Aconcagua & Cerro Negro

Der höchste Südamerikaner, 6961 Meter über Meer.

Cerro Negro (5700) - Ideale Akklimatisation für den Seven Summit Südamerikas

Facts

6961 m
Argentinien
mittel
leicht

Das Abenteuer

Aconcagua - Der ideale Einstieg ins Höhenbergsteigen!

Cerro Negro - Akklimatisationstour auf 5700m.

K&P unterhalten drei Basislager am Aconcagua: Plaza Argentina, Confluencia und Plaza de Mulas.

Sicherheit am Berg: K&P, die einzige Agentur in Argentinien, die über Sauerstoff-Systeme, wie im Himalaya, bei einer evtl. Höhenkrankheit vor Ort, zur Verfügung stellen kann.

Aconcagua 360° - 1 Bergführer:in pro 4 Teilnehmer:innen, sowie ein staatlich geprüfter Bergführer:innen aus CH/AT/DE.

Aconcagua de luxe - Die Bergführer kochen in den Hochlagern.

Hochlager mit Komfort - Dining Tents in allen Hochlagern.

Der Cerro Aconcagua ist mit seinen 6961 m nicht nur der höchste Berg Südamerikas, sondern des gesamten amerikanischen Kontinents sowie der höchste Berg ausserhalb Asiens. Am 14. Januar 1897 stand der Schweizer Bergführer Matthias Zurbriggen als erster Mensch auf dem Gipfel des Aconcagua - allein. Der Bergriese, obwohl selbst kein Vulkan, besteht aus vulkanischem Material und liegt in der Provinz Mendoza, nahe der chilenischen Grenze.

Die von Kobler & Partner bevorzugte Route Aconcagua 360° ist praktisch eine Umrundung des Berges. Durch das wilde Vacas Tal wandern wir zum Basislager an der Ostseite des Aconcagua, der Plaza Argentina. Über die Nordflanke steigen wir auf der „Polacos Falsos“ auf den höchsten Gipfel der Anden, um danach zum Basislager Plaza de Mulaz abzusteigen. Von hier wandern wir durch das lange Horcones Tal nach Westen hinaus und beenden in Puente del Inca die komplette Umrundung des Aconcagua.

Die Besteigung des Ansilta IV bietet eine hervorragende Möglichkeit der Akklimatisation mit Blick auf den Aconcagua. Die Cordillera Ansilta erstreckt sich über 40km, sieben Gipfel erreichen Höhen über 5000m. Ein Traum für Abenteurer, die die Einsamkeit schätzen. Die Cordillera Ansilta erinnert an die Cultura de Ansilta, die hier zwischen 2000 v.Chr. und 500 n.Chr. ihre Blütezeit erlebte. Felszeichnungen in der Gegend von Los Morrillos sind Zeugnisse dieser antiken Kultur Argentiniens.

Der Aconcagua in Argentinien ist als höchster Berg des südamerikanischen Kontinents einer der Seven Summits. Mit seinen geringen klettertechnischen Schwierigkeiten gilt der Aconcagua wie der Kilimanjaro als einer der leichteren höchsten Berge der sieben Kontinente. Alle Seven Summits finden Sie im Programm von Kobler & Partner.

1. Tag: Flug nach Mendoza

2. Tag: Ankunft in Mendoza

In der Regel erreichen wir Mendoza in den Vormittagsstunden. Nach einem kurzen Transfer ins Hotel geniessen wir die bekannte Weinmetrople. Eine kurze Stadtbesichtigung beschliessen wir mit einem gemütlichen Nachtessen. Mendoza ist nicht nur für seine Weine, sondern auch für das Bife de Chorizo bekannt.

3. Tag: Mendoza–Barreal (1626m)

Gut erholt beginnen wir unsere Reise zum Cerro Negro und dem Aconcagua. Dafür müssen zuerst alle Teilnehmer:innen, inklusive der Guides, persönlich bei der lokalen Parkverwaltung ihr Besteigungspermit lösen bevor wir die landschaftlich schöne Fahrt über Uspallata nach Barreal antreten. Barreal ist ein kleines argentinischen Nest, wie man es sich vorstellt. Kari Kobler, kennt in Argentinien wenige Hotels, die mit einem solchen Charme auffallen und dann noch zum Einschlafen das Ziel vor Augen hat.

Fahrzeit: 3.5 Std.

4.Tag: Barreal – Fahrt zur Laguna Blanca (3300m) – Basislager (3500m) – Cerro Pelado (4118m)

Durch verschiedene, eindrückliche Schluchten fahren wir bis zur Laguna Blanca, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. In einer 2-stündigen Wanderung gelangen wir an den Fuss des Mercedario (6720 m), einer der höchsten Berge Argentiniens. Der Mercedario ist der Nachbar unseres Ziels, Cerro Negro. Wie ein Hufeisen, schliesst das Tal ab, mit einer Unzahl an Bergen, die zu besteigen sind. Unser Basislager auf 3500 m ist der Ausgangspunkt für die erste kurze Besteigung zum Cerro Pelado (4118 m)

Fahrzeit: 2 Std., Marschzeit 4 Std.

5.Tag: Basislager (3500m)–Cerro Friuli (5181m)

Wir folgen dem weissen Fluss und gelangen über grosse Geröllhalden auf Pfaden nach ca. 4-5 Marsch, auf den Gipfel des Cerro Friulli (5181 m)

Marschzeit 7–8 Std.

6. Tag: Basislager (3500m) – Lager I (4100m)

Wir folgen zuerst einem Weg, der sich später - typisch für die Anden - in einer Geröllhalde verliert. Wir erreichen einen Pass (4100 m), wo wir unter Mithilfe der Porter unser Lager aufstellen. 2-3 Stunden Marschzeit. Nach dem Einrichten des Lagers wandern wir an den Fuss des Cerro Negro zum Ende des Gletschers, der von demselbigen herunterfliesst. Hier beginnen wir mit der Ausbildung im Umgang mit den Steigeisen.

Marschzeit 4 Std.

7. Tag: Gipfeltag und Abstieg in Basislager

Heute geht es früh los, entweder wandern wir über den Gleschter oder auf Trampelpfaden Richtung Gipfel. Es wird ein langer und anstrengender Aufstieg. Der Vorteil dieser Besteigung ist, dass man jederzeit umkehren kann. Es handelt sich um eine Akklimatisations-Tour und wir werden wieder ins Lager I absteigen, um am Schluss ins Basislager auf 3500 m, zu gelangen.

8.Tag: Basislager–Penitentes

Der Abstieg erfolgt über eine Flanke, die mit Guanaco Pfaden gespickt ist. Mit etwas Glück sehen wir sie grasen. Weiter geht es bis zum Auto. Und so gelangen wir nach Bareal, von wo wir weiter nach Penitentes unserem Ausgangspunkt zur Besteigung des Aconcagua, fahren.

Marschzeit: 2 Std. Fahrzeit: 2.5 Std.

8.Tag: Barreal - Los Penitentes

Die Fahrt dauert ca. 2.5 Stunden. Los Penitentes liegt auf 2580 m, direkt am Aconcagua Parkeingang. Hier beziehen wir ein gemütliches Hotel.

Fahrzeit 2.5 Std.

9.–11. Tag: Los Penitentes–Basislager – Plaza Argentina

In den kommenden drei Tagen wandern wir zur Plaza Argentina, unserem Basislager am Aconcagua.

Eine kurze Fahrt bringt uns zuerst nach Punta de Vacas. Hier verladen wir unsere Ausrüstung auf die Maultiere. Wir selbst tragen nur einen leichten Tagesrucksack und starten zu Fuss auf die rund 20 km lange Wegstrecke und 1800 Höhenmeter hinauf zum Basislager. Die ersten beiden Tage führen uns durch das Tal des Rio de las Vacas. Mehrmals überqueren wir dabei den wilden Fluss mittels Hängebrücken. Die erste Nacht verbringen wir in Pampa de Leñas (2864 m) und die zweite im Lager Casa de Piedra (3245 m). Kurz vor dem Lager Casa de Piedra sehen wir zum ersten Mal den riesigen Aconcagua – ein wunderschöner Anblick!

Am dritten Tag wird der Weg abenteuerlicher: wir überqueren den hier mäandernden Rio de las Vacas. Anschliessend steigt der Weg steil an und nach ca. 5-6 Stunden erreichen wir das Basislager Plaza Argentina (4198 m). Nachmittags machen wir einen Rundgang durch die bunte Zeltstadt. Zudem ist eine medizinische Untersuchung bei einem argentinischen Arzt obligatorisch. Dieser gibt uns die Erlaubnis den Aufstieg fortzusetzen.

12. Tag: Wanderung zum Cerro Colorado (4566 m) oder Ruhetag

Wir unterstützen unseren Akklimatisationsprozess und unternehmen eine ca. 3-4-stündige Tour auf den Cerro Colorado (4566 m). Der Cerro Colorado ist der Hausberg des Basislagers. Die Besteigung über die typischen Schotterhänge ist technisch leicht. In gleichmässigen Schritten erreichen wir den Gipfel und geniessen eine tolle Sicht auf unser Basislager und den nahe liegenden Aconcagua. Dieser Tag kann optional auch als Ruhetag genutzt werden.

13.Tag: Materialtransport ins Lager I

Heute transportieren wir Material ins Lager I auf 5000 m und steigen für die Nacht wieder ins Basislager ab. Somit müssen wir nicht das gesamte Material (persönliches Material, benötigtes Essen und Benzin) auf einen Schlag tragen. Mit der neuen Marke von 5000 m verbessern wir weiter den Akklimatisationsprozess. Gegen Nachmittag steigen wir wieder ins Basislager ab.

14. Tag: Ruhetag

Heute richten wir uns gemütlich im Basislager ein und geniessen die herrliche Landschaft.

15. Tag: Basislager–Lager I (5000 m)

Der Aufstieg ist uns bereits vertraut. Wir haben den ganzen Tag Zeit und lassen es bewusst langsam angehen. Nachmittag erholen wir uns im Lager I. Die Abendstimmung ist in dieser Höhe ein ganz besonderes Erlebnis.

16. Tag: Materialtransport Lager I–Lager II (5520 m)

Auch Guanaco, das Lager II auf 5520 m, richten wir nach dem selben Muster ein.

Der Aufstieg ins Lager II beginnt sehr steil. Kurze Zeit später flacht es deutlich ab und gleichmässig ansteigend erreichen wir in 3-4 Stunden das Camp. Für den anschliessenden Abstieg über den losen Schotter zurück ins Lager I benötigen wir dann nur noch knapp die Hälfte der Zeit.

17. Tag: Lager I (5000 m)–Lager II (5520 m)

Der heutige Weg ist uns bereits bekannt und mit dem restlichen Material steigen wir in das Lager II. Der Lagerplatz liegt windgeschützt in einer Mulde unweit des Polengletschers.

18. Tag: Lager II–Lager III (6000 m)

Wir nehmen unser gesamtes Material mit ins Lager III (Colera). Das Lager III liegt nur ca. 400 Hm über Lager II und ist unser Ausgangspunkt für den Gipfelgang.

Hinweis:

Sobald die Gruppe vom Lager II ins Lager III aufsteigt, wird das im Basislager Plaza de Argentina zurückgelassene Gepäck ins Basislager Plaza de Mullas transportiert. So kann man nach Erreichen des Basislagers Plaza de Mulas, auf der anderen Seite des Aconcagua, wieder mit der Trekkingausrüstung rechnen.

19.–22. Tag: Aconcagua Gipfel (inkl. zwei Reservetage)

Der Kobler & Partner Ablauf sieht drei mögliche Gipfeltage vor und so können wir auf das Wetter und die Verhältnisse flexibel reagieren.

Der eigentliche Gipfeltag ist lang und anstrengend. Wir brechen zwischen vier und sechs Uhr morgens auf. Zunächst folgen wir guten Wegspuren und erreichen bald die Aufstiegslinie der Normalroute. Bei dem kleinen Holzhüttchen Independecia auf rund 6400 m rasten wir. Nun folgt die Querung zur Canaleta. Die Querung ist technisch einfach, eigentlich kann uns hier nur der Wind einen Streich spielen. Am Fusse der Canaleta liegt wiederum ein idealer Rastplatz. Hier tanken wir Energie für den letzten Teil der Route. Ohne klettern zu müssen, geht es aufwärts durch die berühmte Canaleta, die kurz unter dem Gipfel endet. Dieser Abschnitt ist für viele die eigentliche „Knacknuss“. Der Gipfel ist schon zum Greifen nahe. Plötzlich geht es schnell und wir stehen auf dem 6961 m hohen Aconcagua. Das Gipfelplateau ist so gross, dass man darauf Fussball spielen könnte. Wir geniessen lieber den Moment und die majestätische Aussicht über die unzähligen Andengipfel.

Danach folgt der Abstieg bis ins Lager III. Hier sammeln wir nochmals unsere letzten Reserven und bauen das Lager ab. Über den Normalweg und das Lager Nido de Condores steigen wir hinab in das Basislager Plaza de Mulas. Es besteht auch die Möglichkeit, eine weitere Nacht im Lager III zu verbringen, der direkte Abstieg ist jedoch vorzuziehen.

23. Tag: Plaza de Mulas–Los Penitentes

Heute steht uns ein langer Marsch nach Horcones bevor. Dort warten die Autos auf uns und bringen uns zurück nach Uspallata. Glücklicherweise tragen heute die Maultiere das zusätzliche Gepäck, so dass wir mit einem leichten Tagesrucksack ins Tal absteigen können. Der Weg durch das Horcones-Tal lässt uns den Aufstieg Revue passieren, denn es geht vorbei an eindrücklichen Felsformationen und der Blick geht zurück zur beeindruckend riesigen Südwand. In Puente del Inca erwartet uns bereits unser Bus und bringt uns nach Los Penitentes, wo wir im uns schon bekannten Hotel für eine Nacht nochmals unsere Zimmer beziehen. Ein gemütlicher Abend mit schönen Erinnerungen ist uns sicher.

24. Tag: Fahrt von Los Penitentes nach Mendoza

Los Penitentes, unsere kleine Insel nach der Besteigung des Aconcagua, verlassen wir in Richtung der „Weinmetropole Argentiniens“, Mendoza. Mendoza hat viel zu bieten, deshalb planen Kobler & Partner die Rückreise über Mendoza an. Sollte die Besteigung des Aconcagua früher als geplant abgeschlossen werden, ist Mendoza ein Paradies für Ausflüge. Ausgaben für zusätzliche Nächte in Mendoza müssen jedoch selbst getragen werden.

25. Tag: Rückflug nach Europa

Transfer zum Flughafen und Rückflug von Mendoza zurück nach Europa.

26. Tag: Ankunft in Europa

Wichtige Infos

Der Profilcheck ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition erforderlichen Punktezahlen können Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.

Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:

Die Expedition ist anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie mit gewissen Risiken verbunden.

Die Teilnehmer:innen müssen keine «Superalpinisten» sein, sollten aber über Hochgebirgserfahrung verfügen. Die Teilnehmer:innen werden unter sich selbständige Seilschaften bilden. Wir legen sehr grossen Wert auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, Kameradschaft und Toleranz.

Jeder muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Leiter:in steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss jeder bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des/der Expeditionsleiters zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.

Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen notwendig sein.

Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Kobler & Partner abgelehnt.

Technisch ist der Aconcagua kein schwieriger Berg. Je nach Schneeverhältnissen kann es aber vorkommen, dass kurze bis max. 25° steile Schneefelder gequert werden müssen. Die Höhe darf aber nicht unterschätzt werden, denn der Berg ist fast 7000 m hoch. Eine erfolgreiche Besteigung des Aconcagua hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten Faktoren sind eine gute Ausdauer, die individuelle Höhenanpassungs-Fähigkeit und selbstverständlich auch die vorherrschenden Wetterbedingungen.

Inbegriffen

Organisation der gesamten Expedition

Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten

Informationstreffen bei Bächli Bergsport inkl. 10%-Gutschein zum Materialeinkauf

Vollpension am Berg, Halbpension in Mendoza

2 Übernachtungen im Hotel (Basis Doppelzimmer) in Mendoza

2 Übernachtungen im Hotel (Basis Doppelzimmer) in Penitentes

Gutes Gruppenzelt, WC-Zelt, sowie Duschmöglichkeit in den Basislagern

Unterkunft in 2er-Zelten

Hochgebirgskocher

Hochträger am Aconcagua für Gruppenmaterial (Zelte, Benzin und Kocher, Achtung: Essen für die Hochlager muss selber getragen werden)

Essenszubereitung am Aconcagua von den einheimischen Bergführern in den Hochlagern

Abfallgebühr am Acconcagua

Abtransport des Abfalls aus dem Hochlager

Kommunikation (Funk) im Basislager

Funkgeräte (9 Volt)

Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren (nur im Aconcagua Basislager)

Wetterbericht im Aconcagua-Basislager

Kostenloses WI-FI in beiden Basislagern

Tragetiere zum und vom Basislager am Aconcagua (max. 22 kg persönliches Gepäck)

Gepäcktransport von Plaza Argentina nach Plaza de Mulas für Gepäck, welches in den Hochlagern nicht benötigt wird.

Apotheke mit Pulsoxymeter

Küche: Koch und Küchenhilfen

Lokale Bergführer:in: pro 4 Teilnehmer:innen 1 lokaler Bergführer:in

Expeditionsleiter: Staatlich geprüfte/r Bergführer/in aus CH/AT/DE

Nicht inbegriffen

Internationale Flüge nach/von Mendoza/Argentinien. (Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot. Kosten je nach Termin CHF 1400-1600)

Versicherungen

Individuelle Getränke

Persönliche Medikamente

Gipfelpermit (siehe Wissenswertes)

Falls bei einer Doppelzimmerbuchung kein Zimmerpartner:in gefunden wird, berechnen wir den halben Einzelzimmerzuschlag (siehe Zusatzkosten)

Mehrkosten, die bei Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen.

Individuelles, leistungsbezogenes Trinkgeld

Allgemein:

Das Kobler & Partner Basislager Plaza Argentina zeichnet sich durch einen hohen Standard und eine gute Küche aus. Hier regenerieren wir uns bestmöglich und sammeln unsere Kräfte für die Materialtransporte und den Gipfelaufstieg.

Hochlagerverpflegung:

Neben dem persönlichen Material trägt jeder Teilnehmer:in noch einen Anteil an Essen in die Hochlager.

Persönliche Ausrüstung:

Um den Einstieg in das Höhenbergsteigen am Aconcagua zusätzlich zu erleichtern, können Sie einige der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände bei uns mieten. Übergabe und Rücknahme in Mendoza. Die Kosten müssen bar, in USD, in Mendoza bezahlt werden.

Mietpreise für die Dauer einer Expedition

Daunenjacke USD 80.00

Schlafsack USD 220.00

Expeditionsschuhe 7000er/8000er (La Sportiva, Scarpa Millet und Lowa) USD 180

Steigeisen USD 30.00

Helm USD 20.00

Trekking-Stöcke USD 30.00

Expeditions-Handschuhe USD 70.00

Sonnenbrille USD 30.00

Schlafmatte (Aufblasbar) USD 50.00

Stirnlampe USD 30.00

Einzelzelt bis Basislager, inkl. Transport USD 130

Einzelzelt bis Lager III, inkl. Transport USD 490

Persönlicher Hochträger:

Es besteht auch die Möglichkeit, für den Transport von Matrial zwischen den einzelnen Hochlagern einen Träger zu engagieren. Die Preise gelten für den Transport von 20 kg. Den Service

Basislager (Plaza Argentina)–Lager I: USD 260

Lager I–Lager II (Guanaco): USD 330

Lager II (Guanaco)–Lager III (Colera): USD 420

Lager III (Colera)–Plaza de Mulas: USD 320

Als weitere Variante gibt es den persönlichen Porter. Ein persönlicher Porter während der Besteigung (für den Auf- und Abstieg) kostet rund USD 1200. Es ist jedoch sinnvoller und kostengünstiger, sich mit anderen Teilnehmer:innen zusammen zu tun und einen Porter zu teilen. Ein Porter trägt höchstens 20 kg; die Kosten bleiben immer gleich, egal ob die 20 kg ausgenutzt werden.

Reservationen von Mietmaterial bearbeiten wir gerne bis zu 3 Wochen vor Expeditionsbeginn.

Bei Reservationsanfragen bitte die Kleidergrösse bzw. Schuhgrösse bzw. die Körpergrösse angeben. Alle Mietmaterialien müssen vor Ort mit USD in bar bezahlt werden.

Lokale Agentur

Kobler & Partner haben in Mendoza zusammen mit einem argentinischen Partner eine eigene, lokale Agentur aufgebaut. Zusammen besitzen wir eine der raren Lizenzen, um am Berg selbst eingerichtete, permanente Lager betreiben zu dürfen. Dadurch haben wir umfassende lokale Kenntnisse sowie eine grössere Handlungsfähigkeit und Flexibilität. Auch die Zusammenarbeit mit ansässigen Organisationen und Behörden vereinfacht sich dadurch. So können wir auf individuelle Wünsche unserer Gäste besser eingehen.

Klima

Der Norden Argentiniens ist arid und somit grossen täglichen Temperaturschwankungen unterworfen.

Der Aconcagua ist u.a. durch geringe Luftfeuchtigkeit, niedrigen Sauerstoffgehalt und heftige Winde gekennzeichnet. Die vom Pazifischen Ozean herkommenden Winde und die mitgetragene Feuchtigkeit prallen gegen die Andenkette und kühlen sich ab. Somit begegnet der Bergsteiger am höchsten Berg Amerikas nicht nur Wind-, sondern auch Schneestürmen. Ein eigenartiges Wetterphänomen ist der berühmte „hongo“ (Pilz), der sich ab einer Höhe von über 5500 m.ü.M. in der Gipfelregion bildet. Diesen Pilz kann man von Plaza de Mulas aus sehen und er bietet einen zauberhaften Anblick, aber er birgt auch die Ankündigung von heftigen Winden und Regen- oder Schneefällen im Hochgebirge.

Im Sommer herrschen in der Nacht in 5000 m.ü.M. Temperaturen von -20°C. Auf dem Gipfel kann es Temperaturen bis -30°C geben. Während man auf dem Gipfel unter Umständen eine einfache Polarjacke trägt, kann man im Basislager normalerweise tagsüber in Shorts herumlaufen; das Aconcagua-Wetter ist also nicht immer nur hart und rauh. Es ist jedoch ratsam, dass man bei der Besteigung ständig auf plötzlich auftretende Wetterumschwünge vorbereitet ist.

Eine Besteigung des Aconcagua ist somit auch ein wenig mit Wetterglück verbunden. Unserer Erfahrung nach ist die beste Zeit für eine Besteigung von Dezember bis Anfangs März.

Permit

Im Pauschalpreis sind die Permitkosten für den Aconcagua nicht inkludiert. Die Permitkosten sind saisonal verschieden und werden erst kurz vor der Besteigungssaison von der Parkverwaltung veröffentlicht. Die Gründe dafür sind die hohe Inflation und der nicht vorhersehbare Umrechnungskurs. Kobler & Partner kommunizieren die tatsächlichen Kosten des Permits jeweils kurzfristig vor Expeditionsbeginn.

Die nachfolgenden Preise gelten als Richtwerte:

Hochsaison: 15. Dez - 31. Jan: 950 USD

Nebensaison: 1. Nov - 14. Dez sowie vom 1. Feb - 15. März 730 USD

Das Besteigungspermit muss persönlich in Mendoza gelöst und in bar in USD bezahlt werden.

Wichtig

Werden nicht alle Tage für die Besteigung des Aconcagua benötigt oder bricht ein Teilnehmer:in die Expedition frühzeitig ab, wird die verbleibende Zeit in Mendoza verbracht. Die damit entstehenden Kosten sind im Pauschalpreis nicht eingerechnet und gehen zu Lasten des Teilnehmers und müssen vor Ort selbst bezahlt werden.

Hotel und Zeltunterkünfte werden im Detailprogramm vermerkt.

Die beiden Basislager, Plaza Argentina und Plaza de Mulas, sind mit grosszügigen, thermoisolierten Gemeinschaftszelten eingerichtet. In den beiden Basislagern gibt es die Möglichkeit zu einer warmen Dusche - gratis!

Reise-Vorbereitung

Die internationalen Flüge nach/von Mendoza sind NICHT im Pauschalpreis inbegriffen. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot.

Für Argentinien wird kein Visum benötigt. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig sein.

Ausrüstungsliste Expedition Aconcagua 360° mit Ansilta IV

2 Reisetaschen 90-110 L (wasserfest, erhältlich bei K&P mit Gäste-Sonderrabatt)

Kleidung

Jacken

Daunenjacke für Expeditionen mit 800er Daunenfüllung

Primaloftjacke

Gore-Tex Jacke

Softshell Jacke

Fleecepullover oder Fleecejacke

Hosen

Trekkinghose, leicht und lang

Berghose für Hochtouren

Gore-Tex Hose

Primalofthose oder dünne Daunenhose

Kurze Hose

Unterwäsche/T-Shirts

T-Shirts

Unterwäsche

Thermo- bzw. Funktionsshirt, langarm

Thermo- bzw. Funktionshose, lang

Handschuhe

Fingerhandschuhe, warm

Expeditions-Daunenhandschuhe

Unterziehhandschuhe, dünn, Seide oder Fleece

Schuhe/Socken

Bequeme Schuhe (Laufschuhe)

Trekkingschuhe

Expeditionsbergschuhe, Modell 7000er

Trekkingsocken

Bergsocken, dick und warm

Schlafen

Schlafsack Daune (Komfortbereich -20°C)

Isomatte, hoher Isolationswert

Expeditions-Daunenschuhe (nice to have!)

Kopfkissen-Bezug (gefüllt mit der Daunenjacke als Kopfkissen)

Kopf-, Gesicht- und Augenschutz

Sonnenbrille

Gletscher-Sonnenbrille (mit Nasenschutz wenn möglich)

Skibrille, hoher UV- Schutz (schützt auch gegen Wind)

Buff

Schildkappe bzw. Sonnenhut

Stirnband

Warme Mütze

Sturmhaube (Balaclava) oder Gesichtsmaske (Windstopper oder Neopren)

Sonnencrème, Schutzfaktor 50

Lippenschutz, Schutzfaktor 50

Technisches Material

Rucksack ca. 60 L

Regenhülle für den Rucksack

Pickel, leicht

Teleskopstöcke

Steigeisen mit Antistoll (angepasst an die Expeditionsbergschuhe)

Kompressionssäcke für Daunenartikel

Essutensilien leicht für Hochlager (Essnapf inkl. Besteck)

Trinkflasche mit grosser Öffnung (Nalgene)

Thermosflasche

Pinkelflasche/Plastiksäcke

Stirnlampe (inkl. Ersatzbatterien), plus eine kleine Reservestirnlampe

Taschenmesser oder Multifunktionswerkzeug

Feuerzeug mit Feuerstein

Höhenmesser

Thermopads für Hände und Füsse (nice to have)

Diverses

Abflugbrief von K&P (enthält die letzten Infos)

Genügend Bargeld für das Besteigungspermit sowie den persönlichen Gebrauch und Trinkgelder

Kreditkarte (Mastercard oder Visa)

Reisepass

Kopie des Reisepasses

2 Passfotos

Kleine Reiseapotheke (Persönliche Medikamente/Compeed)

Schreibzeug

Mobiltelefon

Nécessaire, Kulturbeutel

Handtuch (Mikrofaserhandtuch)

Handdesinfektionsgel (50 ml)

Oropax

Taschentücher, Feuchttücher

Badesachen

Fotoausrüstung

Expeditionsapotheken für Basislager und Hochlager, Funkgeräte, GPS und Kartenmaterial hat dein Bergführer:in von K&P dabei.

Termine

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Ulla Mengel

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