Mount Everest, Nord

Mount Everest, Nord © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA, Tiles: Mapbox
Er ist und bleibt der höchste Gipfel der Erde. Schon deshalb wird er nie seine Anziehungskraft auf die Menschen verlieren.
  • Dem Mythos Everest nähern wir uns via Lhasa. Die Anreise stimmt uns mit ihren kulturellen Höhepunkten auf die Expedition ein.
  • Der Normalanstieg von Norden ist die objektiv sicherste Route am höchsten Berg der Welt.
  • Seit dem Jahr 2000 leitet Kari Kobler Expedtionen zum Mt. Everest.
  • 2008 und 2009 erreichten alle Teilnehmer den Mt. Everest von der Südseite (Nepal).
  • 2010 standen alle Teilnehmenden mit Sauerstoff auf dem Gipfel, diesmal auf der Nordseite (Tibet).
  • 2011 und 2012 waren wir wieder erfolgreich und brachten insgesamt 17 Gäste und 21 Sherpas auf den Gipfel.
  • 2013 standen alle Teilnehmenden auf dem Gipfel.
  • 2014 standen 8 von 9 Teilnehmenden wieder auf dem Gipfel.
  • Wir sind die einzigen autonomen Organisatoren von Everest-Expeditionen im deutschsprachigen Raum.
  • Es gibt nur eine Handvoll Everest-Organisatoren, die diese Erfolge für sich verbuchen können.

Viele Wege führen auf den Gipfel des Mt. Everest. Bis heute sind zwölf Routen beschrieben, auf denen Bergsteiger aus vielen Nationen den Gipfel erreicht haben. Zunehmend sind sie jedoch von der einzigen Motivation getrieben, die vorherigen Besteiger in irgendeiner Form zu überbieten und den Aufstieg beispielsweise ohne Sauerstoff, im Alleingang oder in kürzester Zeit zu schaffen. Uns geht es jedoch ganz einfach darum, dieses Abenteuer ohne solche Ambitionen auf unsere individuelle Art und Weise sicher unter die Füsse zu nehmen.

Unsere Anreise zum Mythos Everest via Lhasa stimmt uns mit den kulturellen Highlights auf unser Erlebnis ein und bietet die bestmögliche Akklimatisation. Dank unserer langjährigen Erfahrung können wir als einzige Organisation im deutschsprachigen Raum eine Everest-Besteigung von A-Z organisieren.
Es hat sich gezeigt, dass die objektiven Gefahren an diesem Berg auf der Nordroute von Tibet her am besten einzuschätzen sind. Zu unserer Sicherheit trägt auch die bewährte Zusammenarbeit mit unserem eingespielten einheimischen Team bei.

Von einem weiten, kargen und von zerklüfteten Bergketten durchzogenen Hochplateau in viertausend Metern Höhe aus blicken die Tibeter – dem Himmel näher als alle andern Erdenbürger – hinab auf die Welt zu ihren Füssen. Der Legende nach war Tibet einst von Wasser bedeckt. Eines Tages erschienen über dem Meer fünf opal-farbene Wolken, die sich in Feen verwandelten und den Fluten befahlen, sich zurückzuziehen. Auf seinem Rückzug hinterliess das Meer eine Vielzahl von Seen, die als Türkisspiegel das Land durchsetzen. Die Feen verwandelten sich in die fünf höchsten Berge des Himalaya.
Die im Laufe der bewegten Geschichte Tibets geschmiedete Dualität von Festung und Wallfahrtsort zugleich überrascht bis heute. Tempel und Klöster, in denen Lamamönche als Mystiker, Magier und Naturärzte leben, befinden sich überall im «Land der weissen Wolke», als hätten die Götter und Heiligen des Buddhismus hier ihren ewigen Wohnsitz aufgeschlagen. Gleichzeitig war dieses verheissungsvolle Land über Jahrhunderte hinweg Trutzburg kriegerischer Stämme, die sich der Eroberung durch die mächtigen Nachbarn widersetzten, ja selbst weite Teile Chinas unterwarfen.

Reiseprogramm

1. Tag: Flug nach Kathmandu

2.–3. Tag: Ankunft in Kathmandu
Bezug der Zimmer im Hotel Shangri La und erste Erkundung im Zentrum von Kathmandu. Stadtbesichtigung und Erledigung der Visa für China.

4. Tag: Kathmandu (1400m)–Lhasa (3600m)
Auf einem der eindrücklichsten Flüge der Welt überqueren wir das Himalaya-Gebirge und gelangen nach Lhasa (3600m). Ankunft im Flughafen Gonggar; von hier aus benötigen wir ca. drei Stunden für die Fahrt nach Lhasa. Am Nachmittag Besuch des Sommerpalastes des vierzehnten Dalai Lama. Übernachtung im Hotel. Hinweis: Die Anreise über Lhasa gewährleistet eine gute Akklimatisation und bietet zudem interessante Eindrücke .

5. Tag: Lhasa (3600m)
Am Morgen Besichtigung des Potala-Palastes, der heute von den Chinesen zu einem Museum degradiert worden ist, aber trotzdem nichts von seiner Einmaligkeit verloren hat. Anschliessend Führung durch das noch intakte Dschokang-Kloster in der Innenstadt Lhasas.

6.–7. Tag: Lhasa–Gyantse (3950m)–Xigatse (3900m)
Unsere Fahrt über die vielen Pässe des Tibets beginnt. Ein nicht zu unterschätzender «Nebeneffekt» dieser Anreise ist die verbesserte Akklimatisation und der dadurch positiv beinflusste Verlauf unserer Besteigungen. Zudem bietet die Anreise viele kleine Überraschungen kultureller Art. Über die Pässe Kampala La (4990m) und Karo La (5010m) gelangen wir nach Gyantse (3900m). Vom Kampala La hat man eine wunderschöne Aussicht auf den türkisfarbenen See Yamdrok Tso und den Ninchin Kangsa. Wir erreichen Gyantse mehr oder weniger schnell, je nachdem wann und wie schnell wir uns von Lhasa lösen können und wie lange wir für die kleinen Unterbrechungen, wie z.B. dem Fotografieren der für uns Westler unwirklichen Landschaft, brauchen.
Im Jahr 2010 wurde mit dem Ausbau der Strassen im westlichen Tibet die Fahrzeit zum Teil bis auf die Hälfte verkürzt. Dies gibt uns mehr Zeit für den Besuch der verschiedenen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Eine der wohl bekanntesten ist die Stupa von Gyantse. Gyantse liegt u.a. an einem der wichtigsten Handelswege zwischen Sikkim (Indien) und dem Tibet. Bereits George Mallory benützte diesen Handelsweg, um im Jahr 1921 die erste Erkundung des Mt. Everest zu machen. Wir besuchen, je nach Ankunftszeit, die absolut einmalige Stupa sowie die Festung rund um das Kloster noch am selben Nachmittag oder dann am folgenden Tag. Die eindrückliche Aussicht vom Dach des Forts lässt uns die erste Anstrengung, nämlich dessen Besteigung, sogleich vergessen.
Der Kreis Gyantse befindet sich im Regierungsbezirk Xigatse im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China. Er hat eine Fläche von 3859 km2 und rund 60'000 Einwohner (Stand: 2003). Sein Verwaltungssitz, die Grossgemeinde Gyantse, ist der drittgrösste Ort Tibets nach Lhasa und Xigatse und liegt 3977m über dem Meeresspiegel an der «Freundschaftsautobahn», die Kathmandu in Nepal mit Lhasa, der Hauptstadt von Tibet, verbindet. Im Zentrum von Gyantse lag ursprünglich eine Bergfestung, die auf das 9. Jahrhundert zurückgeht. Im 14. Jahrhundert wurde sie zum Kloster Balkor umgebaut und erweitert. Das Kloster ist berühmt für sein Kumbum, die grösste Stupa Tibets, die 1440 in Auftrag gegeben wurde. Sie hat vier Stockwerke mit 108 Kapellen und über 10’000 Wandbildern. Im Jahr 1904 wurde auf halber Höhe des Festungsberges eine Plattform für Kanonen errichtet, um das Eindringen britischer Truppen abzuwehren.
Am folgenden Tag fahren wir in die zweitwichtigste Stadt des Tibets, Xigatse, wo wir den Thashilumpo- Tempel besichtigen und die Möglichkeit haben, den Sitz des Panschen Lama, einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus, zu besuchen. Ursprünglich residierte er in der Festung Samzhuzê, die, 1363 erbaut, das älteste Gebäude in Xigatse ist. 1950 wurde die Festung zerstört, in der Zwischenzeit wieder aufgebaut und zu einem Museum über die antike Kultur der Stadt umgestaltet. Bereits seit 1446 residiert der Panschen Lama im Kloster Zhaxilhünbo, dem bedeutendsten Kloster der Gelug-Tradition in Westtibet. Übernachtungen im Hotel.

8. Tag: Xigatse–Xegar (4350m)
Fahrt durch die abwechselnd wüstenähnliche und dann wieder bewirtschaftete, typisch tibetische Landschaft. Wir überqueren den Lhakpa La (5520m; La = Pass). Hier geniessen wir das erste Mal die Aussicht auf die Himalaya-Riesen Makalu und Everest. Im Laufe des späten Nachmittags erreichen wir Xegar (4350m). Übernachtung in einfacher Unterkunft.

9. Tag: Xegar–Basislager (5000m)
Hier verlassen wir die Hauptverbindung Lhasa-Kathmandu. Für kurze Zeit folgen wir dem Arun-Fluss bis ins berühmte Dorf Rongbuk. Von hier hat man einen überwältigenden Ausblick und somit steigert sich die Vorfreude auf den Everest noch zusätzlich. Nach der einstündigen Weiterfahrt erreichen wir das chinesische Basislager.

10.–50. Tag: Basislager–Advanced Basecamp (ABC; 6400m)–Besteigung des Mt. Everest (8850m)
Nun folgt der wichtigste Teil der Besteigung des Mt. Everest – die Akklimatisation! Ein individueller Aufstieg zu den höheren Lagern kann erfahrungsgemäss entscheidend für den Gipfelerfolg sein. Da es den Rahmen dieses Detailprogrammes sprengen würde, auf alle wichtigen Punkte bei einer Everest-Expedition einzugehen, bieten Kobler & Partner die Gelegenheit, den genauen Ablauf und die Schwierigkeiten der Expedition bei vorgängig organisierten Treffen zu besprechen. Diese Besprechungen im Vorfeld der Expedition erlauben zudem eine erste persönliche Kontaktaufnahme und das Erörtern von individuellen Wünschen.

Basislager (5050m)–Advanced Basecamp (6400m):
Letzteres erreichen wir von Yaks begleitet, zuerst dem Rongbuk-, dann dem East Rongbuk-Gletscher folgend, in zwei Tagen. Dieser Fussmarsch durch die eindrückliche Bergwelt Tibets ist mit Sicherheit eine der spektakulärsten Varianten, um in das vorgeschobene Basislager (ABC) am Fuss des Chang La zu gelangen. Dabei ist die Distanz von 25 km in der Anfangsphase nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund werden wir unterwegs ein Indermediate Camp mit fester Küche einrichten.

Besteigung des Mount Everest:
Nach der Akklimatisation wollen wir in den folgenden Wochen den Everest besteigen. Wir benötigen dazu drei Hochlager auf folgenden Höhen:
Lager I: 7000m, Lager II: 7800m, Lager III: 8300m.
Vorgängig haben unsere Sherpas bereits die Zwischenlager eingerichtet. Sie sind mit Zelten, Kochern, Gas, Matten und Nahrungsmitteln ausgerüstet. Sauerstoff steht ab Lager III (8300m) zur Verfügung, auf Wunsch bereits ab Lager II (7800m). Aus Sicherheitsgründen muss Lager II ohne Sauerstoff erreicht werden. Das in der persönlichen Ausrüstungsliste aufgeführte Material muss von den Teilnehmenden selber getragen werden. Eine Ausnahme gilt für den Schlafsack: Dieser kann nach Absprache mit dem Expeditionsleiter von den Sherpas verschoben und je nach Gebrauch in den verschiedenen Lagern belassen werden. Das Essen wird in den Lagern I–III von den Teilnehmenden selber zubereitet.

Die Route:
Der Aufstieg erfolgt über eine wenig steile Flanke auf den Nordpass. Von dort geht es über den sehr langen, dem Wind ausgesetzten, aber ungefährlichen Nordostgrat bis ins Lager II auf 7800m. Dies ist die erste «Knacknuss» am Berg. Anschliessend durchqueren wir die Nordwestwand. Auf diesem Teilstück sind die technischen Schwierigkeiten moderat, nur bei grösserem Schneefall ist im mittleren Teil mit erhöhter Lawinengefahr zu rechnen. Das Erreichen des Nordostgrats wird die nächste Hürde aufdem Weg zum Gipfel sein. Auf dem Gipfelgrat kommt ziemlich schnell der erste Step; er ist kurz, nicht schwierig und kann mit einem kurzen Seil gut abgesichert werden. Der zweite Step ist mit Fixseilen und einer Leiter gesichert und mit einem kurzen Kraftakt (30 Meter hoher Aufschwung [IV] auf ca. 8300m) gut zu überklettern. Wer bis hierher kommt, wird bei gutem Wetter auch noch den dritten Step sowie den folgenden Gipfelhang überwinden können.

NB: Zur Besteigung des Mount Everest gehört das mehrmalige Auf- und Absteigen zwischen dem Basislager und den verschiedenen Hochlagern, was die Höhenadaption fördert.

  1. Tag: Advanced Basecamp–Basislager
    Der Rückmarsch zum Basislager erfolgt ebenfalls wieder mit Yaks.

52.–53. Tag: Basislager–Kathmandu
Die Rückfahrt erfolgt über den Kirong La (Kirong-Pass). Seit dem Erdbeben im Jahr 2015 befindet sich der tibetisch-nepalesische Grenzübergang neu etwas westlicher. Nach der Überquerung der Grenze fährt man über Dunche und Trisuli nach Kathmandu. Der alte Grenzübergang Zangmu/Kodari bleibt sicher bis ca. 2019 geschlossen.

  1. Tag: Kathmandu
    Wir geniessen zwei freie Tage in Kathmandu, haben Zeit, uns auf den Märkten und in den Tempeln umzusehen oder die Bärte der Männer bei einem Barbier wieder auf zivilisatonstaugliche Dimensionen stutzen zu lassen.

  2. Tag: Rückflug Kathmandu–Europa

PS: ist eine Besteigung wegem den Wetter- oder Schneeverhältnissen bis Ende Mai nicht möglich, wird sich die Expeditionsleitung entscheiden ob eine Verlägerung angeboten wird.

Inbegriffene Leistungen
  • Internationaler Flug Kathmandu-Lhasa, inkl. Flugtaxen
  • Fluggepäck (siehe Ausrüstungsliste)
  • Sämtliche Transfers, Bus- und Jeepfahrten
  • Organisation der gesamten Expedition
  • Informationstreffen in Bern, bei Bächli Bergsport
  • Eintrittsgebühren zu den Sehenswürdigkeiten im Tibet
  • Gipfelgebühren
  • Trinkgeld von Kobler & Partner (empfohlener individueller Anteil: siehe Abflugbrief)
  • Visum für Tibet (wird in Kathmandu eingeholt)
  • Gipfelgebühren
  • Vollpension während der ganzen Reise (individuelle Zwischenverpflegung siehe K&P-Handbuch)
  • Getränke bei gemeinsamen Mahlzeiten
  • Anzahl Hotelnächte im Doppelzimmer, siehe Reiseprogramm
  • 1 Zelt pro Teilnehmer/in im Basislager und ABC (6400m)
  • 1 Zelt pro 2 Teilnehmer/innen im Zwischenlager
  • Zelte für die Hochlager
  • Sehr gutes, beheiztes Gruppenzelt im Basislager und ABC (6400m), WC- und Dusch-Zelte
  • Leichte Matten für die Hochlager (siehe Ausrüstungsliste)
  • 1 guter Schlafsack pro TeilnehmerIn für die Hochlager
  • Matten und Schlafsäcke im Zwischenlager (5800m)
  • Fixseile, Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
  • Hochgebirgskocher (Gas) und Kochgeschirr
  • Funkgeräte: 1 Funkgerät (9 Volt) pro Teilnehmer/in
  • Satellitentelefon, exklusiv Gesprächsgebühren
  • E-Mail-Empfang und -Versand, inkl. 10 Text-E-Mails
  • Wetterbericht von Meteotest Bern
  • Kommunikation zwischen dem Basislager und dem ABC (6400m)
  • Kommunikation (Funk) im Basislager (12 Volt)
  • Solaranlage mit Beleuchtung in den Messzelten
  • Strom im Basislager und ABC
  • Yaks bis ins ABC
  • 1 Rettungsschlitten
  • Medizinischer Sauerstoff für den Notfall am Berg
  • Sauerstoff am Berg: 6 Flaschen (4 Liter), 1 Maske, 1 Regulator pro Teilnehmer/in
  • Grosse Apotheke im Basislager und im ABC (6400m)
  • Apotheke in den Hochlagern
  • Grusskarten
  • Küche: 1 Koch, 2 Küchenhilfen im ABC; 1 Koch, 2 Küchenhilfen im Basislager
  • 1 Koch im Zwischenlager (5800m)
  • 1 lokaler Hochträger pro 1 Teilnehmer/in mit guter Ausrüstung von Kobler & Partner
  • Begleitoffizier
  • Lokaler Touristenführer und Übersetzer
  • Ab 9 Teilnehmenden ein zusätzlicher staatlich geprüfter/r Bergführer/in
  • Staatlich geprüfte/r Bergführer (Kari Kobler)
  • Und zum Schluss eine wärmende Bettflasche für kalte Nächte ...
Nicht inbegriffene Leistungen
  • Flug Europa–Kathmandu–Europa (Flüge können über K&P gebucht werden)
  • Versicherungen (siehe Zusätzliche Informationen «Versicherungen»)
  • Individuelle Getränke
  • Persönliche Medikamente (siehe K&P-Handbuch)
  • Visum für Nepal (siehe «Reisedokumente»)
  • Sonderkosten, die im Zusammenhang mit Änderungen des vorgesehenen Reiseablaufes entstehen.
Support

Die Anreise über Lhasa ist wohl etwas teurer, bietet jedoch drei nicht zu unterschätzende Vorteile:

  • eine langsamere und bessere Akklimatisation
  • hygienischeres Essen in den Hotels während der Anreise zu unserem Berg
  • die Möglichkeit, einen kleinen Teil der faszinierenden Kultur Tibets kennenzulernen

Achtung: Diese Expedition wird nicht im klassischen Sinne geführt. Es steht zwar ein Leiter zur Verfügung, der die ganze Koordination übernimmt, am Berg jedoch muss sich jeder selbstständig bewegen können. Unser Ziel ist es, nie alleine am Berg unterwegs zu sein. Dies ist einer der Gründe, warum Sie während der Gipfelbesteigung von einem Sherpa begleitet und unterstützt werden. Die Hochträger und Bergführer werden uns immer wieder bei unserer Besteigung des Mount Everest unterstützen, doch können wir bei separaten Wünschen keine Garantien abgeben, da die Hochträger und Bergführer für das Wohl der gesamten Gruppe zuständig sind.

Zusatz-Dienstleistungen: Sie können Zusatz-Dienstleistungen bei Kobler & Partner anfordern. Diese Zusatzleistungen können die Erfolgschancen am Berg für Sie stark erhöhen. Um diesen differenzierten Bedürfnissen Rechnung zu tragen, schliessen wir sie nicht im Pauschalpreis ein.

Zusatz-Dienstleistungen für die Mt. Everest-Expedition:

  • Persönlicher Hochträger in die Hochlager (vorgängige Reservation empfohlen; Richtpreis: USD 13’500; bitte beachten Sie: wegen Zusatzkosten fallen Kosten für die Träger im Tibet höher aus, als dies bei Besteigungen von Nepal her der Fall ist)
  • Persönlicher Bergführer mit Expeditonserfahrung (Preis auf Anfrage)
  • Zusätzlicher Sauerstoff (pro Sauerstoffflasche: USD 430/EUR 380
  • Haben Sie noch Fragen? Wenden Sie sich ungeniert an uns!

Sollte das Wetter eine Besteigung des Mount Everest vor dem Ablauf des Reisedatums nicht zulassen, kann bei einem guten Wetterbericht die Expediton verlängert werden. Diese Entscheidung liegt jedoch vollumfänglich in der Macht des Expeditionsleiters.

Häufig gestellte Fragen zum Everest:

1) Ist die Nord- oder Südseite besser?
Da gibt es folgende Punkte, die zu beachten sind: Wetter, Wind, Politik, objektive Gefahren, Gipfeltag, Aufstiegsroute, Anzahl der Bergsteiger, optimale Akklimatisation und zu guter Letzt die Kostenfrage. Eine längere Diskussion dieser Punkte würde den Rahmen dieses Programms sprengen. Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen: Kari Kobler hat die Südseite dreimal organisiert und zweimal bestiegen, die Nordseite hingegen achtmal organisiert und dreimal bestiegen. Unter dem Strich hat die Nordseite mehr und wichtige Vorteile gegenüber der Südseite.

2) Warum gehen dann viel mehr Expeditionen auf die Südseite?
Viele professionell geführte Expeditionen lagern die gesamte Ausrüstung seit vielen Jahren im Khumbu-Tal. Es würde ein Vermögen kosten das ganze Material einer Everest Expedition auf die Nordseite zu verlegen. Zudem finden sich auch politische Aspekte: Der Druck der Sherpas auf die nepalesische Regierung ist beträchtlich, denn bei einem Ausfall der Everest-Expeditionen würde vielen Sherpas und der Regierung ein beträchtlicher finanzieller Schaden enstehen. Dies ist auf der Nordseite weniger tragend, da die Entscheidung von der chinesischen Regierung gefällt wird.