Aconcagua Normalroute

Bereits 1897 erreichte der Schweizer Bergführer Matthias Zurbriggen den Gipfel über die klassische Normalroute.

Facts

6962 m
Argentinien
mittel
leicht
4C

Das Abenteuer

Was kommt nach dem Kilimanjaro? Der Aconcagua! Die ideale Fortsetzung und Steigerung im Höhenbergsteigen.

Ab 4 Teilnehmer:innen garantierte Durchführung (siehe Support)! Im weiteren steht immer pro 4 Bergsteiger:innen ein weiterer (EPGAMT) Bergführer:in zur Verfügung.

Hinweis: beachten Sie auch die anderen Aconcaguaprogramme, die verschiedene Reisedaten, unterschiedliche Leistungspakete und Anmarschwege beinhalten.

Sicherheit am Berg: K&P ist die einzige Agentur in Argentinien, die bei einer evtl. Höhenkrankheit, wie im Himalaya, vor Ort Sauerstoff-Systeme zur Verfügung stellen kann.

Hochlager mit Komfort - Dining Tents in allen Hochlagern.

Der Aconcagua (mit komplettem Namen „Cerro Aconcagua“) ist mit 6962 m der höchste Berg Südamerikas und des amerikanischen Kontinentes, sowie der höchste Berg ausserhalb Asiens.

Sein Name ist vermutlich indianischen Ursprungs und könnte aus der Quechua-Sprache von „Ackon Cahuak“ herrühren, was so viel wie „Wächter aus Stein“ bedeutet.

Dem Schweizer Matthias Zurbriggen gelang 1897 die Erstbesteigung des Aconcagua über den heute als „Normalroute“ bezeichneten Aufstieg.

Der Bergriese aus vulkanischem Material, obwohl selbst kein Vulkan, liegt in der Provinz Mendoza, nahe der chilenischen Grenze und gilt als höchster Berg Amerikas.

Die Aconcagua Normalroute, man nennt sie auch die Erstbesteigerroute, folgt dem Horconestal und nicht wie die 360°-Route dem Valle Vaccas. Das Basislager ist in ca. 1,5 Tagen erreichbar. Der zu schnelle Aufstieg ist aber nicht zu unterschätzen. Das eigentliche Basislager, Plaza de Mullas, beherbergt viele Zelte und Organisationen. Der Aufstieg geht über die Hochlager Plaza Canada (4900 m), Nido de Condores, (5400 m) und Colera (6000 m). Vom letzen Hochlager folgt der Aufstieg gemeinsam mit der 360° Aconcagua Besteigung. Der kürzere Anstieg und die einfachere Organisation sind die Gründe warum der Aufstieg über die Normalroute kostengünstiger ist.

1. Tag: Flug nach Santiago

2. Tag: Ankunft in Santiago – Weiterflug nach Mendoza

Ankunft am Morgen in Santiago und Weiterflug nach Mendoza, die Weinmetropole Argentiniens. Bezug des Hotels im Stadtzentrum. Diese ersten zwei Anreisetage sind anstrengend, aber wir möchten genügend Zeit am Berg verbringen und versuchen deshalb, die Reise möglichst schnell zu bewältigen. Stadtbesichtigung von Mendoza und gemütliches Nachtessen. Mendoza ist berühmt für seine Weine und das Bife de Chorizo – diese werden Sie in eine andere Welt (ver)führen! Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Fahrt Mendoza – Penitentes

Heute werden wir erstmals so richtig merken, dass wir uns in Argentinien, und zwar am Fuss des höchsten Berges Amerikas, befinden! Vor unserer Weiterreise beantragen wir das Permit für den Aconcagua, was nur in Mendoza möglich ist und nicht vorgängig erledigt werden kann. Auch müssen die Teilnehmenden dazu vor Ort persönlich anwesend sein. Anschliesssend geht die Fahrt mit dem privaten Bus durch die Prekordillere nach Westen auf die Hochkordillere der Anden zu. Entlang des Mendoza-Flusses und vorbei an kakteengesäumter Landschaft, überwinden wir über 2000 Höhenmeter, bis wir in das wunderschön gelegene grüne Tal von Uspallata gelangen. Von hier geht es weiter ins höher gelegene Penitentes. Den Nachmittag benötigen wir zur Vorbereitung, u.a. werden die Esswaren von unseren Helfern vorbereitet Zudem muss die persönliche Ausrüstung zusammengestellt werden.

4. Tag: Fahrt Penitentes – Eingang zum Nationalpark-Confluencia

Eine kurze Fahrt bringt uns am Morgen an den Eingang des Nationalparkes. Nun folgt die erste Etappe nach Confluencia (Zusammenfluss). Wir lassen uns Zeit und gehen in mässigem Tempo an einem kleinen See mit einer spektakulären Aussicht auf den Aconcagua vorbei. Es folgt eine Brücke, die den Rio Horcones überspannt und so gelangen wir über einen guten Weg nach rund 3-4 Stunden und 12 km zu unserem ersten Lagerplatz Confluencia auf 3450 m Höhe.

5. Tag: Akklimatisations-Tour zur Südwand

Am Fuss der riesigen Aconcagua-Südwand zu stehen, gehört mit Sicherheit zu einem der Höhepunkte dieser Reise. Die 3000 m hohe Wand war für viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger, so auch für Reinhold Messner, der Einstieg ins Höhenbergsteigen. Der Aufstieg in Verbindung mit einer schönen Wanderung ist mit ca. 5 Stunden ideal, um sich an die Höhe zu akklimatisieren.

6. Tag: Confluencia – Plaza de Mulas (4367 m)

Wir setzen unseren Anstieg zum Basislager fort. Anfänglich über weite Ebenen und am Schluss steiler und beschwerlicher zum Basislager Plaza de Mulas in 4367 m Höhe. Nach 7-9 Stunden erreichen wir den Platz, wo viele internationale Expeditionen ihren Gipfelsturm vorbereiten. Die Atmosphäre ist spannungs- geladen, schliesslich gehört der Aconcagua zu den „Seven Summits“.

7. Tag: Ruhetag

Akklimatisieren bedeutet, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Akklimatisation und Anstrengung belasten den Körper, weshalb nun viel Ruhe und Erholung angesagt ist, um dann für den Aufstieg gut gerüstet und voller neuer Energie zu sein.

Das permanent eingerichtete Basislager hat den Vorteil, dass im Notfall jederzeit abgebrochen oder abgestiegen werden kann (z.B. bei Höhenproblemen oder einem Schlechtwettereinbruch). Auch für das Auftanken während einer Ruhephase vor dem endgültigen Aufbruch zum Gipfel ist es ein guter Ort.

8. Tag Ruhetag im Basislager oder Besteigung des Cerro Bonete (5050 m)

Dem Körper Zeit geben ist nun besonders wichtig, denn Akklimatisieren bedeutet, sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen und das braucht nun mal seine Zeit. Für uns bedeutet dies immer wieder Auf- und Absteigen. Akklimatisation ist generell nur bis zu einer Höhe von 5500 Meter möglich, danach folgt nur noch das sogenannte Adaptieren. Wer die Fähigkeit mitbringt, schnell zu akklimatisieren, kann gemeinsam mit dem Bergführer zusammen den Cerro Bonete (5050 m) besteigen. Der Aufstieg erfolgt vom Basislager aus, von wo man den Gletscher, der vom Aconcagua runterfliesst, überquert und weiter einem guten Pfad folgend den Gipfel erreicht.

9. Tag: Basislager (Plaza de Mulas, 4267 m) – Lager I (Canada, 4900 m) – Plaza de Mulas (4267 m)

Heute geht es mit einem Teil der persönlichen Ausrüstung ins Lager I, welches auch als «Canada» bekannt ist. Langsam steigen wir hoch, um in einem für alle gut machbaren Tempo den hohen Gipfel des Aconcagua zu besteigen. Wir folgen der Aufstiegsroute zurück ins Basislager, wo wir uns das letzte Mal erholen, um uns dann voll auf den Gipfelaufstieg konzentrieren zu können.

10. Tag: Plaza de Mulas (4267 m) – Lager I (4900 m)

Es geht los! Mit unserem persönlichen Material bepackt, steigen wir hoch ins Lager I und verbringen unsere erste Nacht in einem Hochlager.

11. Lager I – Lager II (Nido de Condores, 5400 m)

„Vogelnest“ heisst das heutige Lager, und die Aussicht, die wir von diesem Lager aus geniessen dürfen, ist wirklich spektakulär! Der Cerro Cuerno, der folgende Aufstieg und die weiten Täler sind in unserem Blickfeld, welches wir von diesem mehrere Fussballfelder grossen Lagerplatz aus haben.

12. Tag: Lager II (5400 m) – Lager III (Colera, 6000 m) – Lager II (5400 m)

Materialtransport ins letzte Hochlager, diesmal über Stock und Stein, denn es ist ein wenig unwegsamer als bis anhin. Weiter gehts ins letzte Lager (Colera). Es besteht auch die Möglichkeit, über das Lager «Berlin» auf den Gipfel des Aconcagua zu steigen. Wir ziehen aber Colera vor, da es genügend Platz für alle unsere Zelte bietet. Im Weiteren findet sich hier genügend sauberer Schnee, um daraus Wasser zu gewinnen. Rückkehr ins Lager II für die Nacht.

13. Tag: Lager II (5400 m) – Lager III (6000 m)

Wenn das Wetter passt, geht es heute abermals hinauf zum letzten Lager, um dort die Nacht vor dem Gipfeltag zu verbringen.

14. Tag: Lager III (6000 m) – Gipfel des Aconcagua (6963 m)

Allmählich macht sich unter den Teilnehmenden Nervosität breit – werde ich es wohl schaffen? Hier soll gesagt sein, dass sich die Besteigung des Aconcagua gut mit dem Verzehr einer Schwarzwäldertorte vergleichen lässt: beide wollen nicht auf „einen Bissen“, sondern langsam und Stück für Stück angegangen werden. Wenn man versucht die Torte in einem Stück zu verschlingen, wird man sich gewiss übernehmen oder gar daran ersticken. Genau so verhält es sich mit dem Aconcagua. Wenn man versucht ihn zu schnell zu besteigen, kann dies nur schlecht enden. Stück für Stück ist die Devise, und auf einmal steht man auf dem Gipfel ...

Route:

Aufbruch zwischen 05 und 06 Uhr morgens, je nach vorherrschenden Verhältnissen: es ist kalt, hoffentlich bleibt der Wind heute ruhig. Den guten Wegspuren folgend, an den weissen Steinen vorbei, erreichen wir bald die Aufstiegslinie der Normalroute. Beim kleinen Holzhüttchen (Independencia) auf rund 6400m machen wir Rast. Anschliessend Aufstieg zur Krete, von wo aus der Weg in die Querung bis zur Canaleta gut einsehbar ist. Es folgt eine lange Querung, die je nach Schneeverhältnisssen mehr oder weniger anspruchsvoll ist. Nur der Wind kann einem hier einen Streich spielen und den soweit einfachen Aufstieg erschweren, denn man spürt ihn am ehesten auf diesem Abschnitt – und das direkt von vorne! Am Fusse der Canaleta liegt wiederum ein idealer Rastplatz, den wir nutzen, bevor wir uns an den letzten Teil der Route wagen. Ohne klettern zu müssen geht es aufwärts durch die berühmte Canaleta, die kurz unter dem Gipfel endet. Dieser Abschnitt ist für viele die letzte „Knacknuss“ kurz unter dem höchsten Gipfel des südamerikanischen Kontinents. Der Gipfel ist so gross, dass man darauf Fussball spielen könnte und die Aussicht über alle Andengipfel ist majestätisch.

Bemerkung: Für die Besteigung kommen unterschiedliche Aufstiegsvarianten in Frage. Diese variieren je nach Trainings- und Akklimatisationszustand der Gruppe und den örtlichen Konditionen (v.a. Wetter.) Der/die Expeditionsleiter/in wird unter Berücksichtigung der Verhältnisse am Berg und der Verfassung der Teilnehmer das Vorgehen mit der Gruppe besprechen und organisieren. Es kann also gut sein, dass ein Lager übersprungen wird.

15.–16. Tag: 2 Reservetage

Es braucht ein wenig Glück, um diesen hohen Berg, der ständig den Winden ausgesetzt ist, gleich im ersten Anlauf besteigen zu können. Darum haben wir Reservetage zur Verfügung. Es wäre doch schade, wenn man den Berg nicht besteigen könnte, nur weil zu wenig Zeit zur Verfügung steht!

17. Tag: Abstieg ins Lager III – Plaza de Mulas

Abstieg bis ins Lager III. Nach kurzem Kräftesammeln und Abbauen des Lagers steigen wir bis ins Basislager Plaza de Mulas ab. Der Abstieg verläuft zuerst über die Normalroute im Norden, am Nido de Condores vorbei, bis ins Basislager Plaza de Mulas. Dort erwartet uns im wahrsten Sinne des Wortes wieder die Zivilisation. Es besteht auch die Möglichkeit, noch eine Nacht im Lager III zu verbringen.

18. Tag: Plaza de Mulas – Penitentes

Heute steht uns ein langer Marsch bevor. Er führt uns nach Horcones, von wo wir mit Autos nach Uspallata zurückgebracht werden. Glücklicherweise tragen heute die Maultiere das zusätzliche Gepäck, so dass wir mit einem leichten Tagesrucksack ins Tal absteigen können. Der Weg durch das Horcones-Tal lässt uns den Aufstieg Revue passieren, denn es geht vorbei an eindrücklichen Felsformationen und der Blick geht zurück zur beeindruckend riesigen Südwand. In Uspallata beziehen wir für eine Nacht nochmals unser Hotel. Ein gemütlicher Abend mit schönen Erinnerungen auf die tolle Besteigung ist uns sicher. Übernachtung in einem einfachem Hotel.

19. Tag: Fahrt von Penitentes nach Mendoza

Uspallata, unsere kleine Insel nach der Besteigung des Aconcagua, verlassen wir in Richtung der „Weinmetropole Argentiniens“, Mendoza. Mendoza hat viel zu bieten: einer der Gründe warum Kobler & Partner die Rückreise über Mendoza anbieten. Sollte die Besteigung des Aconcagua früher als geplant abgeschlossen werden, ist Mendoza ein Paradies für Ausflüge. Ausgaben für zusätzliche Nächte in Mendoza müssten jedoch selbst getragen werden.

20. Tag: Rückflug nach Europa

Transfer zum Flughafen und Rückflug von Mendoza zurück nach Europa.

21. Tag: Ankunft in Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.

Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die Teilnehmer:innen müssen keine «Superalpinisten» sein, sollten aber über Hochgebirgserfahrung verfügen. Die Teilnehmer:innen werden unter sich selbständige Seilschaften bilden. Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, Kameradschaft und Toleranz.

Jede:r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jede:r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des/der Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Technisch ist der Aconcagua kein schwieriger Berg. Je nach Schneeverhältnissen kann es aber vorkommen, dass kurze bis max. 25° steile Schneefelder gequert werden müssen. Die Höhe darf aber nicht unterschätzt werden, denn der Berg ist fast 7000 m hoch. Eine erfolgreiche Besteigung des Aconcagua hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten Faktoren sind eine gute Ausdauer, die individuelle Höhenanpassungs-Fähigkeit und selbstverständlich auch die vorherrschenden Wetterbedingungen.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten

Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf

Vollpension am Berg, Halbpension in Mendoza

2 Übernachtungen im Hotel (Basis Doppelzimmer) in Mendoza

2 Übernachtungen im Hotel (Basis Doppelzimmer) in Penitentes

Gutes Gruppenzelt, WC-Zelt, sowie Duschmöglichkeit in den Basislagern

Unterkunft in 2er-Zelten

Hochgebirgskocher

Abfallgebühr am Acconcagua

Kommunikation (Funk) im Basislager

Funkgeräte (9 Volt)

Wetterbericht im Aconcagua-Basislager

Kostenloses WI-FI im Basislager

Tragetiere zum und vom Basislager am Aconcagua (max. 22 kg persönliches Gepäck)

Apotheke mit Pulsoxymeter

Küche: Koch und Küchenhilfen

Lokale:r Bergführer:in pro 4 Teilnehmer:in 1 lokale:r Bergführer:in

Nicht inbegriffen

Internationale Flüge nach/von Mendoza/Argentinien. (Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot. Kosten je nach Termin: CHF 1400-1600)

Versicherungen

Individuelle Getränke

Persönliche Medikamente

Gipfelpermit (siehe Wissenswertes)

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein Zimmerpartner:in gefunden wird, berechnen wir den halben Einzelzimmerzuschlag (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen.

Individuelles, leistungsbezogenes Trinkgeld

Allgemein:

Das Kobler & Partner Basislager Plaza Mulas zeichnet sich durch einen hohen Standard und eine gute Küche aus. Hier regenerieren wir uns bestmöglich und sammeln unsere Kräfte für die Materialtransporte und den Gipfelaufstieg.

Hochlagerverpflegung:

Neben dem persönlichen Material trägt jeder Teilnehmer:in das Essen in die Hochlager.

Hinweis: Auch der Abfall muss von den Teilnehmer:in aus den Hochlagern wieder runtergebracht werden.

Garantierte Durchführung bei mindestens 4 Teilnehmer:innen.

Ab 4 Teilnehmer:innen: garantierte Durchführung. Im weiteren steht pro 4 Bergsteiger:innen ein weiterer lokaler (EPGAMT) Bergführer:in zur Verfügung.

Persönliche Ausrüstung:

Um den Einstieg in das Höhenbergsteigen am Aconcagua zusätzlich zu erleichtern, können Sie einige der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände bei uns mieten. Übergabe und Rücknahme in Mendoza. Die Kosten müssen Bar, in USD, in Mendoza bezahlt werden.

Mietpreise für die Dauer einer Expedition

Daunenjacke USD 80.00

Schlafsack USD 220.00

Expeditionsschuhe 7000er/8000er (La Sportiva, Scarpa Millet und Lowa) USD 180

Steigeisen USD 30.00

Helm USD 20.00

Trekking-Stöcke USD 30.00

Expeditions-Handschuhe USD 70.00

Sonnenbrille USD 30.00

Schlafmatte (Aufblasbar) USD 50.00

Stirnlampe USD 30.00

Einzelzelt bis Basislager, inkl. Transport USD 130

Einzelzelt bis Lager III, inkl. Transport USD 490

Persönlicher Hochträger:

Es besteht auch die Möglichkeit, für den Transport von Material zwischen den einzelnen Hochlagern einen Träger zu engagieren. Die Preise gelten für den Transport von 20 kg. Den Service

Basislager (Plaza Argentina)–Lager I: USD 260

Lager I–Lager II (Guanaco): USD 330

Lager II (Guanaco)–Lager III (Colera): USD 420

Lager III (Colera)–Plaza de Mulas: USD 320

Als weitere Variante gibt es den persönlichen Porter. Ein persönlicher Porter während der Besteigung (für den Auf- und Abstieg) kostet rund USD 1200. Es ist jedoch sinnvoller und kostengünstiger, sich mit anderen Teilnehmenden zusammen zu tun und einen Porter zu teilen. Ein Porter trägt höchstens 20 kg; die Kosten bleiben immer gleich, egal ob die 20 kg ausgenutzt werden.

Reservationen von Mietmaterial bearbeiten wir gerne bis zu 3 Wochen vor Expeditionsbeginn.

Bei Reservationsanfragen bitte die Kleidergrösse bzw. Schuhgrösse bzw. die Körpergrösse angeben. Alle Mietmaterialien müssen vor Ort mit USD in bar bezahlt werden.

Lokale Agentur

Kobler & Partner haben in Mendoza, zusammen mit einem argentinischen Partner, eine eigene lokale Agentur aufgebaut. Gemeinsam besitzen wir eine der raren Lizenzen, um am Berg selbst eingerichtete permanente Lager betreiben zu dürfen. Dadurch haben wir umfassende lokale Kenntnisse, sowie eine grössere Handlungsfähigkeit und Flexibilität. Auch die Zusammenarbeit mit ansässigen Organisationen und Behörden vereinfacht sich dadurch. So können wir auf individuelle Wünsche unserer Gäste besser eingehen.

Klima

Der Norden Argentiniens ist arid und somit grossen täglichen Temperaturschwankungen unterworfen.

Der Aconcagua ist u.a. für geringe Luftfeuchtigkeit, niedrigen Sauerstoffgehalt und heftige Winde bekannt. Die vom Pazifischen Ozean herkommenden Winde und die mitgetragene Feuchtigkeit prallen gegen die Andenkette und kühlen sich ab. Somit begegnet der Bergsteiger:innen am höchsten Berg Amerikas nicht nur Wind-, sondern auch Schneestürmen. Ein eigenartiges Wetterphänomen ist der berühmte „hongo“ (Pilz), der sich ab einer Höhe von über 5500 m.ü.M. in der Gipfelregion bildet. Diesen Pilz kann man von Plaza de Mulas aus sehen und er bietet einen zauberhaften Anblick, aber er birgt auch die Ankündigung von heftigen Winden und Regen- oder Schneefällen im Hochgebirge.

Im Sommer herrschen in der Nacht in 5000 m.ü.M. Temperaturen von -20°C. Auf dem Gipfel kann es Temperaturen bis -30°C geben. Während man auf dem Gipfel unter Umständen eine einfache Polarjacke trägt, kann man im Basislager normalerweise tagsüber in Shorts herumlaufen; das Aconcagua-Wetter ist also nicht immer nur hart und rau. Es ist jedoch ratsam, dass man bei der Besteigung ständig auf plötzlich auftretende Wetterumschwünge vorbereitet ist.

Eine Besteigung des Aconcagua ist somit auch ein wenig mit Wetterglück verbunden. Unserer Erfahrung nach ist die beste Zeit für eine Besteigung von Dezember bis anfangs März.

Permit oder Nationalpark-Gebühren

Voraussichtliche Gipfelpermitkosten bei Eintritt in den Nationalpark (je nach Saison)

Zwischensaison: 20. Nov.–14 Dez. und 1. Feb.–15. März: USD 590

Hochsaison: 15. Dez.–31. Jan. USD 800

Das Bargeld in USD, grosse Noten (besserer Kurs), wird vor dem Beantragen des Permits (zu bezahlen in argentinischen Pesos) gemeinsam mit der Gruppe in einer Wechselstube gewechselt.

Halten sie genügend Geld in grossen Noten bereit. Leider werden die definitiven Permitkosten häufig erst kurz vor der Saison veröffentlicht. Der Grund dafür ist die hohe Inflation und der nicht vorhersehbare Umrechnungskurs.

Wichtig

Werden nicht alle Tage für die Besteigung des Aconcagua benötigt, oder bricht ein Teilnehmer:in die Expedition frühzeitig ab, wird die verbleibende Zeit in Mendoza verbracht. Die damit entstehenden Kosten sind im Pauschalpreis nicht eingerechnet und gehen zu Lasten des Teilnehmers und müssen vor Ort selbst bezahlt werden.

Hotel und Zeltunterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt.

Die beiden Basislager, Plaza Argentina und Plaza de Mulas, sind mit grosszügigen, thermoisolierten Gemeinschaftszelten eingerichtet. In den beiden Basislagern gibt es die Möglichkeit zu einer warmen Dusche - gratis!

Reise-Vorbereitung

Die internationalen Flüge nach/von Mendoza sind NICHT im Pauschalpreis inbegriffen. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot.

Für Argentinien wird kein Visum benötigt. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Ausrüstungsliste Expedition Aconcagua Normalroute

2 Reisetaschen 90-110 L (wasserfest, erhältlich bei K&P mit Gäste-Sonderrabatt)

Kleidung

Jacken

Daunenjacke für Expeditionen mit 800er Daunenfüllung

Primaloftjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Primalofthose oder dünne Daunenhose

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune (Komfortbereich -20°C)

Isomatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe bzw. Sonnenhut

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 60 L

Regenhülle für den Rucksack

Pickel, leicht

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Essutensilien leicht für Hochlager (Essnapf inkl. Besteck)

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse (nice to have)

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Genügend Bargeld für das Besteigungspermit sowie den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein:e Bergführer:in von K&P dabei.

Termine

Es wurden leider keine Treffer gefunden.

Haben Sie eine Frage?

«Grüezi!»

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren
Ulla_Mengel

Ulla Mengel

office@kobler-partner.ch

Weitere Angebote

Himlung_C2

Expedition Himlung Himal

Ein wenig besuchter 7000er in Nepal mit einem aussergewöhnlich schönen Trekking
Nächster Termin
09.10.2021
29 Tage
Richard_BoltRichi Bolt
Facts
7126 m
Nepal
mittel
mittel
Ab CHF 11'400.00 inkl. Flug
Details ansehen