne Ausblicke auf den höchsten Berg Südamerikas geniessen. Wir beziehen unsere Zelte, wandern durch die bunte Zeltstadt und geniessen den Komfort des K&P Basislagers mit isoliertem Gruppenzelt, Dusche und Wifi.

3.Tag: Erholung

Heute erholen wir uns von den Reisestrapazen der vergangenen Tage. Auf dem Programm steht auch der obligatorische Besuch beim argentinischen Arzt. Stimmen die Werte für Puls und Sauerstoffsättigung, erteilt er die Erlaubnis zur Fortsetzung der Besteigung.

4. Tag: Basislager (Plaza de Mulas, 4267 m) – Lager I (Canada, 4900 m) – Plaza de Mulas (4267 m)

Heute geht es mit einem Teil der persönlichen Ausrüstung ins Lager I, welches auch als «Canada» bekannt ist. Langsam steigen wir hoch, um in einem für alle gut machbaren Tempo den hohen Gipfel des Aconcagua zu besteigen. Wir folgen der Aufstiegsroute zurück ins Basislager, wo wir uns das letzte Mal erholen, um uns dann voll auf den Gipfelaufstieg konzentrieren zu können.

5. Tag: Plaza de Mulas (4267 m) – Lager I (4900 m)

Es geht los! Mit unserem persönlichen Material bepackt, steigen wir hoch ins Lager I und verbringen unsere erste Nacht in einem Hochlager.

6. Lager I – Lager II (Nido de Condores, 5400 m)

„Vogelnest“ heisst das heutige Lager, und die Aussicht, die wir von diesem Lager aus geniessen dürfen, ist wirklich spektakulär! Der Cerro Cuerno, der folgende Aufstieg und die weiten Täler sind in unserem Blickfeld, welches wir von diesem mehrere Fussballfelder grossen Lagerplatz aus haben.

7. Tag: Lager II (5400 m) – Lager III (Colera, 6000 m) – Lager II (5400 m)

Materialtransport ins letzte Hochlager, diesmal über Stock und Stein, denn es ist ein wenig unwegsamer als bis anhin. Weiter gehts ins letzte Lager (Colera). Es besteht auch die Möglichkeit, über das Lager «Berlin» auf den Gipfel des Aconcagua zu steigen. Wir ziehen aber Colera vor, da es genügend Platz für alle unsere Zelte bietet. Im Weiteren findet sich hier genügend sauberer Schnee, um daraus Wasser zu gewinnen. Rückkehr ins Lager II für die Nacht.

8. Tag: Lager II (5400 m) – Lager III (6000 m)

Wenn das Wetter passt, geht es heute abermals hinauf zum letzten Lager, um dort die Nacht vor dem Gipfeltag zu verbringen.

9.Tag: Camp 3 (6000 m) - Gipfel Aconcagua (6962 m) - Plaza de Mulaz (4200 m)

Der Gipfeltag gestaltet sich lang und anstrengend. Je nach Wetter starten wir zwischen vier und sechs Uhr in den noch kalten Morgen hinaus. Wir folgen guten Wegspuren und machen einen ersten Rast bei den verfallenen Holzhütten Independencia auf etwa 6400 m. Die Querung hinüber zur berühmten Canaletta ist oft starkem Wind ausgesetzt. Bei der Höhle am Beginn der Canaletta finden wir noch einmal einen windgeschützten Rastplatz. Hier beginnt das Finale: Die Canaletta ist die „Knacknuss“, die es zu überwinden gilt. Nicht schwierig, aber lang und steil, manchmal sogar auf Steigeisen. Plötzlich geht es dann schnell und man steht am Dach Amerikas, 6962 m hoch. Das Gipfelplateau ist so gross wie ein Fussballfeld. Wir geniessen den Moment, vor allem aber die Aussicht auf die Welt der Anden und auf die imposante Südwand des Aconcaguas.

Beim Abstieg packen wir im Camp 3 unsere Ausrüstung zusammen und über nicht enden wollende Schotterhänge laufen wir hinunter ins Basislager Plaza de Mulaz (4200). Dort erwartet uns die K&P Mannschaft mit einem Bier, einer Dusche und einem gewaltigem Abendessen.

10.-11.Tag: Reserve

Diese zwei Reservetage brauchen wir für den Fall von Akklimatisationsproblemen oder Wetterkapriolen.

12.Tag: Plaza de Mulaz - Horcones - Mendoza

In aller Früh holt uns der Hubschrauber ab und wir fliegen das unendlich lange Horcones Tal hinaus und geniessen noch einmal den Ausblick auf die unglaubliche Etappe des Vortags. Von Penitentes fahren wir zurück nach Mendoza, wo wir auf der Terasse des Hauses von Kari Kobler beim Asado mit ein paar Gläsern Malbec auf den Gipfel des Aconcagua anstossen. Verabschiedung und Übernachtung im Hotel.

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.

Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die Teilnehmer:innen müssen keine «Superalpinisten» sein, sollten aber über Hochgebirgserfahrung verfügen. Die TeilnehmerInnen werden unter sich selbständige Seilschaften bilden. Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, Kameradschaft und Toleranz.

Jede:r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des/der Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Technisch ist der Aconcagua kein schwieriger Berg. Je nach Schneeverhältnissen kann es aber vorkomme, dass kurze bis max. 25° steile Schneefelder gequert werden müssen. Die Höhe darf aber nicht unterschätzt werden, denn der Berg ist fast 7000 m hoch.

Eine erfolgreiche Besteigung des Aconcagua hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten Faktoren sind eine gute Ausdauer, die individuelle Höhenanpassungs-Fähigkeit und selbstverständlich auch die vorherrschenden Wetterbedingungen. Im Weiteren kommen viele kleine Faktoren dazu, die jedoch, je nach Ausdauer und Fähigkeiten der Teilnehmer:in, sehr unterschiedlich sein können. Bitte beachten Sie die unter dem Punkt Support beschriebenen Dienstleistungen, die einen Aufstieg teils deutlich erleichtern. Da es sich aber um individuelle Wünsche handelt, sind diese seperat buchbar.

Inbegriffen

Fly in - Fly out: Mit dem Helikopter ins Basislager und zurück.

Organisation der gesamten Expedition

Miete Hypoxie-Zelt und Betreuung während der Akklimatisation zu Hause

Bei Bedarf Sauerstoffausrüstung am Berg mit Flasche, Maske und Regulator

Sämtliche Transfers in einem Van

Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf

Vollpension während der ganzen Reise, in Mendoza nur Halbpension

1 Übernachtung im Hotel (Basis Doppelzimmer) in Mendoza

1 Übernachtung im Hotel (Basis Doppelzimmer) in Penitentes

Gutes Gruppenzelt, WC-Zelt

Übernachtungen im Einzelzelt im Basislager

Übernachtung im 2er-Zelt im Hohlager

Hochgebirgskocher

Hochträger am Aconcagua für Gruppenmaterial und der Hochlager Verpflegung

Essenszubereitung am Aconcagua von den einheimischen Bergführern in den Hochlagern

Abfallgebühr am Acconcagua

Abtransport des Abfalls aus dem Hochlager

Kommunikation (Funk) im Basislager

Funkgeräte (9 Volt)

Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren

Wetterbericht im Aconcagua-Basislager

Tragetiere zum und vom Basislager am Aconcagua

Wifi im Plaza Argentina und Plaza de Mulas

Apotheke mit Pulsoxymeter

Küche in den Basislagern: Koch und Küchenhilfen

1 lokaler Bergführer pro 4 Teilnehmer:innen

Expeditionsleiter:in: Staatlich geprüfter Bergführer:in aus CH/AT/DE

Nicht inbegriffen

Internationale Flüge

Versicherungen

Individuelle Getränke

Persönliche Medikamente

Persönlicher Lastenträger in die Hochlager (siehe Wissenswertes)

Gipfelpermit (siehe Wissenswertes)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen.

Individuelles, leistungsbezogenes Trinkgeld

Unsere Aconcagua Expeditionen werden von einem höhenerfahrenen Expeditionsbergführer:in geleitet. (Guide ratio 1:4)

Allgemein:

Das Kobler & Partner Basislager Plaza Mulas zeichnet sich durch einen hohen Standard und eine gute Küche aus. Hier regenerieren wir uns bestmöglich und sammeln unsere Kräfte für die Materialtransporte und den Gipfelaufstieg.

Hochlagerverpflegung:

Neben dem persönlichen Material trägt jeder Teilnehmer:in noch einen Anteil an Essen in die Hochlager.

Persönliche Ausrüstung:

Um den Einstieg in das Höhenbergsteigen am Aconcagua zusätzlich zu erleichtern, können Sie einige der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände bei uns mieten. Übergabe und Rücknahme in Mendoza. Die Kosten müssen Bar, in USD, in Mendoza bezahlt werden.

Mietpreise für die Dauer einer Expedition

Daunenjacke USD 80.00

Schlafsack USD 220.00

Expeditionsschuhe 7000er/8000er (La Sportiva, Scarpa Millet und Lowa) USD 180

Steigeisen USD 30.00

Helm USD 20.00

Trekking-Stöcke USD 30.00

Expeditions-Handschuhe USD 70.00

Sonnenbrille USD 30.00

Schlafmatte (Aufblasbar) USD 50.00

Stirnlampe USD 30.00

Einzelzelt bis Basislager, inkl. Transport USD 130

Einzelzelt bis Lager III, inkl. Transport USD 490

Persönlicher Hochträger:

Es besteht auch die Möglichkeit, für den Transport von Matrial zwischen den einzelnen Hochlagern einen Träger zu engagieren. Die Preise gelten für den Transport von 20 kg. Den Service

Basislager (Plaza Argentina)–Lager I: USD 260

Lager I–Lager II (Guanaco): USD 330

Lager II (Guanaco)–Lager III (Colera): USD 420

Lager III (Colera)–Plaza de Mulas: USD 320

Als weitere Variante gibt es den persönlichen Porter. Ein persönlicher Porter während der Besteigung (für den Auf- und Abstieg) kostet rund USD 1200. Es ist jedoch sinnvoller und kostengünstiger, sich mit anderen Teilnehmer:innen zusammen zu tun und einen Porter zu teilen. Ein Porter trägt höchstens 20 kg; die Kosten bleiben immer gleich, egal ob die 20 kg ausgenutzt werden.

Reservationen von Mietmaterial bearbeiten wir gerne bis zu 3 Wochen vor Expeditionsbeginn.

Bei Reservationsanfragen bitte die Kleidergrösse bzw. Schuhgrösse bzw. die Körpergrösse angeben. Alle Mietmaterialien müssen vor Ort mit USD in bar bezahlt werden.

Express

Unsere Aconcagua Expedition dauert normalerweise 21 Tage. Die Aconcagua Express ist für jene Bergsteiger gedacht, die einfach nicht über so viel Urlaub am Stück verfügen können. Express darf aber nicht zu Lasten von Sicherheit bzw. ungenügender Akklimatisation gehen. Daher erfordert die Aconcagua Express eine dreiwöchige Akklimatisation im Hypoxie-Zelt zu Hause. Dabei geht es um die schrittweise Akklimatisation für eine Höhe von 5000 m. Wir stellen das Hypoxie-Zelt bei Ihnen zu Hause auf, erklären das Prozedere der Akklimatisation im Hypoxiezelt und betreuen Sie während der drei Wochen.

Sauerstoff

Auf der Aconcagua Express haben wir als Backup eine Sauerstoff-Ausrüstung mit Sauerstoffflasche, Maske und Regulator dabei. Diese Ausrüstung ist für Notfälle und bei Akklimatisationsproblemen gedacht. Sollten Sie von vornherein eine Besteigung mit Sauerstoff planen, so informieren Sie uns.

Lokale Agentur

Kobler & Partner haben in Mendoza zusammen mit einem argentinischen Partner eine eigene, lokale Agentur aufgebaut. Dadurch haben wir umfassende lokale Kenntnisse sowie eine grössere Handlungsfähigkeit und Flexibilität. Auch die Zusammenarbeit mit ansässigen Organisationen und Behörden vereinfacht sich dadurch. Dies hat zum Vorteil, dass wir auf individuelle Wünsche unserer Gäste besser eingehen können.

Klima

Der Norden Argentiniens ist arid und somit grossen täglichen Temperaturschwankungen unterworfen.

Der Aconcagua ist u.a. durch geringe Luftfeuchtigkeit, niedrigen Sauerstoffgehalt und heftige Winde gekennzeichnet.

Die vom Pazifischen Ozean herkommenden Winde und die mitgetragene Feuchtigkeit prallen gegen die Andenkette und kühlen sich ab. Somit begegnet der Bergsteiger:in am höchsten Berg Amerikas nicht nur Wind-, sondern auch Schneestürmen. Ein eigenartiges Wetterphänomen ist der berühmte „hongo“ (Pilz), der sich ab einer Höhe von über 5500 m.ü.M. in der Gipfelregion bildet. Diesen Pilz kann man von Plaza de Mulas aus sehen und er bietet einen zauberhaften Anblick, aber er birgt auch die Ankündigung von heftigen Winden und Regen- oder Schneefällen im Hochgebirge.

Im Sommer herrschen in der Nacht in 5000 m.ü.M. Temperaturen von -20°C. Auf dem Gipfel kann es Temperaturen bis -30°C geben. Während man auf dem Gipfel unter Umständen eine einfache Polarjacke trägt, kann man im Basislager normalerweise tagsüber in Shorts herumlaufen; das Aconcagua-Wetter ist also nicht immer nur hart und rauh. Es ist jedoch ratsam, dass man bei der Besteigung ständig auf plötzlich auftretende Wetterumschwünge vorbereitet ist.

Eine Besteigung des Aconcagua ist somit auch ein wenig mit Wetterglück verbunden. Unserer Erfahrung nach ist die beste Zeit für eine Besteigung von Dezember bis Anfangs März.

Permit

Im Pauschalpreis sind die Permitkosten für den Aconcagua nicht inkludiert. Die Permitkosten sind saisonal verschieden und werden erst kurz vor der Besteigungssaison von der Parkverwaltung veröffentlicht. Der Grund dafür ist die hohe Inflation und der nicht vorhersehbare Umrechnungskurs. Kobler & Partner kommunizieren die tatsächlichen Kosten des Permits jeweils spätestens beim Besprechungstreffen.

Die nachfolgenden Preise gelten als Richtwerte:

Hochsaison: 15. Dez - 31. Jan: 800 USD

Das Besteigungspermit muss persönlich in Mendoza gelöst und in bar in USD bezahlt werden.

Wichtig

Werden nicht alle Tage für die Besteigung des Aconcagua benötigt oder bricht ein Teilnehmer die Expedition frühzeitig ab, wird die verbleibende Zeit in Mendoza verbracht. Die damit entstehenden Kosten sind im Pauschalpreis nicht eingerechnet und gehen zu Lasten des Teilnehmers und müssen vor Ort selbst bezahlt werden.

Hotel und Zeltunterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt.

Kobler & Partner haben in Mendoza zusammen mit einem Partner eine eigene, lokale Agentur aufgebaut. Zusammen besitzen wir eine der raren Lizenzen, um am Berg fest eingerichtete Lager betreiben zu dürfen.

Die beiden Basislager, Plaza Argentina und Plaza de Mulas, sind mit grosszügigen, thermoisolierten Gemeinschaftszelten eingerichtet und unserer Gäste haben die Möglichkeit einer warmen Dusche im Basislager Plaza Argentina.

Reise-Vorbereitung

Die internationalen Flüge nach/von Mendoza sind NICHT im Pauschalpreis inbegriffen. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot.

Für Argentinien wird kein Visum benötigt. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Ausrüstungsliste Aconcagua 360° Express

Kleidung

Jacken

Daunenjacke für Expeditionen mit 800er Daunenfüllung

Primaloftjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Primalofthose oder dünne Daunenhose

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune (Komfortbereich -20°C)

Isomatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Schaumstoff-Isomatte im Basislager wird von K&P zur Verfügung gestellt.

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe bzw. Sonnenhut

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 40-50 L

Regenhülle für den Rucksack

Pickel, leicht

Helm (empfehlenswert)

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Essutensilien leicht für Hochlager (Essnapf inkl. Besteck)

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse (nice to have)

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

2 Reisetaschen 90-110 L (wasserfest, erhältlich bei K&P mit Gäste-Sonderrabatt)

Genügend Bargeld für das Besteigungspermit sowie den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein Bergführer von K&P dabei.

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Ulla Mengel

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